Konzeption

Aktuelle Angebote

Konzeption

 

8. Impressum

 

Anschrift:
1.Oberschule „Am Kupferberg“ Großenhain
Clara-Zetkin-Weg 2
01558 Großenhain

Schulleiterin:
Frau Manuela Fuchs

Stellvertretender Schulleiter:
Herr Knuth Kaiser

Verantwortliche Lehrkraft für das Ganztagsangebot (GTA-Koordinator):
Herr Christian Hellfritzsch

Kontakt:
E-Mail:    hellfritzsch.kupferbergschule@gmx.de
Telefon:  03522.62070


Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.kupferbergschule.de
www.sachsen.ganztaegig-lernen.de

Diese Konzeption wurde am 31.07.2017 letztmalig aktualisiert und weiterentwickelt.

"Gerechte Chancen in Europa"

Pädagogische Konzeption der Ganztagsbetreuung an der 1.Oberschule „Am Kupferberg“ Großenhain

Inhaltsübersicht

1. Sozialraumanalyse                  
2. Bezüge zum Schulprogramm                  
3. Schwerpunktsetzungen                   
4. Begründung der Schwerpunktsetzungen                                                                           
5. Organisationsform und gesetzliche Grundlagen                   
6. Rhythmisierung                                                       
7. Konzeptionsentwicklung                 
8. Impressum           

 

1. Sozialraumanalyse

 

Die 1.Oberschule „Am Kupferberg“ ist eine zweizügige Mittelschule, die sich am süd- östlichen Stadtrand von Großenhain in ruhiger, naturnaher Lage befindet.

In der Stadt Großenhain leben ca. 20.000 Einwohner. Damit stieg die Einwohnerzahl seit 2009 durch zahlreiche Eingemeindungen, im Jahr 2009 u.a. Colmnitz, Bauda und Wildenhain sowie 2010 u.a. Zabeltitz und Görzig, um etwa 4.000 Einwohner.

In Großenhain gibt es eine Vielzahl von Vereinen, wie zum Beispiel den Großenhainer Fußballverein, den Handballverein und den Tischtennisverein TTV 73 auf sportlichem Gebiet sowie als Beispiele für weitere Vereine mit denen wir eine Zusammenarbeit pflegen, den Verein der Preusker-Bibliothek, den Museumsverein „Alte Lateinschule“ und den Husarenverein.

Um die Jugendarbeit kümmert sich besonders das Soziokulturelle Zentrum „Alberttreff“. Dort werden verschiedene Angebote zur Freizeit- und Feriengestaltung angeboten.

Die Zweizügigkeit unserer Schule soll Bestand haben, ist aber von der Entwicklung des Schulbestandes im Umland, den Bildungsempfehlungen und der Geburtenrate abhängig. Die Schüler*innen der 2.Grundschule „Am Bobersberg“ setzen ihre Schulbildung zum Großteil bei uns fort. Aber auch aus der Grundschule in Priestewitz OT Lenz und der 1.Grundschule im Zentrum von Großenhain gewinnen wir unsere Schüler*innen. Wir hoffen auch in Zukunft auf mehr Schüler*innen, damit die Absicherung der Zweizügigkeit gewährleistet ist. Für die zukünftigen 5. Klassen des Schuljahres 2017/2018 meldeten sich im März 2017 insgesamt 36 Schüler*innen an.

Die Schule setzt sich dafür ein, dass sich die Schülerbeförderung unkompliziert gestaltet. Die Buslinien und Zugverbindungen nach Großenhain sind durch die neue Kreisreform weiterentwickelt worden.
An unserer Schule unterrichten derzeit 30 Stammlehrer*innen sowie eine Gastlehrerin. Die aktuelle Schülerzahl beträgt 315 Schüler*innen, davon sind 28 Schüler*innen Migranten oder haben einen Migrationshintergrund. An der Schule existieren zwei sogenannte DaZ-Klassen, in denen die Schüler*innen schrittweise auf die Integration in die Regelklassen vorbereitet werden.

13 Schüler*innen haben eine bestätigte LRS, davon lernen 4 Schüler*innen in den 5. und 6. Klassen, 9 Schüler*innen in den Klassenstufen 7 bis 10. Außerdem haben wir an der Schule 13 Schüler*innen, die eine integrative Förderung erhalten, 9 davon im sozial-emotionalen Bereich und 4 im körperlich-motorischen Bereich.

In den letzten Schuljahren haben wir uns verstärkt mit der Begabtenförderung auseinandergesetzt und unsere pädagogische Arbeit auf diesem Gebiet intensiviert und ausgebaut. Die besten Leser und die besten Mathematiker sind in jeweils einer Gruppe zusammengefasst, so dass für sie eine spezielle Förderung erfolgen kann.

Da unsere Schule eine Schwerpunktschule für die fremdsprachliche Bildung ist, verstärken wir auch in diesem Bereich die schulische Ausbildung. Als Fremdsprachen werden bei uns Englisch und Französisch angeboten. Darüber hinaus wird es im Schuljahr 2017/2018 ein Ganztagsangebot „Spanisch“ geben. Im vorangegangenen Schuljahr wurde durch eine DaZ-Kollegin sogar das GTA „Japanisch“ angeboten. Regelmäßig nehmen unsere Schüler*innen an Wettbewerben in den Fremdsprachen im Einzugsbereich der SBA Dresden teil und erreichen dort gute und sehr gute Ergebnisse bis hin zu Bestleistungen. So konnte sich eine Schülerin der 9. Klasse für das Landesfinale qualifizieren und mit großem Erfolg daran teilnehmen. Im laufenden Schuljahr wird auch ein Fremdsprachenassistent aus Großbritannien an unserer Schule sein, der einen GTA-Kurs zur englischsprachigen Konversation anbieten wird.

85,7% der Schüler*innen der 7. bis 10. Klassen streben den Realschulabschluss an, 14,3% den Hauptschulabschluss bzw. den Qualifizierenden Hauptschulabschluss. Im Schuljahr 2017/2018 wiederholen 8 der Schüler*innen das Schuljahr.
Die Schule verfügt über 23 Unterrichtsräume, die zu Fachräumen durch die Lehrer*innen und Schüler*innen umgestaltet wurden. Dadurch ermöglichen wir, dass alle Unterrichtsmaterialien jederzeit eingesetzt werden und die Lehrer*innen flexibel auf neue Herausforderungen während des Unterrichtes reagieren können. In den letzten Jahren wurden an der Schule auch Arbeitsplätze und neue Vorbereitungsräume für die Lehrer*innen geschaffen. Im April 2012 begannen umfangreiche Instandsetzungs- und Renovierungsarbeiten. In drei Bauabschnitten wurde die gesamte Installation für Heizung, Wasser und Elektrik erneuert, Unterrichtsräume umgebaut und neu geschaffen sowie das gesamte Schulhaus instand gesetzt und alle Fußböden erneuert. Die Fachräume für Musik und Kunst wurden neu geschaffen und der Fachunterrichtsraum für Technik grundlegend umgestaltet. Der Speiseraum erhielt ein neues Aussehen und lässt sich nun auch für verschiedene schulische Veranstaltungen als Multifunktionsraum nutzen

Zum Schulhaus gehört eine sanierte Turnhalle und es steht ein großes Außengelände mit Sportplatz zur Verfügung. Für den Sportunterricht nutzen wir auch die Turnhalle der 2.Grundschule „Am Bobersberg “ in ca. 300 Metern Entfernung.

Die untere Etage unserer Schule wurde so umgestaltet, dass dort mehrere Räume für die GTA zur Verfügung stehen. In der großen Mittagspause, anderen großen Pausen sowie in Freistunden werden diese Räume vielfältig genutzt, zum Beispiel zur Erholung, zur Anfertigung von Hausaufgaben, zum Lesen oder für verschiedene Spiele.

Unser Schulhof wird ständig einer interessanten, schülergerechteren Umgestaltung unterzogen, die sich an den Bedürfnissen der Schüler orientiert. In den vergangenen Jahren wurden mit einem GTA-Kurs verschiedene Malereiarbeiten auf dem Freigelände angefertigt, die zum besseren Wohlbefinden der Schüler*innen beitragen sollen. Diese Umgestaltungen basierten auf Schülervorschlägen. Auch im kommenden Schuljahr wird mittels des GTA-Kurses „Graffiti“ die Fassade der Turnhalle künstlerisch umgestaltet.

Von 1997 bis 2008 hatten wir einen Schul- und Buchclub in unserer Schule. Ab dem Schuljahr 2009/ 2010 wurde dieser zum Freizeittreff, wo verstärkt Möglichkeiten, wie zum Beispiel Spielen von Gesellschaftsspielen, Bastelarbeiten usw. angeboten werden. Dies dient auch dazu, die Sozialkompetenz der Schüler*innen jahrgangsübergreifend zu stärken. Seit dem Schuljahr 2011/2012 haben wir eine Schulclubleiterin, Frau Grohs, die über Förderung des Schulclubs in Kooperation mit der Stadt Großenhain finanziert wird. Damit besteht die Möglichkeit zu einer kontinuierlicheren Arbeit mit den Schüler*innen als in den letzten Jahren.

 

2. Bezüge zum Schulprogramm

 

Unser Schulprogramm ist überschrieben: „Wir sind eine Schule in Europa“.
Unsere Schule hat sich das Ziel gestellt, die Schüler*innen auf ein Leben in einem Europa ohne Grenzen vorzubereiten.

Als Schwerpunktschule für Fremdsprachen, mehrerer Comenius-Projekte und eines kontinuierlichen Schüleraustausches können die Schüler*innen zahlreiche Beziehungen aufbauen. Ziel ist es, dass alle Schüler*innen am Comenius-Projekt beteiligt sind und das der Schüleraustausch auf den Schulalltag ausstrahlt. Unsere Schule unterhält derzeit freundschaftliche Beziehungen zu Schulen in den Niederlanden, Ungarn, Italien und seit neuestem auch in Polen. Schwerpunktmäßig konzentrieren wir uns in diesem Schuljahr auf den Ausbau und die Festigung der neuen Beziehungen zu den polnischen Lehrer*innen sowie der Planung und evtl. Ausgestaltung von gemeinsamen, fächerübergreifenden Schülerprojekten mit unserer Partnerschule in Ostrzeszow, ca. 70km nordöstlich von Breslau. Zudem ist in diesem Schuljahr ein Austausch mit unserer Partnerschule in Kecskemet (Ungarn) geplant. Von unserem Engagement auf diesem Gebiet leiteten wir auch den Titel „Gerechte Chancen in Europa“ für unseren GTA-Förderantrag ab.

Ein Schwerpunkt unserer GTA-Angebote basiert auf der leistungsdifferenzierten Förderung, denn wir haben uns das Ziel gestellt, dass alle Schüler*innen unserer Schule einen Schulabschluss erreichen sollen.  Hierfür bieten wir GTA-Kurse zur Vorbereitung auf die Haupt- und Realschulprüfungen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch an.

Neben der Sicherung des Schulabschlusses soll es uns zunehmend gelingen, sehr gute Schüler*innen individuell und binnendifferenziert zu fördern. Dabei spielt neben der naturwissenschaftlichen Förderung, vor allem Mathematik und auch die sprachliche Förderung eine große Rolle.  Je nach den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln werden wir versuchen durch entsprechende GTA-Angebote die guten und sehr guten Leser*innen, Mathematiker*innen und Fremdsprachenschüler*innen auf entsprechende regionale Wettbewerbe und Olympiaden vorzubereiten. Für die restlichen Schüler*innen besteht unser Ziel darin, sie an das Lesen oder die Mathematik über einfache interessenbezogene Texte bzw. Knobelaufgaben und Denkspiele heranzuführen. Dazu gibt es eine monatliche Mathematik-Zeitung, „Mathekick“, die Schüler*innen der Klassenstufen 5 bis 7 zu regelmäßiger Beschäftigung mit mathematischen Problemen anregen soll.

Ein zweiter Schwerpunkt liegt in der Erziehung zur selbstständigen und selbsttätigen Freizeitgestaltung.  Dabei bieten wir Angebote aus dem sportlichem, dem musischen und dem künstlerischen Bereich an.

 

3. Schwerpunktsetzungen

 

1. Ausbau der Angebote zur leistungsdifferenzierten Förderung und Forderung
2. Erziehung zur selbstständigen Freizeitgestaltung
3. Verstärkte Werbung für GTA zur Erhöhung der Teilnehmerzahlen und zur Gewinnung von Schüler*innen, die bisher nicht an GTA teilnehmen

 

4. Begründung der Schwerpunktsetzung

 

4.1 Leistungsdifferenzierte Förderung
Um eine „Gerechte Chance in Europa“ zu haben und eine gute Berufsausbildung zu erlangen ist ein guter Schulabschluss erforderlich. Gerade Kinder von Hartz IV-Empfängern und Kinder mit Migrationshintergrund bedürfen oft einer intensiven Förderung um das Klassenziel zu erreichen. Die Möglichkeiten der Förderung durch Lehrer*innen der Schule sind dabei sehr begrenzt. Andere Möglichkeiten zur individuellen Förderung und Forderung der Schüler, vor allem der Klassenstufen 7 und 8 (im Anschluss an den Förderunterricht Klasse 5 und 6 laut Stundentafel), sollen noch umfangreicher genutzt werden, so dass möglichst alle Schüler*innen, bei denen die Notwendigkeit besteht, am Förderunterricht teilnehmen können.

4.2 Erziehung zur selbstständigen Freizeitgestaltung
Finanzielle Aufwendungen für die Mitgliedschaft in Vereinen verhindern oft die Teilnahme von Kindern mit Hartz-IV-Hintergrund an Aktivitäten dieser Vereine. Durch Freizeitangebote im GTA können die Schüler*innen ihre Neigungen entdecken und sich ausprobieren. Bei der Teilnahme am Talentefest der Schule, an Wettbewerben, Ausstellungen u. ä. präsentieren sie ihr Können. Dabei stärken sie zum einen ihr Selbstbewusstsein, was besonders bei leistungsschwachen Schülern und Migranten zu einer besseren schulischen Motivation führt. Zum anderen werden klassenübergreifende Kontakte geschlossen, die das Schulklima wesentlich verbessern helfen.

4.3 Verstärkte Werbung für GTA zur Erhöhung der Teilnehmerzahlen und zur Gewinnung von Schülern, die bisher nicht an GTA teilnehmen
Etwa ein Drittel der Schüler unserer Schule nehmen an keinem GTA-Angebot teil. Das wollen wir in diesem Schuljahr ändern. Wir wollen versuchen, auch die Schüler zu erreichen, die bis jetzt noch nicht an GTA teilnehmen, aber auch keine Freizeit- oder Sportangebote der Stadt nutzen. Dazu wird eine verstärkte Werbung notwendig sein, aber auch eine Vorstellung der Kurse in der Schule, z.B. über unsere neu gestaltete GTA-Tafel oder die Vitrine und ein direktes Ansprechen der Schüler.


 

5. Organisationsform und gesetzliche Grundlagen

 

Bei der Einführung der Ganztagsangebote haben wir uns für die offene Form mit teilweise gebundenen Kursen entschieden, da dies von den Lehrer*innen, Eltern und Schüler*innen gewünscht wurde.

Die Teilnahme an neuen Kursen soll nach einer Informationsphase von ca.14 Tagen bis zum Ende des Schuljahres verbindlich sein, da bei diesen Kursen auf Grund der inhaltlichen Schwerpunkte kein ständiger Wechsel möglich ist, zum Beispiel beim Erlernen eines Instrumentes.

Gleichzeitig bieten wir auch eine große Anzahl an offenen Kursen, die sehr flexibel mit der Teilnahme unserer Schüler*innen umgehen können. Damit können wir mehr Schüler*innen an die GTA-Kurse binden und die Lust zur Teilnahme an einem Kurs fördern.

Unsere GTA-Planung orientiert sich an der Sächsischen Ganztagsangebotsverordnung (SächsGTAVO) und erfüllt ihre Mindestanforderungen.  An mindestens vier Tagen in der Woche werden für alle Schüler*innen Ganztagsangebote bereitgestellt. Alle Ganztagsangebote werden unter Aufsicht und Verantwortung der Schulleiterin Frau Fuchs sowie des bestellten GTA-Koordinators Herrn Hellfritzsch erarbeitet. Dieses Konzept wird von der Schulleiterin, der Gesamtlehrerkonferenz und der Schulkonferenz vorgestellt und muss bestätigt werden.

 

6. Rhythmisierung

 

6.1 Äußere Rhythmisierung
Im Schuljahr 2006/07 begannen wir einen neuen Tagesablauf zu gestalten. Mit diesem Konzept machten wir bisher gute Erfahrungen und behalten es bis zum laufenden Schuljahr und darüber hinaus bei.

Für die Kinder, die mit dem Bus ab 7.00 Uhr in der Schule eintreffen, besteht das Angebot „Ankommen in der Schule“, welches von Herrn Schlaiss betreut wird. Es stehen die GTA-Räume zur Verfügung, die mit Sitzecken und Ruhezonen ausgestaltet sind. Damit bieten diese die Möglichkeiten der vielfältigen Nutzung, z.B. zum Frühstücken, dem Lesen, Spielen und vielem mehr. Die GTA-Räume bieten auch in Freistunden oder längeren Pausen die Möglichkeit, sich vielfältig zu betätigen, zum Beispiel beim Lernen, als Ruhezone oder zum Spiel. Während des Unterrichtes können die GTA-Räume für ein entspanntes Lernen genutzt werden, besonders ist dabei das Lesezimmer mit den extra angeschafften Büchern zur Lenkung der Freizeitlektüre zu benennen.

Der Unterricht an unserer Schule beginnt 7.40 Uhr. Der Unterrichtstag ist durch den Rhythmus von einem Wechsel zwischen Spannung und Entspannung gekennzeichnet. Am Vormittag haben die Schüler*innen die Hauptstundenzahl. Diese 5 Unterrichtsstunden werden durch eine große Hofpause als Phase der Entspannung unterbrochen. Dabei bewegen sich die Schüler*innen an der frischen Luft und können den umgestalteten Schulhof vielfältig nutzen. In dieser Hofpause, von 10:10 bis 10:30 Uhr, gibt es in regelmäßigen Abständen ein Frühstücksangebot in Form von Kuchenbasaren, welche durch die Klassen selbstständig organisiert werden.

Eine Mittagspause findet von 12:10 bis 12:55 Uhr statt. Diese kann zum Essen genutzt werden. Die Essenversorgung wurde im Schuljahr 2006/ 2007 nach 15 Jahren Unterbrechung neu eingeführt. Derzeit liefert die Firma Sodexo das Mittagessen an, welches von etwa 30% der Schüler*innen regelmäßig genutzt wird. Durch die lange Mittagspause ermöglichen wir den Schüler*innen ein Mittagessen auch zu Hause einzunehmen. In der Mittagspause können sich die Schüler*innen auf dem Bolzplatz, im Schulclub oder Lesezimmer interessenorientiert bewegen. Aber auch Angebote der „Bewegten Pause“ nutzen, die vor allem durch die Mitarbeiterin des Schulclubs bzw. unseren Sozialpädagogen durchgeführt werden.

Nach der Mittagspause wird der Unterricht mit der 6. bis 8. Stunde fortgesetzt, wobei die 7. und 8. Stunde als Block stattfindet. Der Unterricht endet spätestens 15:15 Uhr. Nach dem Ende des Unterrichts und der Ganztagsangebote steht den Schüler*innen der Schulclub bis 16.00Uhr als Betreuungsangebot offen.

6.2 Innere Rhythmisierung
Die Zeit von 7:40-9:15 Uhr und 13:45-15:15 Uhr ist in der Regel als Blockunterricht in der Stundentafel verankert. Die Lehrer*innen haben so die Möglichkeit, andere Lernformen einzusetzen. Im letzten Block werden vor allem die Neigungskurse, praktische Fächer wie WTH (Wirtschaft-Technik-Haushalt) und Sport unterrichtet. Die anderen Lernzeiten folgen noch dem klassischen 45-minütigen Stundenrhythmus. Seit mehreren Schuljahren ist es uns gelungen, Förderunterricht, Förderung von LRS und die Arbeit mit dem PC als Einzelförderung in Englisch in den Vormittag zu legen.

 

7. Konzeptionsentwicklung

 

Um die pädagogische Qualität des Ganztagsangebotes an unserer Schule zu gewährleisten, wird diese Konzeption in regelmäßigen Abständen evaluiert und in Gesprächsrunden mit den Lehrer*innen und Dozent*innen reflektiert. Damit können wir eine ständige Verbesserung unserer Angebote und die Weiterentwicklung erzeugen. Dabei spielt der regelmäßige und kontinuierliche Austausch zwischen Lehrer*innen, Dozent*innen und dem GTA-Koordinator der Schule eine entscheidende Rolle. Allen Beteiligten stehen Möglichkeiten zur Kommunikation via E-Mail, Telefon oder des persönlichen Gespräches mit dem GTA-Koordinator zur Verfügung.