SL-Brief 2/2011-2012

Gymnasium DRESDEN-BÜHLAU

Schulleiterbrief Nr. 2 - 2011/2012

26. Februar 2012

 

Liebe SchülerInnen, Eltern und Lehrer,

zum Start ins zweite Schulhalbjahr wünsche ich unseren SchülerInnen viel Freude und Erfolg beim Lernen. 

Die Halbjahresinformationen geben Auskunft über erreichte Leistungen und eröffnen die Möglichkeit, sich für die einzelnen Unterrichtsfächer neue Ziele zu setzen, Stärken auszubauen oder Anstrengungen zu intensivieren. Ich wünsche euch für eure Vorhaben gutes Gelingen. Bei euren Lehrern und euren Eltern werdet ihr immer Unterstützung finden. Ein wertschätzendes Miteinander von Eltern und Lehrern ist die Grundlage der positiven Persönlichkeits- und Leistungsentwicklung unserer SchülerInnen. Die in den nächsten Wochen anstehenden Kompetenztests in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch in den Klassenstufen 6 und 8 bieten die Chance, den persönlichen Stand bisher erworbener Fertigkeiten und Fähigkeiten zu erfahren. Der Nutzen der Tests liegt also nicht allein im Ergebnis, sondern in der Beantwortung der Fragen: Was wird schon gut beherrscht oder auf welchem Gebiet müssen Anstrengungen erhöht werden?

Auf die Arbeitsergebnisse des ersten Schulhalbjahres können wir stolz sein. Als Höhepunkte sehe ich die Mitwirkung unserer SchülerInnen bei der Verleihung der Annenmedaille, den Besuch der französischen SchülerInnen bei uns am Gymnasium, das Adventskonzert in der Bühlauer Kirche und den großen Zuspruch zur 2. Bühlauer  Schulnacht. Die breit angelegte Diskussion zum Schulfahrtenkonzept wird noch in diesem Schuljahr ihren Abschluss finden. Die Konzepte zur LiSSi-Lernzeit, zum fächerverbindenden Unterricht und zum Profilunterricht befinden sich weiterhin in der Erprobung.

Anfang Februar erlebten die SchülerInnen der 7. Klassen gemeinsam mit deren Eltern den Profilinformationsabend als gute Grundlage, um in gemeinsamer Überlegung entsprechend der Begabung jedes Kindes, die richtige Profilentscheidung zu treffen. 

Im März beginnt das diesjährige Aufnahmeverfahren für die neuen Fünftklässler. Hauptaugenmerk liegt auf der rechtssicheren Gestaltung des Verfahrens. Die Folgen der Rechtsunsicherheit im vergangenen Schuljahr trägt die Schulgemeinschaft noch immer – die Überschreitung des Klassenteilers in drei fünften Klassen. Diesbezüglich findet im März ein Gespräch mit dem Schulträger und der Bildungsagentur statt.  Die Fortschreibung des Schulnetzplanes der Landeshauptstadt verfolgen wir mit großem Interesse. Im März wird der 2. Entwurf vorgestellt.

Unser Gründungsjahrgang wird erwachsen! In den kommenden 14 Tagen befinden sich alle SchülerInnen der 9. Klassen im Betriebspraktikum. Ich wünsche viel Erfolg und intensives Sammeln von wichtigen Erfahrungen für die spätere Berufswahl. Nach dem Praktikum dürfen die Neuntklässler in der Mittagspause das Schulgelände verlassen. Der Gesetzgeber versichert den Weg zur Esseneinnahme außerhalb der Schule. Wir vertrauen unseren SchülerInnen und erwarten, dass die übertragene Verantwortung wahrgenommen wird. Kritische Stimmen meinten, wir würden damit unser Mensa-Problem lösen. Grundpfeiler unseres Konzepts der langen Mittagspause – des Blauen Bandes – sind die Absicherung der Esseneinnahme in der Schule mit einer frisch zubereiteten Mahlzeit, die Öffnung von Bibliothek, PC-Kabinett und Schulclub. In Aussicht steht nach dem Auszug der Grundschule Schönfeld die umfangreichere Nutzung der Freiflächen. Die Betreuung der Bibliothek und des PC-Kabinetts, durch Frau Bellmann und Herrn Nehls, gerade während des Blauen Bandes wurde durch das Engagement unseres Fördervereins möglich, der als Arbeitgeber für Bürgerarbeit fungiert. Dem Förderverein gilt dafür großer Dank.

Die Zeit, in der Oberstufenschüler das Blaue Band nutzen, um sich gemeinsam auf eine Klausur vorzubereiten, miteinander oder mit einer Lehrkraft fachliche Fragen diskutieren, ist nicht mehr fern.

Das Blaue Band ist auch deshalb ein Kernelement des rhythmisierten Schultages an unserem Gymnasium.

Noch vor Ostern findet der fächerverbindende Unterricht statt. In diesem Schuljahr wird er erstmals von Jahrgangsteams organisiert. Schon jetzt ist absehbar, dass die Organisation einer logistischen Meisterleistung bedarf. Während der Zeit des fächerverbindenden Unterrichts wünschen wir uns die Unterstützung der Eltern. Jedes Jahrgangsteam wendet sich in einem Brief an die Eltern und beschreibt die jeweiligen Unterstützungsmöglichkeiten.

Unsere Sechstklässler schließen in diesem Schuljahr die Orientierungsstufe ab.

In diesem Zusammenhang sieht der Gesetzgeber seit diesem Schuljahr vor, dass die Klassenkonferenz (also alle Fachlehrer der Klasse) für jeden Schüler auf der Grundlage seines bisherigen Arbeits- und Lernverhaltens eine Empfehlung ausspricht, an welcher Schulart das Lernen fortgesetzt werden soll. Auf dieser Grundlage führen die Klassenleiter mit Unterstützung eines Fachlehrers bis Ende Mai ein Beratungsgespräch zur weiteren Schullaufbahn mit den Eltern. Gesprächsgegenstand werden weiterhin Fähigkeiten und Interessen des Kindes sowie individuelle Fördermaßnahmen sein. Der bisher gewohnte Elternsprechtag des zweiten Schulhalbjahres wird dadurch an unserem Gymnasium in veränderter Form stattfinden.

Die Monate April und Mai halten auch Höhepunkte unserer künstlerischen Arbeit bereit. So freue ich mich schon jetzt darauf, euch und Sie zur Präsentation des künstlerischen Profils am 20. April 2012 und zum Frühlingskonzert am 11. Mai 2012 willkommen zu heißen. 

 

Ihre und eure Schulleiterin

Sylvia Sobieraj