Pädagogische Konzeption

Heinrich - Pestalozzi – Oberschule Leipzig


  1. Organisatorische Rahmenbedingungen und Grundlagen aus der Sozialraumanalyse


Die Heinrich – Pestalozzi – Oberschule befindet sich im westlichen Raum der Stadt Leipzig im Stadtteil

Böhlitz – Ehrenberg.

Die Schule ist in den Stufen 5, 6, 7 und 10 zweizügig, in den Stufen 8 und 9 dreizügig.

In der Klassenstufe 7 unterrichten wir äußerlich differenziert, in der Klassenstufe 8 binnendifferenziert

und in der Klassenstufe 9 differenzieren wir zwischen den Real – und Hauptschülern nur im Fach

Mathematik.

Im März 2016 bildeten wir eine Vorbereitungsklasse für 23 Schüler mit Migrationshintergrund, die in

der ersten Stufe unterrichtet werden.

Das Ausgangsniveau dieser Schüler ist sehr unterschiedlich. Es erstreckt sich vom Analphabeten bis

zum Schüler, der in seinem Herkunftsland bereits neun Schuljahre absolvierte. Diese Niveau –

unterschiede gestalten die Arbeit schwierig. Dazu kommen die Unterschiede in Religion und Tradition

der verschiedenen Herkunftsländer, die häufig zu Spannungen unter den männlichen Schülern führen.

In den Regelklassen haben wir ebenfalls Schüler mit Migrationshintergrund, die in Etappe 3 unterrichtet

werden und voll integriert sind. Sie fühlen sich in den deutschen Klassen wohl, weil wir mit zahlreichen

Projekten in der Vergangenheit versuchten, sie sofort in unser Schulprogramm einzubinden.

An unserer Schule lernen z. Z. 340 Schüler in 14 Regel- und einer Vorbereitungsklasse. Davon ist der

größere Teil der Schülerschaft im Realschulbildungsgang eingegliedert. Da wir unser System sehr

durchlässig gestalten und gezielte Förderung anbieten, gelingt stets am Schuljahresende Schülern aus

dem Hauptschulbildungsgang der Wechsel in den Realschulbildungsgang.

Die Schüler werden von 28 Lehrern unterrichtet. Im Bereich der Inklusion steht uns seit einem Jahr

eine Inklusionsassistentin zur Seite, die sehr eng mit den Fachlehrern, den Schülern und den Eltern

zusammenarbeitet. Das führte im vergangenen Jahr zu größeren Lernerfolgen bei den Schülern mit

Leistungs- und psychischen Defiziten.

Im Bereich der Berufsorientierung steht uns für die Klassen 7 und 8 eine Praxisberaterin zur Verfügung,

die wiederum im Team mit den WTH – Fachlehrern und der für die Schüler der anderen Klassenstufen

verantwortlichen Lehrerin diese wichtige Aufgabe der Oberschule erfüllt.

Seit 13 Jahren ist die Sozialarbeiterin an unserer Schule für die Sorgen und Nöte der Schüler und Eltern

da. Sie widmet sich nicht nur der Lösung der immer komplizierter und umfangreicher werdenden

sozialen und psychischen Probleme unserer Schüler, sondern sie unterstützt die Klassen auch bei der

Behandlung der Lions – Quest – Erwachsen werden – Inhalte. So hilft sie mit, die Schüler auf das Leben

vorzubereiten und einen engen Kontakt zu ihnen aufzubauen und zu pflegen, was sich als großer Vorteil

bei der Klärung individueller Konflikte erweist.

Zum zweiten Mal wird eine Abiturientin im freiwilligen sozialen Jahr unsere Arbeit unterstützen und

gleichzeitig für sich feststellen, ob der Lehrerberuf der Traumberuf für sie sein kann.


Unser Schulgebäude ist 114 Jahre alt.

Obwohl in den letzten Jahren Brandschutzbaumaßnahmen umgesetzt und im vergangenen Jahr die

Toiletten saniert wurden, gibt es sehr großen Nachholbedarf, um das Gebäude an die heute dringend

notwendigen Voraussetzungen für einen reibungslosen Schulbetrieb anzupassen.

Jedes Zimmer ist in jeder Stunde ausgelastet. Gruppen- und Projektarbeiten erfordern eine exakte

inhaltliche und räumliche Vorbereitung, so dass wir häufig versuchen, die Schule nach außen zu öffnen

und die Möglichkeiten, die die Großstadt Leipzig bietet in unsere Arbeit mit einzubeziehen.

In den Fachkabinetten für Physik, Chemie, Biologie, Informatik, Geografie und Englisch stehen uns

interaktive Tafeln und für andere Zimmer zehn transportable Computersysteme zur Verfügung.

Leider können wir im Fachbereich WTH, dem Profilfach der Oberschule, nach wie vor nur auf

provisorische Räume im feuchten Keller zurückgreifen. Sie entsprechen auch nicht den gesetzlichen

Vorgaben in Größe und Höhe.

Deshalb können sie nicht mit der entsprechenden Technik ausgestattet werden, um praktisch

ansprechend arbeiten zu können. Gern würden wir in unserer GTA – Programm die von den Schülern

bevorzugten Praxiskurse aufnehmen.

Da die auf unserem Territorium befindliche Grundschule nicht über genügend Unterrichtsräume verfügt,

belegen noch vier Klassen der Grundschule Räume in unserem Gebäude, was unsere Möglichkeiten

weiter einschränkt.

Die 600 Quadratmeter große Turnhalle wird von beiden Schulen genutzt. Sie ist sehr gut ausgestattet.

Da sowohl in der Grundschule als auch in der Oberschule die Schüler- und Klassenanzahl steigt, 

versuchen wir bei den Sportangeboten noch stärker mit den ortsansässigen Vereinen zu kooperieren.

Eine sehr enge Zusammenarbeit besteht auch zwischen dem Ortsschaftrat von Böhlitz – Ehrenberg und

der Schule. Der Ortsschaftrates zeigt großes Interesse an der Entwicklung der Schule. Deshalb erfahren

wir auch von dieser Seite viel Unterstützung .


An unserer Schule wird neben der Wissensvermittlung besonderer Wert auf die Entwicklung sozialer

Kompetenzen gelegt. Wir bemerken seit Jahren, dass bei vielen Schülern diesbezüglich Nachholbedarf

besteht und wissen, dass Sozialkompetenzen ein Schlüssel zum späteren Erfolg im Leben bedeuten.

Um die in diesem Bereich formulierten Ziele zu erreichen, setzen wir auf die konsequente Umsetzung

des Curriculums des Sozialtrainingsprogramms „ Lions Quest – Erwachsen werden!“ durch eine

zusätzliche Unterrichtsstunde pro Woche in jeder Klasse.

Die aktiv arbeitenden Schüler erhalten am Ende des Schuljahres zu ihrem Zeugnis ein Zertifikat über

das erfolgreiche Bestehen des Kurses, das sie in ihren Berufswahlpass als Nachweis einlegen können.

Alle Klassen durchliefen Kurse zur Gewaltprävention in Zusammenarbeit mit der Unfallkasse Meißen.

Geplant sind diese Kurse bereits wieder für die neuen 5. Klassen sowie Ergänzungskurse für Klassen,

die in diesem Bereich noch instabil sind oder massive Veränderungen in der Zusammensetzung

erfahren haben.

Ergänzend führen wir in der Klassenstufe 8 Orientierungsfahrten durch, auf denen sich die Schüler

verstärkt bestimmten Problemen der Pubertät widmen können. Hier arbeiten wir mit kirchlichen

Vereinen zusammen. Sich selbst erkennen, bedeutet auch ein starker Partner im Klassenverband sein

zu können.

Bewährt haben sich auch die Klassenpatenschaften älterer Klassen über jüngere. So werden die

größeren Schüler angehalten, ihre Erfahrungen weiter zu geben, Verantwortung über einen jüngeren

Schüler zu übernehmen und gleichzeitig an der Verbesserung des Schulklimas mitzuwirken. Lehrer

arbeiteten einen Katalog mit Richtlinien und Möglichkeiten der Unterstützung für die Hand des Schülers

aus, an denen sie sich orientieren können.

Die Schulsozialarbeiterin übernahm vor mehr als zehn Jahren die Ausbildung der Streitschlichter.

Seitdem haben wir keine Nachwuchsprobleme. Die interessierten Schüler erkannten den Wert dieser

zusätzlichen Ausbildung nicht nur für das Miteinander an der Schule, sondern auch für sich selbst.

In der Klassenstufe 9 liegt ein großer Schwerpunkt in der Umsetzung des selbst konzipierten

„Babyprojekts“. Das Konzept entstand in Zusammenarbeit zwischen Klassenleitern und der

Schulsozialarbeiterin und wird seit Jahren in dieser Klassenstufe umgesetzt. Wir wollen damit Wissen

ergänzend zum Biologieunterricht vermitteln, Teenageschwangerschaften vorbeugen, Beratungs- und

Unterstützungsmöglichkeiten bekannt machen und so die Schüler auf diese Seite ihres Leben

vorbereiten. Computergesteuerte Babypuppen verleihen diesem Projekt den praktischen Anteil.

Die Klassen 7 nahmen bereits im vergangenen Jahr verstärkt Kontakt zum ortansässigen

Alterspflegeheim auf. Zuvor arbeiteten wir mit dem Verein „Brücken bauen“, der sich um Menschen mit

Behinderungen kümmert, zusammen und schärften so dass Bewusstsein unserer Schüler für Mitglieder

unserer Gesellschaft, die unser Verständnis und unsere Unterstützung benötigen.

Aus diesen Erfahrungen heraus möchten sich die Schüler der 7. Klassen verstärkt um alte und kranke

Menschen im Ort kümmern und so ihre theoretischen Kenntnisse in der Praxis anwenden.

Auch den S.O.S. – Verein, der sich die Erfüllung letzter Wünsche schwerstkranker Menschen zum Ziel

gesetzt hat, unterstützen wir.

So denken wir, den Schülern genügend praktische Möglichkeiten aufgedeckt zu haben, bei denen sie

sich engagieren und persönlich gesellschaftliche Verantwortung übernehmen können.

Sie sollen spüren, wie zufrieden die Erfüllung dieser Aufgaben machen kann und wie viel Anerkennung

sie aus den unterschiedlichsten Bereichen zurückbekommen. Das hebt ihr Selbstwertgefühl deutlich.

Die Ausbildung sozialer Kompetenzen wird ergänzt durch die Suchtprävention. Hier arbeiten wir

gemeinsam mit der Polizei und dem Drahtseil. e.V. zusammen. Mitunter haben wir auch die

Möglichkeit, mit Patienten der Suchtklinik bei einem Rundgang durch die Klinik zu sprechen und von

deren Erfahrungen zu profitieren. Diese Gespräche beeindrucken unsere Schüler nachhaltig.


Der Umgang mit den neuen Medien will gelernt sein. Das Handy ist nicht nur der liebste Begleiter

unserer Schüler sondern, das was mit ihm möglich ist, wirft vielfach Probleme auf. Mobbing ist ein

allgegenwärtiges Thema und es ist notwendig, den Schülern Strategien zu vermitteln, die sie befähigen,

mit Mobbingattacken umgehen zu können.

Zur Unterstützung stehen Lehrern und Schülern Anti - Mobbing – Koffer zur Verfügung.


Die zweite große Säule in unserem Programm ist die Förderung und Forderung unserer Schüler.

Unser Ziel ist es, die Stärken und Schwächen herauszufiltern und die entsprechenden Strategien

entgegen zu setzen.

Die Anzahl der Schüler mit Teilleistungsschwächen steigt stetig.

An unserer Schule lernen 48 Schüler, die Legasthenie haben, dazu addieren sich die ebenfalls

ansteigende Zahl der Schüler mit Dyskalkulie und die Schüler mit Sprachschwierigkeiten.

Nach erfolgten Tests durch die Beratungslehrerin und Diagnostiken werden die passenden

Fördermaßnahmen aufgelegt.

24 Schüler wurden als Integrationsschüler diagnostiziert, vor wiegend im Bereich sozial – emotional,

aber auch in den Bereichen Hören, Sprache und Körperbehinderung.

Diese Schüler müssen bei der Integration in den Klassen unterstützt, aber auch individuell betreut

werden, wenn sie die Chance erhalten sollen zu einem Schulabschluss zu kommen.

Im vergangenen Schuljahr nahm die Zahl der Schüler, die die Schule aus unterschiedlichsten Gründen

verweigerten, zu. Auf diesem Feld bedarf es einer sehr umfangreichen Beratung, Betreuung und der

passenden Angebote, um diese Schüler wieder an eine regelmäßige Teilnahme am Schulleben zu

bewegen.

Große Sorge bereiten uns auch die Schüler, die einer intensiven psychiatrischen Betreuung bedürfen,

weil ADHS- oder ADS – Symptome in der Pubertät so stark zutage treten, dass das Bestehen des

Schuljahres nicht gesichert ist oder die Schüler durch ihr delinquentes Verhalten den sicheren Ablauf

des Schulalltages gefährden.


So bieten wir u. a. an:

  • LRS – Förderung

  • Förderung im Fach Mathematik

  • Prüfungsvorbereitung im Fach Englisch

  • Individuelle Förderung für Schüler mit Schulangst in bestimmten Fächern

  • Hausaufgabenbetreuung

  • individuelle Betreuung schwieriger Schüler

  • Kurs „Lernen lernen“

 

Für Schüler, die eine weiterführende Schule besuchen wollen:

  • Russischunterricht ab Klasse 6

  • Förderung im Fach Mathematik

  • Schnupperkurs in Spanisch

  • Mitarbeit an der Schulhomepage

  • Improvisationstheater

  • Wettkampfsport


Auch die erstellten Neigungskurse werden so angelegt, dass Schüler ihre eigenen Erfahrungen und

Fähigkeiten einbringen können, ihr Heimatgebiet kennen lernen und ergänzendes Wissen auf verschiedenen

Gebieten erlangen können.

So stehen Kurse, wie Erkundung des Leipziger Neuseenlandes auf dem Plan, in dem sich die Schüler

auch immer wieder bei der Pflege des Orchideenwäldchens engagieren .

Im Kurs „ Wir erstellen ein Fotobuch“ können sie ihre Kenntnisse aus dem Informatikunterricht anwenden

und ergänzen.

Auch im Kunstkurs entwickeln die Schüler vielfältige Ideen, die sie u. a. bei der Schulhausgestaltung

umsetzen können.

Im Kurs „Sprache und darstellendes Spiel“ lassen sie ihrer Begabung freien Lauf.

Parallel läuft der Kurs „Feste gestalten“, in dem Schüler lernen, was bei der Planung und Gestaltung

privater und großer Schulfeste zu beachten ist. Dafür zeichnen sie verantwortlich.


 So versuchen wir, Netze zu knüpfen zwischen Wissen – Können – Engagement.


Die dritte Säule bildet die Unterbreitung sinnvoller Freizeitangebote.

Wir wünschen uns, dass möglichst viele Schüler erkennen, dass zu einer gesunden Lebensweise der Sport

gehört. So bieten wir Möglichkeiten der sportlichen Betätigung aus dieser Überlegung heraus, aber auch

welche mit Wettkampfcharakter an.

  • Floorball

  • Fußball

  • Basketball

  • Ropeskipping

  • Tanz

In den Vereinen haben die Schüler Gelegenheit zum Reiten, Rollhockey, Fußball, Handball und Turniertanz.


Auch der seit Jahren existierende Chor nimmt gern neue Mitglieder auf.

Eine Gruppe Schüler kümmert sich um die Pflege des Terrariums und des Aquariums.


Diese vielfältigen Angebote sollen auch dazu beitragen, dass die Schüler, die aus den verschiedenen

Stadtteilen Böhlitz – Ehrenberg, Leutzsch, Burghausen, Rückmarsdorf, Gundorf und Lindenau kommen,

möglichst schnell zu einer Gemeinschaft geformt werden.


Mit den Eltern streben wir eine zielorientierte Zusammenarbeit an. Diese beinhaltet u. a. auch die

Durchführung von Elternseminaren zu aktuellen, klassenübergreifenden Themen.

Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung des Miteinanders, Absprache zu Regeln und Strukturen,

auftretende Probleme in den unterschiedlichen Lebensphasen der Schüler und auf der Vorbereitung auf eine

selbstständige Lebensführung.

Zu den Elternseminaren laden wir uns kompetente Referenten mit viel Praxiserfahrung ein. Die Eltern

haben die Chance miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen, sich gegenseitig zu

bestärken und zu unterstützen.



  1. Pädagogische Schwerpunkt:


Zielstellungen:


  1. Entwicklung sozialer Kompetenzen

  2. Entwicklung der Lernkultur unter den sich ständig verändernden Bedingungen unter

  3. Einbindung unterrichtsergänzender Angebote und Förderungen mit dem Ziel der Sicherung der Abschlüsse

  4. Einbeziehung der Heinrich – Pestalozzi – Oberschule in die Gestaltung der Freizeit unserer Kinder und Jugendlichen


Diese Ziele beinhalten:


  • Verbesserung der Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit der Schüler

  • regelmäßige Nutzung der GT – Angebote zur Unterstützung der Entwicklung der verschiedenen  Kompetenzen in den Bereichen Wissen – Können –Soziales

  • Vermittlung von Werten ( gegenseitige Achtung und Wertschätzung , Toleranz, Hilfsbereitschaft, Mut zur Übernahme von Verantwortung, Ausprägung eines gesunden Selbstwertgefühls und Selbstbewusstseins, Ehrgeiz)

  • Mut zum Wettbewerb und Wettkampf

  • Erlernen und Anwenden von Strategien zum Umgang mit Stress, Aggressionen, Misserfolgserlebnissen und persönlich schwierigen Situationen

  • Beschäftigung mit dem Lebensentwurf nach der Oberschule



Aussagen zur Rhythmisierung:


Der Unterricht beginnt um 7.30 Uhr.

Zwischen der 2. und der 3. Unterrichtsstunde findet eine 20minutige Frühstückspause statt.

Die Schüler können im Speiseraum belegte Brötchen, Pizzen und Obst sowie Getränke käuflich erwerben.

Die Essenspause liegt zwischen der fünften und sechsten Unterrichtsstunde.

Schüler, die nicht an der Schulspeisung teilnehmen, erholen sich auf dem Schulhof.

In beiden großen Pausen können die Schüler auch die kleine Schulbibliothek nutzen, die von Schülern

der Klassen 10 selbst verwaltet und betreut wird.

Das Ende des Schultages richtet sich nach der Teilnahme an den GT – Angeboten und ist individuell.

Schüler, die stark in den Vereinen gebunden sind, nehmen nur vereinzelt oder gar nicht die Angebote an.

Die männlichen Schüler der DaZ – Klasse trainieren gern in den Sportkursen und stellen sich gemeinsam

mit den deutschen Schülern dem Wettkampf.

Seit einigen Schuljahren planen wir die ersten beiden Stunden und die vierte und fünfte Stunde als Block.

Deshalb gibt es in dieser Zeit auch kein Klingelzeichen.

Die Lehrer gestalten diesen Blockunterricht mit vielfältiger Methodik, bei der Erarbeitungs –

Übungs – und Entspannungsphasen miteinander abwechseln.

Die Möglichkeiten der Rhythmisierung werden jedoch durch die beschriebenen örtlichen Gegebenheiten

stark eingeschränkt und können gegenwärtig nicht verändert werden.