Profilfahrt 2013

Die gesamte Profilgruppe
Gänseliesel
Karzer
Holz oder Stein???
Hochgeschwindigkeitskamera
Forschungsflugzeug
Windkanal

In diesem Jahr führt die Profilfahrt wieder in die altehrwürdige Universitätsstadt Göttingen. Die Erfahrungen des vergangenen Jahres nutzend, wurde das Programm leicht umgestellt.

1. Tag (25.3.13)

 Wir trafen uns um acht Uhr an der Schule, um dann mit dem angekündigten leeren Reisebus nach Göttingen zu fahren. Ankunft an der Herberge war um 13:15 und wir bezogen gleich unsere Zimmer und Betten. Nach einer kurzen Verschnaufpause waren wir 14:30 zum Abmarsch für die Stadtführung bereit. Diese wurde in zwei Gruppen durchgeführt wobei die eine Gruppe erst mit einer kleinen Verspätung loslegen konnte, da der Führer verschlafen hatte. Wir erfuhren in 90 Minuten, dass wichtigste zur Stadt, zur Kirche, zum Rathaus und den dortigen Bildwänden, dem sehr beliebten Professor Lichtenberg und zur Universität. Nachdem wir den Rückmarsch angetreten hatten, konnten wir mit viel Appetit unser Abendessen genießen und hatten dann Freizeit.

2. Tag (26.3.13)

Feldspat, Quarz und Glimmer, das vergess‘ ich nimmer.
Heute haben wir, die Profilgruppe 2, nach einigen Busfahr-Schwierigkeiten eine Führung im Geo-Park Göttingen mittgemacht. Dort wurden uns verschiedene Gesteinsarten vorgestellt. Zum Beispiel der Granit, welcher aus Feldspat, Quarz und Glimmer besteht. Außerdem gab es verschiedenste Gesteine, welche ihre Form und ihr Aussehen durch verschiedenste Natureinwirkungen entstanden. Zum Beispiel ein Stein, der unter einem Gletscher gelegen hatte. Man konnte genau fühlen in welche Richtung der Gletscher das Material abgetragen hat.
Anschließend gab es nach einem mehr oder weniger langen, kalten und voller „Kinderningeln“ erfüllten Weg endlich Mittagessen im HAWK. Nach dem Essen waren wir alle in einem Computerraum. Dort durften wir verschiedenste Gebilde in 3D am Computer erstellen. Außerdem wurde uns das 3D drucken erklärt. Dabei wird Gips mit Bindemittel so zusammengefügt und übereinander geschichtet. Dass ein Gebilde, was vorher am Computer gezeichnet wurde, „gedruckt“ werden kann. Nachdem wir den imponierenden 3D-Drucker besichtigt hatten, folgte diesmal eine einstündiger „Spaziergang“ durch Waldgelände bis zur Erdbebenwarte. Dort wurden wir über die Unterschiede der Bebenwellen aufgeklärt. Es gibt geradlinige P-Wellen und geschwungene S-Wellen. Das sind die zwei verschiedenen Wellenarten, die bei einem Erdbeben vorkommen können. Wir hatten gerade alles erfahren und verschiedene Demonstrationsexperimente beobachtet, da führte uns unserer Führer in die Kammer zu den Seismographen. Die Gerätschaften waren mannshoch. Das verwendete Papier, auf das der Seismograph schreibt ist verrußt. Wenn die Papierrolle aufgebraucht wurde, wird der Reiß fixiert und bei Berührungen wird man nicht schwarz. Außerdem hat er uns den ersten funktionierenden Telegraphen vorgestellt, welcher von Gauß und Weber entwickelt wurden war. Der Höhepunkt sollte ein künstlich erzeugtes Erdbeben sein. Dazu wurde eine Kugel mit einem Gewicht von einem Meter aus 23 Meter Höhe auf den Boden fallen gelassen. Zuerst reagierte der Öffnungsmechanismus nicht über Funk, doch plötzlich löste sich die Stahlkugel und man merkte eine Erschütterung. Die Kugel raste mit einer Geschwindigkeit von 60 km/h in einer Zeit von 1,6 Sekunden auf die Erde. Als dieses Experiment erfolgreich beendet war, durften wir endlich aus der Kälte, denn nach einem kleinen Marsch waren wir an der Jugendherberge und es gab das schon ersehnte Abendessen.
Den zweiten Tag in Göttingen verbrachte die Profilgruppe 1 im School-Lab des Deutschen Luft-und Raumzentrum (DLR). Wir wurden in vier Gruppen aufgeteilt, die abwechselnd an verschiedenen Stationen arbeiteten. Die Themen waren „Rundlauf – Kräfte an einem Flugzeug“, Molarer Windkanal“,“Solarzellen“ und „Highspeedkamera“. In der Werkstatt bauten wir außerdem Modellflugzeuge der Art „Benny“ und „Tandem“. Die Studenten zeigten uns auch ein echtes Flugzeug, welches die DLR für einen Schnäppchenpreis einkaufen konnte und welches als Forschungsflugzeug genutzt wird. Wir durften das Flugzeug auch von Innen betrachten. Am Ende des Aufenthaltes veranstalteten wir einen Wettbewerb mit unseren eigenen Flugzeugen. Es war Alles im Allen ein gelungener Tag.

3. Tag (27.3.13)

Zum heutigen Tag wurden die Ziele der beiden Gruppen getauscht. Durch regen Erfahrungsaustauscham Vorabend konnte der eine oder andere Schüler schon bei einigen Fragen glänzen. :-)

4. Tag (28.3.13)

Am 28. März sind wir alle gegen halb sieben aufgestanden und verließen die Jugendherberge in Göttingen um neun. Zuvor haben wir ein Frühstück zu uns genommen und alle Räumlichkeiten in einen sauberen Zustand gebracht. Auf der Rückfahrt erhielten wir während eines Zwischenstopps an der Tropfsteinhöhle Illberg noch zusätzliche Informationen über geotecktonische Vorgänge und allgemeine Fakten über die Tropfsteine. Nach einer drei stündigen Busfahrt erreichten wir unsere Schule, wo uns unsere Eltern schon sehnsüchtig erwarteten...