GTA Naturschutz auf der Streuobstwiese

Naturschützer willkommen!

Gern könnt ihr unser Team bei unseren Naturschutzprojekten unterstützen. Kommt einfach vorbei. 

                                                              Wir treffen uns:

                                                      Dienstags: 15:45 - 17:15 Uhr

                                                               im Raum 226

 

Du solltest keine Angst vor Bienen haben. Bitte achte auf angemessene Kleidung (darf schmutzig werden, lange Hosen) und passendes Schuhwerk. Die Anmeldung erfolgt online über das GTA-Formular.

 

 

Unser Jahr auf der Streuobstwiese 2022/2023

Honig wird geerntet

Nach einem arbeitsreichem Jahr mit unseren Hongibienen ist es endlich so weit - der Honig kann geerntet werden. Dazu werden zunächst die Zargen aus dem Stock entnommen. Anschließend muss entdeckelt und geschleudert werden. Schließlich fließt das leckere flüssige Gold ins Glas. Fazit nach der Verkostung - superlecker!

Mai

Bienen, Bienen, Bienen

Auch in unseren Wilbienentower sind mittlerweile Bienen eingezogen. 

Unsere Honigbienevölker sind fleißig gewachsen und weitere Zargen werden benötigt. Dafür werden zunächst die Rähmchen vorbereitet. Mit Hilfe eines Trafolöters werden Wachsstreifen im oberen Drittel der Rähmchen befestigt. Sie dienen den Bienen als Ansatzpunkt für den Bau der Waben. 

 

April

Die Bienen ziehen ein

Im Winterhalbjahr haben wir fleißig den Unterbau für die Bienenstöcke gebaut. Jetzt ist es endlich so weit, unsere bisherigen Warrè - Beuten ziehen auf das Schulgelände um. Ein weiteres Volk zieht in eine Dadant-Beute ein. 

Die Beutenkontrolle und verschieden Pflegearbeiten werden uns die nächsten Wochen beschäftigen. Auch werden die Bienen zunächst noch zu gefüttert.

Gleichzeitig wird die den Stock umgebende Wiese aus der Mahd genommen und darf sich nun zu einer blütenreichen Futterwiese entwickeln. 

März

Wir färben Stoff mit Naturstoffen und nähen eine Lunchbag

Bunte Textilien umgeben uns überall in unseren Alltag. Oftmals kommen beim Färben von Textilien giftige Chemikalien und Farben zum Einsatz. Dabei kann man auch mit natürlichen Farben Stoff färben. Das wollten wir mal ausprobieren. Folgende Materialien wurden getestet: rote Küchenzwiebel, Rotkohl und Kurkuma. Alle Zutaten wurden klein geschnitten und in großen Töpfen mit Wasser aufgekocht. In der Zwischenzeit ging es an den Zuschnitt des weißen Baumwollstoffes. Die Zuschnitte kamen anschließend ins Färbebad und mussten darin mehrere Tage ruhen.

Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Curcuma ergab ein wunderschönes sattes Gelb, Rotkohl einen lila Farbton, die Zwiebel färbte den Stoff rötlich.

Dann ging es ans Nähen. Unter fachkundiger Anleitung entstanden so nach und nach unsere Lunchbags. Für die Innenseite wurde beschichteter Baumwollstoff verwendet, so dass sich die Taschen leicht reinigen lassen. Mit Hilfe von Klettstreifen kann die Tasche auslaufsicher verschlossen werden.  

Januar

Wir erproben Maßnahmen gegen Vogelschlag

Unser Schulgebäude zeichnet sich durch die vielen Glasfronten aus. Das sorgt für schöne helle und freunliche Klassenräume. Leider bergen die großen Fenster auch ein Problem - sie sind nahezu unsichtbar für Vögel. Den Baustoff Glas können Vögel aufgrund der Transparenz nicht wahrnehmen. Auf der Suche nach Nachung oder Deckung prallen die Vögel dann dagegen und bleiben benommen am Boden sitzen, wo sie leicht zur Beute werden oder durch den Schlag versterben. Oftmals spiegeln sich auch Bäume in den Scheiben und vergrößern das Anprallrisiko. Um Abhilfe zu schaffen, müssen die Scheiben für die Vögel sichtbar gemacht werden. Dazu eignen sich zum Beispiel Folienbeklebungen. Aus den Folien können beliebige Motive ausgeschnitten und am Besten von außen an die Scheibe geklebt werden. Wichtig dabei ist, dass die Beklebung so dicht erfolgen muss, dass kein Vogel mehr hindurch passt- Einzelne Raubvogelsilhouetten, welche man manchmal zum Beispiel an Bushaltestellen sieht, haben keine Wirkung. Das haben Versuche in Flugtunneln gezeigt. Die Makierungen sollten hell sein, um sie vom dunklen Hintergrung abzuheben. Der Abstand muss so klein sein, dass eine gespreizte Hand nicht mehr hindurch passt. Auch Punkte mit einem Durchmesser von 12-30mm eignen sich für eine Beklebung.

Wir sammeln Müll auf der Streuobstwiese und auf dem Schulgelände.

Wir entwerfen einen Unterbau für die Bienenstöcke

Auch im Winter ist die Pflege unserer Bienenvölker eine wichtige Aufgabe. Die Bienen werden zugefüttert und gegen die Varroa-Milbe behandelt. Im Laufe des letzen Sommers hat sich gezeigt, dass unsere Bienenstöcke sehr feucht sind. Die hohe Feuchtigkeit sorgt für Schimmel in den Kissenzargen und stellt somit ein Problem dar. Wir müssen also in den Bienenstöcken für eine bessere Belüftung sorgen. Um diese bessere Belüftung zu gewährleisten, ertüfteln wir einen Unterbau aus Holz. Gemeinsam wird eine Plan entwickelt, eine Skizze gezeichnet und schließlich der Plan in die Tat umgesetzt. Dabei üben wir auch den Umgang mit Säge und Akkuschrauber.

Wir errichten einen Wildbienentower

Viele fleißige Imker tragen zum Schutz und Erhalt der Honigbiene bei. Dabei darf man nicht vergessen, dass auch die Wildbienen vom derzeitigen großen Insektensterben betroffen sind. Honigbiene üben durch die Nahrungskonkurrenz Druck auf die wilden Bestäuber aus. Weiterhin ist es üblich Totholz aus Gärten und Landschaften zu entfernen. Totholz ist jedoch ein wichtiger Lebensraum für viele Arten von Insekten - viele Wildbienen nisten in Totholz. Dicke Mulchschichten unterdrücken nicht nur das Unkraut im heimischen Garten, sondern hindern Bienen daran, ihre Nester im Boden zu bauen. Eine nichtheimische Pflanzenpracht mit gefüllten Blüten ist zwar ein Augenschmaus, biete jedoch kaum Nahrung für heimische Insekten. Auch der Schutz von Wildbienen ist uns wichtig. Daher wird neben der Pflege von Bienenvölkern auch ein Wildbienenturm gebaut. Dabei handelt es sich um einen künstlichen Nistplatz aus Holz und Niströhrchen aus verschiedenen Materialien. Die Löcher im Insektenhotel bieten Wildbienen einen sicheren Platz, um ihre Eier abzulegen und Larven aufzuziehen. Um den Turm herum wird eine Sandgrube angelegt, die so auch sandbrütenden Arten Nistmöglichkeiten bietet.

September

Wir stellen Vogelfutter für die Winterfütterung her

Im Winter, wenn das Futter für die Vögel knapp wird, helfen wir ihnen, indem wir Vogelfutter auf dem Schulgelände anbieten. Dazu brauchen wir Kokos-Fett und eine Futter-Mischung. Diese beiden Zutaten werden im Verhältnis 1:1 verknetet. Danach füllen wir die Mischung in unsere Futter-Eulen und verteilen Sie auf dem Schulgelände. Wir haben beobachtet, dass vor allem Meisen und Spatzen unser Angebot nutzen.

Vögel im Winter zu füttern ist wichtig, weil der Mensch die natürlichen Lebensräume so stark verändert hat, dass sie keine Nahrung mehr finden können. Dazu ist der Energieverbrauch aufgrund der Kälte höher als im Sommer. Aber auch im Sommer finden die Vögel nicht mehr so viel Nahrung. Aufgrund des weltweiten Artensterben ist die Anzahl der Futterinsekten sehr stark zurück gegangen. Dadurch starten die Vögel schon mit weniger Fettreserven in den Winter.

Ob man Vögel auch im Sommern füttern soll, ist derzeit umstritten. Körnerfutter eignet sich nicht für die Aufzucht der Jungen. Manche Experten sind der Meinung, dass nur die erwachsenen Tiere die Körner fressen und die wenigen Insekten an die Jungtiere verfüttern. Andererseits wird befürchtet, dass auch die Küken mit Körnern gefüttert werden, was zu deren Tod führt.

Durch das gemeinsame Fressen an der Futterstelle können Krankheiten leichter übertragen werden, deshalb sollte die Futterstelle regelmäßig gereinigt werden. Außerdem sollte man vor allem im Sommer eine Wasserstelle zum Trinken anbieten. 

Ronja, Clara, Nora, Theo (GTA Streuobstwiese)

Wir ernten die Äfpel auf der Streuobstwiese

Im September steht wieder die Apfelernte an. Obwohl diese Aufgabe sehr anstrengend ist, genießen wir doch den Tag auf der Wiese. Auch ein kurzer Regenguss schreckt uns nicht ab. Manchmal fallen uns auch seltsame Apfelmännchen in die Hände. Am Ende sind 2 Körbe randvoll mit leckeren Äpfeln - das hat sich gelohnt.

Nach der Arbeit kommt das Vergnügen

Heute verarbeiten wir unsere Apfelernte. Traditionell gibt es Eierkuchen mit Apfelmus. Zuerst wird fleißig gewaschen, geschnibbelt, gerührt und gekocht. Danach genießen wir unseren Festschmaus.

Wir machen unsere Völker winterfest

Nach erfolgreicher Honigernte im Sommer schauen wir heute nach unseren Bienen. Ja, zum Glück alle wohlauf. Wir machen unsere Bienenstöcke winterfest. Dazu tauschen wir die Füllung der Kissenzargen aus und führen die Varroa-Behandlung durch. Mit Zuckerlösung werden die Bienen für den Winter aufgefüttert.