Profilfahrt 2018

1. Tag 18.6.18

Die erste Hälfte des Tages haben wir größtenteils singend im Bus verbracht, welcher 8:00Uhr an der Schule losfuhr und gegen 13:30 Uhr in Göttingen an der Jugendherberge ankam. Dann hatten wir kurz Zeit unsere Zimmer zu beziehen, bis es 14:00 Uhr in Richtung Altstadt losging. Nach einer halben Stunde waren wir dort angekommen und hatten etwas Zeit uns rund um den Marktplatz zu vergnügen. Im Anschluss stand die kleine Stadtführung auf dem Plan. Bei dieser bewegten wir uns rund um den Marktplatz und schauten uns die Sehenswürdigkeiten Göttingens an. Zu denen zählten Teile der Uni, wie zum Beispiel die Aula. In diesem extra Aulahaus gab es ein Studentengefängnis, der sogenannte Karzer. Dort wurden die Studenten damals eingesperrt, wenn sie eine der zahlreichen Unieigenen Regeln brach. Auch das Rathaus haben wir besichtigt. Dieses hatte die Besonderheit, dass alle Türen sich nur mit einem großen Schlüssel, welchen man in verkehrte Richtung drehen musste, öffnen ließen. Außerdem haben wir uns viele Denkmäler und Staturen für Göttingen wichtiger Personen angeschaut. Ab 17:00 Uhr durften wir uns frei bewegen bis 18:30, wo wir wieder zum Abendessen in der Jugendherberge sein müssten.

2. Tag 19.6.18

Die Gruppe 1 besuchte am 19.6.2018 das deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt Göttingen. Dieses erreichten wir mit einem kleinen Spaziergang durch die Stadt und wurden bei der Ankunft mit Eintrittskarten bestückt , sodass man erkannte, dass wir Besucher sind. Nach einer kurzen Einführug und einem groben Überblick über den Tag, teilten wir uns in vier Gruppen auf und begannen mit den verschiedenen Experimenten, z.B Funktion der Rotorblätter beim Helikopter, die Strömung bei einem Tornado, das Messen von Frequenzen eines schwingenden Flügels und der Aufbau einer verkleinerten Windanlage. Nachdem wir uns beim Mittagessen gestärkt haben, bauten wir keine "Flieger" aus Styropor, welche wir anschließend in einem Wettbewerb gegeneinander fliegen ließen. Der Sieger erhielt eine Tüte "Astronauteneis". Im Anschluss stellen wir uns mit Schutzbrille vor einen Windgenerator, der die Luft auf bis zu 120km/h beschleunigte. Am Ende wurde uns die Geschichte hinter dem Flugzeug, welches sich in einer Halle befindet, erzählt und wir durften einen kurzen Blick hineinwerfen. Zum Abschluss füllten wir einen Fragebogen aus, bekamen Urkunden und durften weitere Fragen, besonders zum Studium, stellen. Danach traten wir auch wieder den Rückweg an und verabschiedeten uns von den Studenten und den Angestellten.

Gruppe 2:

Am Dienstag (19.06.) fuhren wir nach dem Frühstück mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu der Saline Luisenhal. Dort gab es eine Führung zur Salzherstellung, welche in diesem Industriedenkmal immernoch betrieben wird.
Später sind wir noch den Planetenweg entlang gegangen, welcher vom Stadtzentrum bis zum Bismarckturm führt.
Danach haben wir noch eine Führung durch die Erdbebenwarte und umliegende Gebäude, wie z.B. das Gauß-Haus, erhalten. Gegen 18 Uhr waren wir zurück in der Jugendherberge.

 
 

3. Tag 20.6.18

Gruppe 1:

Heute Mittwoch, den 20.6., sind wir kurz nach dem Frühstück 8:50 Uhr mit dem Bus zu der Saline Luisenhall gefahren. Dort durften wir an einer Führung teilnehmen und haben viele Einblicke in die Salzherstellung und Salzverpackung bekommen dürfen. Die Saline Luisenhall, die seit 1853 besteht, ist ein Familienbetrieb und besitzt 18 Mitarbeiter, die dort aktiv arbeiten und für viele Teilbereiche zuständig sind.
Daraufhin haben wir uns zum Planetenweg begeben und sind diesen abgelaufen. Dabei könnte man im Maßstab 1:2 Milliarden die Abstände und Größen der Planeten beobachten und feststellen. Als dieser Planetenweg, am Bismarckturm endete, haben wir uns zu einer Erdbebenwarte begeben, wo wir eine weitere Führung durch diese und die angrenzende Umgebung erhalten haben. Wir könnten zwar leider nicht in das Gauß-Haus, jedoch war es eine interessante Führung und ein lehrreicher, laufintensiver, aber schöner Tag.
Gegen 17:30 Uhr waren wir wieder in der Jugendherberge angelangt.

Gruppe 2:

Nach dem Frühstück sind wir durch die Stadt Göttingen zum DLR gelaufen.
Als wir ankamen wurden wir von den Studenten freundlich empfangen und mit einer Präsentation in die Haupttätigkeiten des DLR eingewiesen.
Danach wurden wir in 4 Gruppen eingeteilt und haben nacheinander 4 Experimente durchgeführt.
Eines davon war ein Mini-Fallturm beidem wir verschiedene Substanzen im freien Fall beobachtet haben und die Ergebnisse danach mit physikalischen Gesetzen erklärt haben.
Ein anderes Experiment war die Wärmestrahlung im Weltraum.
Dabei wurden verschiedene Materialien mit Wärmequelle bestrahlt und die Temperatur gemessen um festzustellen welches sich am besten für eine Raumstation eignet.
Ein anderer Versuch haben wir die Frequenz der Schwingungen berechnet, dies wird genutzt um zu verhindert dass die Tragflächen eines Flugzeuges brechen.
Beim letzten Experiment haben wir uns aus Einzelteilen einen eigenen Windkanal gebaut und die verschiedenen Bauteile kennen gelernt.
Danach haben wir noch etwas über die Universität Göttingen und insbesondere über den Studiengang Physik gehört und uns wurde etwas über ein Forschungsflugzeug erzählt.
Zum Schluss haben wir aus Styropor Flugzeugmodelle nachgebaut und sie danach in einem Wettbewerb zu testen.
Dann sind wir wieder in die Jugendherberge gelaufen und hatten Frei.

 
 

4. Tag 21.6.18

Besuch Torfhaus

Am letzten Tag in Göttingen stand der Besuch des Torfhauses, im National-Park Harz, auf dem Plan. 7:30 Uhr war wie gewohnt Frühstück in der Jugendherberge Göttingen. 8:00 Uhr fuhren wir mit unserem Reisebus knapp eine Stunde zum Torfhaus. Am Torfhaus wurden wir wieder in die zwei Nawi-Gruppen aufgeteilt. Es fand jeweils eine Führung im Torfhause und durch das Hochmoor statt. Bei der Führung im Torfhaus wurde uns die Entwicklung, Lage und Entstehung des Hochmoors erläutert. Während der Wanderung durch das Hochmoor erklärte uns der Ranger die Entwicklung und Aufgaben des National-Parks Harz. Außerdem wurde uns die Vegetation im Moor gezeigt und beschrieben. Über Holzstege liefen wir ein kleines Stück in das Hochmoor hinein. Von dem Steg bestimmten wir Temperatur, pH-Wert und Leitfähigkeit des Moorwassers und verglichen diese Werte mit denen von destilliertem Wasser und Leitungswasser. Neben dem Messen bestimmten wir noch ein paar Pflanzen und stellten uns diese gegenseitig vor. Aufgrund des Wetters mussten wir dies leider abbrechen und somit gingen wir zurück zum Torfhaus. Im Restaurant neben dem Torfhaus konnten wir uns zum Mittag stärken um 13:00 die fünfstündige Rückreise nach Bühlau mit unserem Bus anzutreten.