Internationale Physik- und Astronomieolympiade 2019

Termine & Events für interessierte Schüler

Zitat von Jonathan Gräfe:

"Ich denke mal, es gibt am gdb bestimmt den ein oder anderen physikalisch interessierten Schüler. Der Orpheus-Verein, bestehend aus ehemaligen Teilnehmern der Physikolympiade, veranstaltet jedes Jahr Seminare für Schülerinnen und Schüler. Dieses Jahr findet eines davon in Dresden statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Vielleicht könnte das ja durch die Physiklehrer ein bisschen verbreitet werden. Möglicherweise will ja jemand die Chance nutzen. Ich für meinen Teil werde aller Voraussicht nach ein Aufgabenseminar betreuen.

Hier noch die Infos, die ich bekommen habe:

Informationen zu den Seminarangeboten 
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Orpheus-Seminare 
Bei den Orpheus-Seminaren können bis zu 170 Schülerinnen und Schüler an zwei Seminarstandorten an vier Tagen Ende September oder Anfang Oktober ihr Wissen in theoretischen Seminaren erweitern, praktische Erfahrungen beim Experimentieren sammeln und vor allen Dingen eine spannende Zeit mit anderen Physikbegeisterten erleben. Durchgeführt werden die Seminare vom Orpheus-Verein, also von ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der PhysikOlympiade, die ihre Erfahrungen und ihre Begeisterung für Physik teilen wollen. 2019 finden die Seminare in Kiel (19.-22. September 2019) und Dresden (03.-06. Oktober 2019) statt.

Seminare im Projekt Identiphy 
Auch bei den Seminaren im Identiphy-Projekt geht es um die fachliche Förderung und das gemeinsame Erleben von Physik. In kleinen Gruppen und angeleitet durch ehemalige Teilnehmerinnen der PhysikOlympiade werden an einem Wochenende im September, Oktober oder November Problemlösestrategien erarbeitet und damit theoretische und experimentelle Aufgaben gelöst. Daran anschließend bekommen die Teilnehmenden Gelegenheit, ihr Können in einem Online-Angebot zu vertiefen. Die Identiphy-Seminare richten sich vorrangig an Teilnehmende, die auch noch im nächsten Jahr an der PhysikOlympiade teilnehmen dürfen.

Wir laden alle an der PhysikOlympiade interessierten Schülerinnen und Schüler ein, bei den Seminaren dabei zu sein. Es ist dafür nicht entscheidend, ob sie eine Bearbeitung der ersten Runde eingereicht haben. Wer Spaß an der Beschäftigung mit den Aufgaben und spannenden physikalischen Fragestellungen hat, ist bei den Seminaren sicher richtig. Die Teilnahme ist für die Teilnehmenden kostenfrei. Reisekosten und die Seminare werden vom BMBF finanziert. Weitere Infos und eine Möglichkeit zur Anmeldung sind auf den Seiten des Orpheus-Vereins unter www.orpheus-verein.de und auf der Projektwebseitewww.identiphy.de zu finden. Da nur eine begrenzte Anzahl an Teilnahmeplätzen zur Verfügung steht, werden diese nach Eingang der Anmeldung vergeben.

Bei den Seminaren handelt es sich um zusätzliche und freiwillige Förderangebote. Die Teilnahme an den Seminarangeboten hat daher keinen Einfluss auf die Wettbewerbsteilnahme."

13th International Olympiad on Astronomy and Astrophysics

Die Internationale Astronomie- und Astrophysikolympiade ist ein jährlich stattfindender Wettbewerb für astronomieinteressierte Schülerinnen und Schüler. Zur diesjährigen IOAA vom 02. bis 10. August in Keszthely, Ungarn, kamen 260 Schüler aus 46 Ländern zusammen.
Deutschland nahm in diesem Jahr zum ersten Mal an dem noch relativ jungen Wettbewerb teil. Die Initiative dazu kam von Ivan Kokhanovskyi von der LMU München. Das deutsche Nationalteam bestand aus  Jonathan Gräfe (Gymnasium Dresden-Bühlau, Dresden), Lukas Hellmann (Albert-Schweitzer-Gymnasium, Erfurt), Ella Hutschenreiter (Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium, Dresden), Franz Loose (Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium, Dresden) und Max Schneider („Glückauf“-Gymnasium, Dippoldiswalde). Begleitet wurden sie von Ivan Kokhanovskyi und Ilja Göthel. Während Ella kurzfristig als Ersatz einsprang, haben sich die anderen vier in einem dreistufigen Auswahlwettbewerb unter Teilnehmern der Physikolympiade für das Team qualifiziert und wurden in einem selbstorganisierten, einwöchigen Trainingslager auf die Aufgaben der IOAA vorbereitet.
In Ungarn erwarteten die Schüler umfangreiche theoretische und praktische Aufgaben. Den ersten Wettbewerbsteil bildete die Data-Analysis-Klausur. Darin ging es um die Photometrie und Spektroskopie eines Nova-Sterns, sowie ein bedeckungsveränderliches Dreifachstern-System. Insbesondere der zweite Teil hatte es in sich und wurde entsprechend nur von einigen wenigen Schülern gelöst. Am gleichen Tag fand auch die erste Beobachtungsklausur (Night Observation) statt, bei welcher die Schüler mithilfe eines Teleskopes verschiedene Objekte (in diesem Fall Saturn, M57 und AF Cygni) am Nachthimmel finden und untersuchen mussten. Dazu hatten die Veranstalter 88 Teleskope auf dem angrenzenden Sportplatz aufgebaut, sodass die Schüler die Klausur in drei Durchgängen absolvieren konnten. Für den nächsten Tag stand ein Ausflug zu einer Burg inklusive Pferdeshow und mittelalterlichem Mittagessen auf dem Programm. Danach hieß es jedoch noch einmal volle Konzentration bei der fünfstündigen Theorieklausur, deren Aufgaben thematisch breit gefächert, aber an der ein oder anderen Stelle leider nicht hundertprozentig durchdacht waren. Als letztes stand noch die Planetariumsrunde auf dem Plan, bei welcher drei projizierte Sternhimmel hinsichtlich  sichtbarer Sterne / Sternbilder, Zeit, Ort usw. analysiert werden mussten. Damit war der anstrengende Teil dann auch endlich geschafft und die Schüler hatten die Gelegenheit, bei Ausflügen nach Tihany und an den Balaton den Kopf frei zu kriegen.
Die deutschen Teammitglieder haben in den Klausuren solide Leistungen gezeigt (in der Theorie etwas mehr als bei der Beobachtung). Bei der feierlichen Abschlusszeremonie konnten sich Jonathan Gräfe und Max  Schneider jeweils über eine Silbermedaille freuen. Lukas Hellmann erhielt eine Bronzemedaille und Franz Loose eine Honourable Mention. Im inoffiziellen Länderranking belegte Deutschland damit den 17.  Platz. Zu  erwähnen ist auch, dass Deutschland als einziges derjenigen vier Länder, welche das erste Mal an der IOAA teilnahmen, Medaillen holte. Die nächste IOAA findet 2020 in Columbien statt. Mit etwas Glück kann auch wieder ein deutsches Team an den Start gehen. Die Auswahlrunden dazu beginnen demnächst.

50. IPhO 2019 - Erfolg für das deutsche Team bei der 50. Internationalen PhysikOlympiade in Tel Aviv (14.07.2019)

Die Internationale PhysikOlympiade – kurz IPhO – bringt die besten Physiknachwuchstalente der teilnehmenden Länder zusammen. In physikalischen Aufgaben stellen sie ihr Können unter Beweis und versuchen, einen der begehrten olympischen Medaillenränge zu erreichen. Bei der 50. IPhO, die vom 07. bis zum 15. Juli 2019 in Tel Aviv, Israel, stattfand, nahmen 363 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt 78 Ländern teil. Der Wettbewerb wurde vom israelischen Bildungsministerium zusammen mit der Tel Aviv University organisiert.

Für Deutschland sind als Schülerteam Titus Bornträger (Georg-Cantor-Gymnasium, Halle), Jonathan Gräfe (Gymnasium Dresden-Bühlau), Lukas Hellmann (Albert-Schweitzer-Gymnasium, Erfurt), Tobias Messer (Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium, Dresden) und Max Schneider ("Glückauf"-Gymnasium, Dippoldiswalde) angetreten. Die Fünf haben sich bei der vierstufigen PhysikOlympiade in Deutschland unter knapp 900 Schülerinnen und Schülern bundesweit ein Ticket für den Wettbewerb gesichert und wurden anschließend auf die IPhO vorbereitet. Nach Tel Aviv begleitet haben sie als Betreuer Dr. Stefan Petersen vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik an der Universität Kiel (IPN), das für die Auswahl und das Training des Teams verantwortlich ist, und Bastian Hacker (MPQ Garching) sowie Philipp Schmitt (University of Copenhagen), zwei ehemaligen IPhO-Teilnehmern.

In Israel haben die teilnehmenden Delegationen einen herausragend organisierten Wettbewerb vorgefunden. Ausgiebiges Kosten der israelischen Küche und Einblicke in die multikulturell geprägte Gesellschaft gehörten dabei ebenso dazu wie Ausflüge zu den verschiedensten Sehenswürdigkeiten des Landes.

Zentrales Element der IPhO aber waren die theoretischen und praktischen Physikaufgaben, die die Olympionikinnen und Olympioniken in zwei fünfstündigen Klausuren bearbeitet haben. Diese waren thematisch spannend und ausgesprochen anspruchsvoll. In den theoretischen Aufgaben wurden der Fall einer Slinky-Feder, die Funktionsweise einer Mikrowelle sowie eine thermoakustische Maschine behandelt. Praktisch waren hochpräzise optische Messungen sowie Untersuchungen zur Wärmeleitfähigkeit von Metallen durchzuführen. Wie schon im letzten Jahr waren die Aufgaben dabei so umfangreich, dass die meisten Teilnehmenden zu wenig Zeit gehabt haben, um diese angemessen wertzuschätzen. Bei den ansonsten hervorragend vorbereiteten Aufgaben hat daher nur etwa ein Viertel der Olympionikinnen und Olympioniken am Ende überhaupt mehr als 35 % der Maximalpunktzahl erreichen können.

Die deutschen Teammitglieder haben in den Klausuren trotzdem beachtliche Leistungen gezeigt und konnten sich bei der feierlichen Abschlusszeremonie der IPhO jeder über eine Medaille freuen. Je eine Silbermedaille ging an Max Schneider und Jonathan Gräfe. Titus Bornträger, Tobias Messer und Lukas Hellmann wurden mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet. Im inoffiziellen Länderranking nach Punkten erreicht das deutsche Team damit den 18. Platz der 78 Teilnehmerländer und gehört zu dem besten Viertel der teilnehmenden Nationen. Unter den 42 europäischen Delegationen belegt das deutsche Team sogar den 6. Platz. Die erfolgreichsten Teilnehmerländer und auch die erfolgreichsten Olympioniken stammen erneut aus Asien. Auffallend ist auch in diesem Jahr, dass einige Länder in den letzten Wettbewerben ihre Leistungen offensichtlich durch gezieltes Training deutlich steigern konnten. Hier gibt es auch für das deutsche Team sicher noch Potential.

Den Organisatoren der diesjährigen PhysikOlympiade gebührt große Anerkennung für die tolle Jubiläums-IPhO und ein herzlicher Dank für eine spannende Zeit in Israel, die sicherlich allen Teilnehmenden lange in Erinnerung bleiben wird. Das Team der PhysikOlympiade in Deutschland bedankt sich ebenfalls sehr herzlich bei allen Unterstützern des Wettbewerbs für das zurückliegende Wettbewerbsjahr und freut sich auf einen erfolgreichen Auswahlwettbewerb zur 51. IPhO 2020.

Quelle: wettbewerbe.ipn.uni-kiel.de/ipho/aktuelles.html

50. IPhO 2019 (29.04.2019)

Fünf Schüler haben den Sprung zur Internationalen PhysikOlympiade in Israel geschafft - Einer aus dem GDB

Herzlichen Glückwunsch an Jonathan Gräfe

Vom 23. bis zum 28. April 2019 traten die 15 besten Physikschüler Deutschlands zur Finalrunde der PhysikOlympiade in Deutschland an. Im Max-Planck-Institut für Quantenoptik (MPQ) in Garching stellten sie sich verschiedenen Klausuren mit kniffligen theoretischen und experimentellen Aufgaben aus allen Bereichen der Physik. Fünf Teilnehmende beeindruckten die Jury mit besonders guten Lösungen. Diese jungen Physiker vertreten Deutschland im Juli 2019 bei der Internationalen PhysikOlympiade in Tel Aviv, Israel, zu der Delegationen aus gut 80 Ländern erwartet werden.

Die Aufgaben der Finalrunde sowie die Experimente wurden von der Wettbewerbsleitung am IPN sowie ehemaligen Teilnehmern konzipiert und boten den Nachwuchsphysikern und -physikerinnen, die sich bereits in drei Vorrunden unter etwa 900 Schülerinnen und Schülern bundesweit behaupten konnten, vielfältige Herausforderungen quer durch die Physik. Einige der Aufgaben wurden von Wissenschaftlern des MPQ entwickelt und boten damit direkte Anknüpfungspunkte an die Arbeit des Institutes.

Neben den Klausuren bekamen die jungen Talente einen tieferen Einblick in die Arbeit verschiedener Einrichtungen auf dem Forschungscampus in Garching. Am MPQ nahmen Sie an Laborführungen teil und konnten unter anderem die Forschung in den Bereichen Wasserstoffspektroskopie, kalte Moleküle oder Quanteninformationen mit Cavities hautnah erleben. Zudem wurde die Europäische Südsternwarte (ESO) sowie die ESO Supernova mit Planetarium und Laserausstellung besucht. Eine Exkursion zum Deutschen Museum rundete das Rahmenprogramm ab. Ebenso wichtig aber waren das Treffen mit Gleichgesinnten und der rege Austausch untereinander.

Bei der feierlichen Preisverleihung wurden die Sieger von Prof. Dr. Rempe, Direktor am MPQ, MR Dieter Götzl vom Bayrischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, Prof. Dr. Norbert Schuch, dem Leiter der Forschungsgruppe "Verschränktheit komplexer Quantensysteme" am MPQ und Dr. Stefan Petersen, dem Leiter der PhysikOlympiade in Deutschland, geehrt. Die fünf besten deutschen Nachwuchsphysiker 2019 sind:

Platz 1– Titus Bornträger, Georg-Cantor-Gymnasium (Halle)
Platz 2 – Max Schneider, "Glückauf"-Gymnasium (Dippoldiswalde)
Platz 3 – Jonathan Gräfe, Gymnasium Dresden-Bühlau (Dresden)
Platz 4 – Lukas Hellmann, Albert-Schweitzer-Gymnasium (Erfurt)
Platz 5 – Tobias Messer, Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium (Dresden)

Für die fünf Olympioniken geht es zunächst zu weiteren Vorbereitungsseminaren und dann im Juli zur Internationalen PhysikOlympiade nach Tel Aviv in Israel.  Aber auch den Teilnehmenden, die keinen der Hauptpreise in dieser Runde erreicht haben, gebührt Anerkennung für ihre bemerkenswerten Leistungen – haben sie doch unter fast 900 Teilnehmenden einen Platz in der Finalrunde erreicht.

 Quelle: http://wettbewerbe.ipn.uni-kiel.de/ipho/aktuelles.html

 

 

Qualirunde zur IphO - Herausragende Talente in Physik - auch am GDB

8. Februar 2019

PhysikOlympiade am Deutschen Elektronen-Synchrotron in Hamburg 

„Voller Einsatz für die Physik“ hieß es für die 49 Schüler und Schülerinnen, die vom 02.-08. Februar aus ganz Deutschland zur Bundesrunde des Auswahlwettbewerbs für die Internationale PhysikOlympiade 2019 am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) in Hamburg zusammengekommen sind. Die jungen Talente haben sich unter insgesamt fast 900 Teilnehmenden für diese Runde qualifiziert und bei anspruchsvollen theoretischen sowie experimentellen Aufgaben ihr physikalisches Können unter Beweis gestellt. 15 Teilnehmende beeindruckten die Jury mit besonders guten Lösungen und schafften den Einzug in die deutsche Finalrunde, aus der im April in Garching die fünf Deutschen Olympioniken hervorgehen. Diese fünf Physikgenies dürfen dann im Juli 2019 in Tel Aviv gegen die internationale Konkurrenz antreten. 

Der jährlich ausgetragene Auswahlwettbewerb für die Internationale PhysikOlympiade (IPhO), die PhysikOlympiade in Deutschland, wird vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) an der Universität Kiel im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und in Zusammenarbeit mit den Kultusministerien der Länder durchgeführt. 

Austragungsort der diesjährigen Bundesrunde war das Deutsche Elektronen-Synchrotron (DESY) in Hamburg. Die Aufgaben und Experimente wurden von einem Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des DESY, der Wettbewerbsleitung am IPN sowie ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmern erstellt und boten den Nachwuchsphysikern, die sich bereits in zwei Vorrunden unter etwa 880 Schülerinnen und Schülern bundesweit behaupten konnten, einige Herausforderungen: Streuung an Elektronenstrahlen, rutschende Leitern, der Riesenmagnetowiderstand und das Aufblasen eines Luftballons waren nur einige der Themen in der Woche. 

Auch neben den Klausuren konnten die jungen Talente spannende physikalische Phänomene erkunden. In den nachmittags angebotenen Seminaren und Besichtigungen wurde an vielen Stellen der Bezug zu aktuellen Forschungsthemen des DESY deutlich. Ein buntes Rahmenprogramm mit einem Besuch im Airbus-Werk und vielfältige Kontaktmöglichkeiten zu Mitarbeitenden und Arbeitsgruppen des Forschungszentrums rundeten das Programm für die Schülerinnen und Schüler ab. Ebenso wichtig aber waren das Treffen mit Gleichgesinnten und der rege Austausch untereinander. 
Bei der feierlichen Preisverleihung gewährte Prof. Melanie Schnell in ihrem Festvortrag: „Spektroskopie und der molekulare Fingerabdruck“ Einblick in ein weiteres spannendes Forschungsfeld am DESY. Anschließend wurden die jungen Talente von Manfred Fleischer, Bereichsreferent Forschung Hochenergiephysik am DESY, Arnulf Quadt, ehemaliges Vorstandsmitglied der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG), Felix Klein, stellvertretender Vorsitzender der jungen DPG, Thomas Bressau von der Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg sowie Stefan Petersen, dem Wettbewerbsleiter der PhysikOlympiade in Deutschland, für ihre besonderen physikalischen Leistungen geehrt. 
  
Als die 15 besten deutschen Nachwuchsphysiker haben sich 

Platz 1: Tobias Messer, Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium (Dresden) 
Platz 2: Jonathan Gräfe, Gymnasium Dresden-Bühlau (Dresden) 
Platz 3: Max Schneider, "Glückauf"-Gymnasium (Dippoldiswalde) 
Platz 4: Erik Sünderhauf, Landesgymnasium Sankt Afra (Meißen) 
Platz 5: Lucas Kersten, Fallstein-Gymnasium (Osterwieck) 
Platz 6: Jannis Hering, Schadow-Gymnasium (Berlin) 
Platz 7: Lukas Hellmann, Staatliches Gymnasium "Albert-Schweitzer" Erfurt (Erfurt) 
Platz 8: Titus Bornträger, Georg-Cantor-Gymnasium (Halle) 
Platz 9: Paul Schmitt, Gymnasium Broich (Mülheim an der Ruhr) 
Platz 10: Luis Glahn, Goerdeler-Gymnasium (Paderborn) 
Platz 11: Timo Hofmann, Wilhelm-Ostwald-Schule (Leipzig) 
Platz 12: Fabian Raab, Alfred-Delp-Schule (Hargesheim) 
Platz 13: Dominik Seip, Tilemannschule (Limburg an der Lahn) 
Platz 14: Nick Hartmann, Internatsschule Schloss Hansenberg (Geisenheim) 
Platz 15: Franz Loose, Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium (Dresden)

für die Finalrunde der PhysikOlympiade im April in Garching qualifiziert. Vier besonders junge Schüler erhielten für ihre Leistungen außerdem eine Einladung zum Auswahlseminar für die diesjährige Europäische ScienceOlympiade. Für sie winkt in diesem gesamtnaturwissenschaftlichen Teamwettbewerb ein Ticket nach Almada in Portugal. Die vier sind: Nick Hartmann, Oliver Iwanek, Franz Loose und Tobias Messer. 

Darüber hinaus können 2 Kandidaten durch ein Forschungspraktikum am DESY die in der Woche gewonnenen Eindrücke weiter vertiefen. Dieser Sonderpreis ging an: Andreas Faika, Geschwister-Scholl-Schule (Konstanz) und Kai Käfer, Internatsschule Schloss Hansenberg (Geisenheim). Aber auch den Teilnehmenden, die keinen der Hauptpreise in dieser Runde erreicht haben, gebührt Anerkennung für ihre bemerkenswerten Leistungen – haben sie doch unter fast 900 Teilnehmenden einen Platz in der Bundesrunde erreicht. Dies sehen auch die DPG, der Spektrum der Wissenschaft Verlag und die Firma Casio so und belohnen die Schülerinnen und Schüler mit einem Jahresabonnement einer naturwissenschaftlichen Zeitschrift sowie einem Taschenrechner.

Quelle: www.ipn.uni-kiel.de/de/das-ipn/nachrichten/herausragende-talente-in-physik