Schuljahr 2012/13

Klassenstufe 10

Leonce und Lena

„Ich…“ beginnt die Königin von Pipi, aber sie kommt erst einmal nicht weiter, weil ihre Hofschranzen sie mit einem euphorischen „Ahhhh!“ unterbrechen. Das ist jedoch nicht weiter schlimm, denn was sie zu sagen hätte, ist verzichtbar. Dem verschrobenen König Peter vom Reiche Popo jedoch genügt ihre süße Erscheinung voll und ganz. Ja, mit ihr ließe sich der Ruhestand genießen, wäre nur der eigene Sohn nicht so bockig und übernähme endlich die Amtsgeschäfte! Aber der junge Müßiggänger Leonce will nicht- vor allem nicht heiraten; lieber zählt er die Sandkörner, die ihm durch die Finger rinnen und macht sich mit seinem toll-dreisten Freund Valerio aus dem Staub.
Auch Lena, die Prinzessin aus dem Reiche Pipi, eine durch und durch romantische Seele, hält nichts von den Plänen ihrer Törtchen verschlingenden Frau Mama, sie zu verheiraten und flieht zusammen mit ihrer ausgesprochen lebenslustigen Gouvernante sozusagen direkt in die Arme dessen, den sie nicht ehelichen will: Leonce.
Und so bekommt am Ende jeder, was er nicht gewollt und doch gesucht hat – oder war es umgekehrt? Jedenfalls gibt’s im neuen reiche PoPi demnächst „Makkaroni, Melonen und Feigen, […] musikalische Kehlen, klassische Leiber und eine kommode Religion“ für alle.
Leonce und Lena: Adaption nach G. Büchner

Regie: T. Wackwitz Leitung: K. Altstadt und U. Witzel

Fotos ©Justus Steinfeldt

Klassenstufe 9

Farm der Tiere

Alle Tiere sind gleich, manche sind gleicher.
In einer Kulisse aus 40 Eimern wird der Ausbeuter der Tiere vom Hof gejagt.
Aber die fiesen Schweine nehmen erst manipulativ, dann demagogisch und zuletzt mit brutaler Gewalt seinen Platz ein.
Meist spricht, singt und denkt das Tiervolk dieses Maskenspiels im Chor.
Aber erkennt die naive Ziege ihre Grenzen in der Freundschaft zum rebellischen Pferd, geht die Dummheit der Hühner auf eine Kuhhaut, wem folgt die Herde der Schafe und: Wen beißen die Hunde?

Regie: Tanja Wackwitz, Leitung: Gabi Zacek, Musik: Uwe Berger

Fotos ©Justus Steinfeldt

Klassenstufe 8

ZwischenZeiten

Wir leben im Takt der Zeit - 24 Stunden rund um die Uhr. Warum bleibt Zeit manchmal scheinbar stehen und ein andermal rast sie wieder. Was passiert in der ZwischenZeit, der Zeit zwischen den Zeiten, der Zeit zwischen Vergangenheit und Zukunft? Hat die Zeit auch mal Pause?
Wir halten inne - einen Moment, einen Augenblick - bevor uns der Rhythmus des Alltags wieder mitreißt. Diesen Augenblick, diese ZwischenZeit nehmen wir uns Zeit... Was hast du in der ZwischenZeit gemacht?

Regie und Leitung: K. Furmanek und N. Molberg

Fotos ©Kathrin Furmanek