Profilfahrt 2019

1. Tag der Profilfahrt

Montag 24.06.2019

 

Am Montag, dem 24.06.2019, waren fast alle pünktlich am GDB bereit zur Abfahrt. Und wir fuhren kurz nach 8:00 Uhr ab. Eine fehlende Person stieß an der Raststätte Dresdner Tor zu uns, so dass wir nun komplett waren. Wir fuhren bei wunderschönem Wetter über die A4 und A38 nach Göttingen. In der Mitte machten wir eine längere Rast, bis wir nach vier bis viereinhalb Stunden von der Autobahn abfuhren.

Vor uns erstreckte sich eine malerische Landschaft. An den Feldrändern blühten wilde Blumen, das Getreide wiegte sich im Wind und verschlafene Dörfer reihten sich aneinander.

Da nicht alle in der eigentlich geplanten Jugendherberge Platz hatten, waren die Jungen der Klassen 9/2 und 9/5 außerhalb von Göttingen in Sattenhausen untergebracht. Der Rest war in einem Randbezirk von Göttingen untergekommen.

Nachdem alle ihr Gepäck abgestellt hatten, ging es direkt zum Hauptmarkt, da dort unsere Stadtführung begann. Diese fand in zwei unterschiedlichen Gruppen statt. Zuerst besuchten wir das meist geküsste Mädchen von Göttingen, das Gänseliesel, welches aber heute nur noch die Doktoren der Universität küssen dürfen. Dann liefen wir durch viele Gassen und erfuhren etwas über noch heute bekannte ehemalige Studenten, zum Beispiel Otto von Bismarck. Auch wurde uns die ’Stracke’, eine Göttinger Wurstspezialität, und eventueller Vorgänger der Salami vorgestellt. Die Außenwände der Fachwerkhäuser in der Altstadt wurden filigran gestaltet, um den Reichtum nach außen hin zu zeigen.

Oberhalb der prunkvollen Aula der Universität befindet sich der Karzer, wo die Studenten eine Haftstrafe absitzen mussten. Später gehörte es zum Studentenleben, einmal dort abgesessen zu haben und sich dort zu verewigen.

Das alte Rathaus ist eins der wenigen, die aus Stein gebaut wurden. So besitzt der Ratssaal eine Fußbodenheizung.

Während sich die Schüler, die in Stattenhausen wohnten auf den Bus warteten, lief der Rest zurück zur Jugendherberge, wo es Abendbrot gab. Anschließend vertrieb sich jeder die Zeit anders.

 

Lili

2. Tag der Profilfahrt

Tagesbericht für den 25.06.2019 Gruppe 1

 

Heute waren wir im DLR, dem deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit.

Nach einer kurzen Einführung haben wir uns in vier Gruppen aufgeteilt und Experimente durchgeführt: ein Experiment zum Windkanal und dessen Funktion, ein Experiment zur Entstehung von Tornados. Wir haben uns mit der Windharfe und den Tönen beschäftigt, die durch Luftverwirbelungen entstehen. Im Standardschwingungsversuch ermittelten wir Schwingungsbilder und Eigenfrequenzen.

Am Nachmittag wurde uns das duale Studium der Informatik im DLR vorgestellt. Anschließend haben wir das Testflugzeug besucht, in dem zur Zeit eine bessere Lüftung für Flugzeugkabinen entwickelt wird.

Zum Schluss durften wir uns noch in einen Windkanal stellen, was bei diesen Temperaturen echt gut war.

Am Abend gab es einen leckeren, selbst gemachten Eiskaffee und wir haben fröhlich den Abend mit Tischtennis verbracht.

 

Keno

 

Tagesbericht für den 25.06.2019 Gruppe 2

 

Am Dienstag, dem 25.06.2019 sind wir nach einem kurzen aber leckeren Frühstück zur Saline Luisenhall aufgebrochen. Dort bekamen wir einen Einblick in die seltene Form der Salzgewinnung, bei der Wasser aus einem unterirdischen Salzsee hochgepumpt wird und dann in sogenannten Pfannen erhitzt und Salz gewonnen wird.

Bei der Führung durch die Saline wurden uns alle Stationen der Salzgewinnung in den historischen Gebäuden gezeigt und erklärt. Das Salz des traditionsreichen Betriebes ist nicht nur in der Gastronomie sehr beliebt, sondern findet auch in verschiedenen Badezusätzen Verwendung.

Anschließend wanderten wir den Planetenweg, der quer durch Göttingen führt, entlang. Dort ist unser Sonnensystem in einem Maßstab von 1:2 Mrd. dargestellt und beginnt mit der Sonne und endet mit dem Zwergplaneten Pluto. Zwischendurch aßen wir in der Stadt Mittag und verliefen uns bei der Suche nach Neptun.

Nach einer Pause in der Jugendherberge machten wir uns auf den Weg zur Wiechert‘schen Erdbebenwarte und nahmen an einer Führung teil. Bei dieser Führung wurde uns der Unterschied zwischen den geradlinigen P-Wellen und den wellenförmigen S-Wellen bei Erdbeben und deren Nutzung durch die Wissenschaft erklärt. Im Anschluss konnten wir noch einen Blick auf die historischen Seismografen werfen und führten noch einige Experimente durch. Das Ende der Führung bildete ein künstlich erzeugtes Erdbeben mit der 4 Tonnen schweren Mintrop-Kugel, die aus 14 m Höhe auf den Boden fiel.

Nach dem Abendessen hatten wir noch die Möglichkeit unsere Freizeit individuell zu gestalten und einige der Schüler ließen den warmen Tag mit einem Gang in die Innenstadt von Göttingen ausklingen.

 

Sophie

3. Tag der Profilfahrt

Bericht Tag 3 NaWi Fahrt Göttingen Gruppe 2

Am Morgen des dritten Tages der NaWi-Fahrt nach Göttingen standen wir, genau wie an den anderen Tagen, bereits um sieben Uhr auf und frühstückten zwanzig Minuten darauf. Anschließend fuhren wir mit dem Bus in die Innenstadt Göttingens, genauer gesagt zum Busbahnhof. Dort warteten wir ca. 25 Minuten auf die andere Gruppe. Danach ging es zum DLR_School_Lab des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums. Dort angekommen erwarteten uns bereits zwei Studenten, welche uns das DLR vorstellten, den Tagesablauf näherbrachten und uns in fünf-Personen-starke Gruppen einteilten. In diesen Gruppen fingen wir unmittelbar mit dem Experimentieren an den vorbereiteten Stationen an. Die Themen der Experimente waren Versuche am Windkanal, Tornados, Schwingung und Tonentstehung bzw. Tonwahrnehmung. Jede Gruppe experimentierte zu je drei der vier Themen. Anschließend aßen wir zu Mittag in der hauseigenen Kantine. Nach der Mittagspause hörten wir einen kurzen Vortrag zum Thema Normales vs. Duales Studium. Dieser enthielt viele Informationen zum Studium, sowie einen Erfahrungsbericht der Studenten. Anschließend zeigte man uns noch ein Flugzeug, an welchem man zur Verbesserung der Klimaanlagen sowie der Akustik des Passagierraumes Versuche durchführte. Auch gab man uns die Möglichkeit mithilfe eines großen Ventilators starken Wind am eigenen Körper zu spüren. Abschließend mussten wir noch einen Feedback-Bogen zur Bewertung dieser Veranstaltung ausfüllen und durften noch Fragen stellen. Für den restlichen Tag hatten wir Freizeit. Einige Schüler unserer Gruppe gingen nochmals in die Stadt. Allerdings machten uns die Temperaturwerte von bis zu 35°C ordentlich zu schaffen. Um 18 Uhr gab es wie gewöhnlich Abendessen in der Jugendherberge.

Luis

Wo kommt denn der viele Wind her?