Parkschule Auerbach 

Pressemitteilungen

Erschienen im "Blick" Lokalanzeiger für Auerbach und Umgebung am 22.12.2018

Doppelter Hürdenlauf in Rodewisch

Flink setzt Charlotte Krause über die Hürden: Die Achtjährige war eine von 53 Rodewischer Schiller-Grundschülern, die gestern Vormittag an einem jährlich stattfindenden integrativen Sportfest in der Göltzschtalhalle teilgenommen haben - gemeinsam mit 39 Förderschülern von der Parkschule in Auerbach  und unterstützt sowie betreut von 26 Pestalozzi-Gymnasiasten, ohne deren tatkräftige Hilfe es den Sporttag nicht geben würde. Das Motto: Miteinander statt gegeneinander. Hürden sollten demnach im doppelten Sinne überwunden werden. Zu den weiteren Disziplinen an insgesamt zwölf Stationen zählten unter anderem Auto-Slalom-Fahren, Kegeln, Gleichgewichtstraining, Fußball, Hockey, Korbball, Torwand-Schießen, Ziel-Wurf oder Rollbrettfahren. Als Belohnung erhielt jedes Kind im Nachgang eine Urkunde - und etwas Süßes. suki/darö

Auszeichnung - Berufsorientierung in Parkschule ist top

Erschienen am 23.10.2018 in der Freien Presse

Auerbach/Dresden.

Die Parkschule in  Auerbach bereitet ihre Schüler optimal aufs Berufsleben vor. Gestern hat die Einrichtung dafür ein entsprechendes Qualitätssiegel erhalten. Überreicht wurde es im Rahmen einer Veranstaltung des Kultusministeriums, der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft und der Regionaldirektion Sachsens der Bundesagentur für Arbeit. Insgesamt erhielten acht sächsische Schulen das Qualitätssiegel für Berufs- und Studienorientierung; für die Parkschule in Auerbach war es eine Rezertifizierung. Jede ausgezeichnete Schule erhielt eine Prämie von 1000 Euro. Zu den Gratulanten gehörte auch der CDU-Landtagsabgeordneter Sören Voigt, der darin den "Beweis für die gute Arbeit der vogtländischen Lernförderschule" sieht. suki

Teilnahme an der ersten Kunstmeile in Auerbach

erschienen am 23.06.2018 in der Freien Presse

Schülerin Lara Cecile Döhler (11) als Sohn mit "Vater" Tyler Welk (12) bei der Projektpräsentation "Erich Ohser - e.o.plauen".

Foto: David Rötzschke

e.o.Plauen auf Wanderschaft

Das Erich-Ohser-Haus präsentiert in Auerbach seine neue Wanderausstellung mit pädagogischem Einfühlungsvermögen. Und falschen Bärten.

Von Kristin Vardi
erschienen am 06.03.2018
Auerbach. An der Parkschule wurde gestern die neue Wanderausstellung "Vater und Sohn und e.o.plauen" des Erich-Ohser-Hauses Plauen eröffnet. "Unser neu konzipiertes Programm kommt zu denen, die nicht zum Programm kommen können", erklärt Anke Kurzendörfer, die pädagogische Mitarbeiterin der Galerie e.o. Plauen, das Neuartige der Ausstellung. Seit 2015 gestaltet das dreiköpfige Museumsteam des Ohser-Hauses Ausstellungen speziell für Grundschüler. Das neue Ziel war es nun, auf Grundlage der bisherigen Erfahrungswerte mit Grundschülern ein mobiles Angebot auch für ältere Kinder und für Erwachsene auf die Beine zu stellen. Kinder mit Handicap beispielsweise bräuchten eine intensivere Betreuung und mehr Personal, oft seien Ausflüge darum schwer realisierbar. Zudem sei die Mobilität hier im ländlichen Raum ein echtes Problem - kulturelle Angebote zu erreichen, sei aus Kostengründen für die Schulen schwer zu stemmen, so Kurzendörfer. Die Schule für Lernförderung in Auerbach ist nun die erste von zwei Förderschulen, in denen das neue Projekt gezeigt wird.

Die Vorbereitung der mobilen Ausstellung hat ein knappes Jahr gedauert. Herausgekommen sind für die Kindervariante sechs "Roll Ups", das sind Rolltafeln, die sich zusammenrollen und leicht transportieren lassen, sowie spielerische Begleitangebote. Die Ausstellungsvariante für Erwachsene präsentiert auf zwölf Rolltafeln etwas mehr Lesestoff über Leben und Werk des berühmten Plauener Comic Künstlers - dafür weniger Interaktionsangebote.

Die Ausstellung wird vier Wochen im Haus der Parkschule zu sehen sein, bevor sie zur nächsten Station weiterzieht. Jeweils zwei Projekttage lang werden kleine Gruppen aus Schülern der fünften und sechsten Klassen von 7.50 Uhr bis 12.15 Uhr die Ausstellung in ihrer Schule nicht nur sehen - sondern Teil davon: Mit pädagogischem Geschick, mit Styroporpuppen, mit Masken, falschen Bärten zum Ankleben, Tabakpfeifen und der Einladung zum Verkleiden bringt Anke Kurzendörfer den Kindern die Biografie Ohsers und die Beziehung zwischen Vater und Sohn nahe.

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Siegerehrung der Olympia-Woche an der Parkschule Auerbach: Tarek Gruschwitz, Tim Dressel und Anthony Seidel (vorn von links) gewannen im Biathlon; hinten links Kerstin Teichert, Silbermedaillengewinnern bei Olympia 2012 im Judo, und Eric Mächler, Projektleiter vom Verein Symbioun.

Foto: Joachim Thoß

 

Echte Olympionikin krönt Projektwoche

Mit einem Medaillenregen ist gestern die Aktion an der Parkschule Auerbach zu Ende gegangen. Als Gast stand Vize-Olympiasiegerin Kerstin Teichert auf der Matte.

 Von Sylvia Dienel erschienen am 10.02.2018

Auerbach. Eine spannende, lehrreiche und vor allem sportliche Woche liegt hinter den 170 Mädchen und Jungen der Parkschule Auerbach. Statt Unterricht standen Workshops auf dem Stundenplan. Gestern, am Eröffnungstag der Olympischen Winterspiele in Südkorea, setzten sie mit Siegerehrungen und Rückblicken den Schlusspunkt unter das fächerübergreifende Bewegungs- und Lernprogramm "Olympia ruft: Mach mit!". Austragungsort war die neue Auerbacher Mehrzweckhalle.

So gut wie alles orientierte sich an Olympia - vom symbolischen Feuer-Entzünden bis zur Abschlussfeier. Dazwischen warteten zum Beispiel eine kleine Winterolympiade, Sommer-Biathlon oder Zumba auf die Schüler. Beim Mannschaftseinlauf benötigte Flaggen und Stirnbänder stammten aus eigener Herstellung, Medaillen wurden aus Salzteig geformt und auch das Siegerpodest gebaut. Als Krönung stand eine waschechte Olympionikin Rede

und Antwort. Kerstin Teichert aus Leipzig holte 2012 im Judo Silber. Den Kontakt knüpfte Sportlehrerin und Hauptorganisatorin Maxi Blei. "Ich komme auch vom Judo", erklärte sie. "Wir haben früher zusammen in Leipzig trainiert - ich aber in einem viel kleineren Rahmen." Kerstin Teichert steht kurz vor ihrem Karriereende. Ab dem Sommer will sie sich voll und ganz auf ihren Beruf als Bundespolizistin konzentrieren. Dass der Abschied aus dem Spitzensport nach 23 Jahren schwer fällt, glaubt die 31-Jährige nicht. "Ich habe viele neue Aufgaben", sagte sie. "Und meine kleine Tochter und mein Mann haben dann auch wieder mehr von mir."

Michelle Steirat fand nicht nur die Idee, einen Überraschungsgast einzuladen, gut an der Projektwoche. "Wir konnten viel unternehmen und ausprobieren", erzählte sie. Bei Olympia-Übertragungen will die Achtklässlerin mit ihrer Oma vor dem Fernseher sitzen. Sie selbst hat sich vorgenommen, wieder aktiv Handball zu spielen. Tom Schneider, eine Klassenstufe unter ihr, hatte den meisten Spaß beim Hallen-Skispringen und im Eisstadion Schönheide. Er fährt gerne Fahrrad.

Träger des in Auerbach umgesetzten Bewegungs- und Lernprogramms sind der Verein Symbioun mit Sitz in Gotha und die Deutsche Olympische Akademie in Frankfurt am Main. Seit 2012 ist die Parkschule zertifizierte sportfreundliche Schule. Dafür braucht es mehr als entsprechende Ganztagsangebote. "Wir machen auch viele Wettbewerbe mit anderen Förderschulen", sagte Leiterin Silke Millermann. "Und wir versuchen, in den Hofpausen Bewegung reinzubringen."

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Mit Lehrerin Nadine Werlich (Mitte) probieren Tom, Sophie, Jostin und Damian (von links) eines der neuen Spiele aus.

Foto: Joachim Thoß

Spielen macht in Auerbach jetzt Schule

 

Bei einem Wettbewerb hat die Parkschule 46 Spiele gewonnen. Gestern eingeweiht, verfolgen die Lehrer damit zwei Ziele.

Von Lutz Hergert
erschienen am 16.11.2017


Auerbach. Einen Bauernhof und Windräder zusammenbauen, Experimentierkästen und Spiele wie das Erklärspiel "Tabu" ausprobieren - das durften gestern Mittag die Kinder der Auerbacher Parkschule. Und zwar mitten im Unterricht.

Möglich war das, weil sich die Lernförderschule als eine von bundesweit 200 Bildungsstätten mit ihrem Konzept beim Wettbewerb "Spielen macht Schule" durchgesetzt hat. "Wir haben 46 Spiele bekommen", sagt die stellvertretende Schulleiterin Heike Schürmann. Sie hatte das Konzept verfasst, mit dem die Schule gewonnen hat. Organisiert wurde der Wettbewerb vom Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen aus Frankfurt am Main. Diese Initiative möchte erreichen, dass dem Spielen als Mittel zum Aneignen von Wissen im Unterricht eine größere Rolle zukommt, so die stellvertretende Schulleiterin.

Vom Wettbewerb hatte sie im Radio erfahren. In ihrem Konzept zeigt Heike Schürmann zwei Wege auf, wie Spiele in der Schule helfen könnten. Einmal im Unterricht. Dort kann den Schülern beispielsweise mithilfe eines Bauernhof-Baukasten Wissen in Sachkunde oder mit einem Experimentierkasten Wissen in Biologie vermittelt werden. Zum Einsatz kommt das Spielzeug aber auch im Ganztagsangebot außerhalb des regulären Unterrichts. "Dort nutzen wir die Spiele, um die Stärken der Kinder zu fördern", erklärt Heike Schürmann. Dazu werden Kinder entsprechend ihrer Fähigkeiten in kleinen Gruppen zusammengefasst.

Die Kinder der Klassen zwei bis vier waren gestern Mittag von der Abwechslung begeistert. In kleinen Gruppen saßen sie an Tischen und probierten alles aus. "Die Schüler sind auch dafür verantwortlich, dass die Spiele vollständig bleiben und auch in einem Jahr noch genutzt werden können", sagt Schulleiterin Silke Millermann. Derzeit werden im Haus etwa 160Kinder unterrichtet. Da es sich um eine Förderschule handelt, lernen zehn bis 14 Kinder in einer Klasse.

 

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Geldsegen aus Dresden für Auerbach

2,3 Millionen Euro für die Parkschule

erschienen am 09.09.2017, © Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG

Auerbach/Plauen. Landrat Rolf Keil (CDU) hat gestern 2,3 Millionen Euro in Form eines Förderbescheides aus Dresden überreicht bekommen. Das Geld wird in einen Neubau für die Parkschule in Auerbach fließen. Mit einer Gesamtinvestition von 4,1 Millionen Euro sei dies das derzeit größte Bauvorhaben des Vogtlandkreises und eine wichtige Investition in die Zukunft "unserer Heimat", teilte der CDU-Landtagsabgeordnete Sören Voigt mit.

Umweltstaatssekretär Herbert Wolf hatte noch zwei weitere Förderbescheide im Gepäck: einmal 187.000 Euro für die Dachsanierung des Kreisverwaltungsgebäudes an der Auerbacher Friedrich-Ebert-Straße, die mit insgesamt einer Viertelmillion zu Buche schlagen wird. Und zum Zweiten 880.000 Euro für eine neue Werkstatt und einen neuen Turnhallenboden im Berufsschulzentrum e.o.plauen, die in der Summe 1,18 Millionen Euro kosten. Alle drei Förderbescheide stammen aus dem sächsischen Programm "Brücken in die Zukunft", das ein Gesamtvolumen von 800 Millionen Euro hat. Die Übergabe fand in Plauen statt. (suki)

 

Förderung - Sozialarbeiter starten in Schulen

erschienen am 09.08.2017, © Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG

Auerbach. Mit dem Schuljahresstart beginnen auch in Schulen im Vogtland Projekte aus dem neuen Landesprogramm "Schulsozialarbeit". Alle 15 Schulen, die im Vogtlandkreis dafür einen Antrag gestellt hatten, seien berücksichtigt worden, teilte der Landtagsabgeordneter Sören Voigt (CDU) mit. Zu den Schulen gehören in Auerbach die Seminar-Oberschule, die Oberschule "Geschwister Scholl" und die Parkschule sowie die Trützschler-Oberschule in Falkenstein und die Marienschule Treuen. Durch die Schulsozialarbeit sollen Schlüsselkompetenzen gefördert und Schulabbrüche vermieden werden. "Es geht darum, präventiv tätig zu sein", sagte Voigt. (fp)

 

Bildungsprogramm - E.o.plauen-Galerie für Projekt prämiert

erschienen am 02.08.2017, © Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG

Plauen. Die Galerie e.o.plauen hat es mit einem Kooperationsprojekt zur Parkschule Auerbach, einer Schule zur Lernförderung, unter die sechs Preisträger des Landesprogrammes "Lern-Stadt-Museum in Sachsen" geschafft. Mit dem Programm soll Kindern und Jugendlichen ein nachhaltiger Zugang zu Museen ermöglicht werden. Initiiert wurde es vom sächsischen Kultusministerium in Kooperation mit der Landesstelle für Museumswesen. Gestern erfolgte die Auszeichnung. Als Prämie gab es 500 Euro. Unter den Preisträgern war mit der Kooperation der Grundschule Mylau und des Museums Burg Mylau ein weiterer Vogtlandvertreter. (bju)

 

 

Kultusministerium prämiert Kooperationen zwischen Schulen und Museen

31.07.2017, 12:50 Uhr, https://medienservice.sachsen.de/medien/news/212441

 

In Chemnitz werden morgen (1. August 2017) sechs Kooperationsprojekte zwischen einem Museum und einer Bildungseinrichtung mit je 500 Euro prämiert. Die Schulen hatten sich mit einer Projektidee beim Landesprogramm „LernStadtMuseum in Sachsen“ beworben. Mit dem Programm, welches vom Kultusministerium in Kooperation mit der Landestelle für Museumswesen durchführt wird, soll Kindern und Jugendlichen ein nachhaltiger Zugang zu Museen ermöglicht werden. „Unser Ziel ist die strukturelle und qualitative Verankerung von Kooperationen in den Museums- und Schulalltag. Denn Museen sind ein wichtiger Partner für Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zu kultureller Teilhabe“, so Frank Pfeil, Staatssekretär des Sächsischen Kultusministeriums, der die Prämien gemeinsam mit einer Vertreterin der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen überreicht.

Die Auszeichnungen werden im Rahmen des 12. Lehrerinformationstages im Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz (SMAC) übergeben. Rund 150 Lehrkräfte aus ganz Sachsen informieren sich zu Beginn des Schuljahres über aktuelle Ausstellungen und Bildungsangebote sächsischer Museen. Darüber hinaus können sich die Lehrkräfte direkt vor Ort ein Bild von aktuellen museumspädagogischen Angeboten des SMAC machen, es gibt Workshops und Kurzführungen in vier Ausstellungsetagen.

Folgende Bildungseinrichtungen und Museen erhalten die Prämien:

Grundschule Mylau und Museum Burg Mylau,
Landau-Gymnasium Weißwasser und Glasmuseum Weißwasser,
Chemnitzer Schulmodell und Industriemuseum Chemnitz,
Parkschule Auerbach, Schule zur Lernförderung und Galerie Erich Ohser – e.o. plauen Stiftung,