SL-Brief 3/2011-2012

Gymnasium DRESDEN-BÜHLAU

Schulleiterbrief Nr. 3 - 2011/2012

26. Juli 2012

 

Liebe SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen,

ein sehr langes, arbeits- und erlebnisreiches Schuljahr liegt hinter uns. Die Schuljahreszeugnisse unserer SchülerInnen geben Auskunft über die Lernerfolge in den einzelnen Fächern. Es ist besonders erfreulich, dass 38 SchülerInnen einen Leistungsdurchschnitt von 1,5 und besser in den Fachnoten erzielt haben. Herzlichen Glückwunsch für sehr erfolgreiches Lernen und viel Spaß mit den Frauenkirchenuhren und den Lernmeistern.

Herausragende Ergebnisse erzielten Schüler unseres Gymnasiums auch bei Wettbewerben, z.B. beim Bundesfremdsprachenwettbewerb, bei den einzelnen Stufen der Mathematikolympiade, der Biologieolympiade, beim Sächsischen Informatikwettbewerb, beim Heureka-Wettbewerb und in einzelnen Sportarten bei Jugend trainiert für Olympia usw. Herzlichen Glückwunsch allen Preisträgern!

Auch das zweite Schulhalbjahr hielt jede Menge Höhepunkte bereit. Eine Vielfalt an künstlerischer Betätigung unserer SchülerInnen konnten wir zum diesjährigen literarisch-musikalischen Abend erleben. Eine besonders hohe künstlerische Qualität durften wir in der Aufführung des Andorra-Projekts des Jahrgangs 9 im künstlerischen Profil erleben.

Ein Glück ist es, berichten zu dürfen, dass nun schon zum zweiten Mal eine Schülergruppe nach Ornans zum Schülertausch fuhr. Wir freuen uns schon alle auf den Gegenbesuch der französischen SchülerInnen im Spätherbst bei uns.

Sehr gern würden wir auch in Kontakt mit einer Schule in Großbritannien treten. Leider waren alle bisherigen Bemühungen, auch mit Unterstützung von Eltern, noch nicht zielführend. Einen sehr herzlichen Kontakt haben wir mit einer Schule in den Niederlanden geknüpft. Für das nächste Schuljahr ist der Austausch bereits in der Planung.

Neu in diesem Schuljahr waren die beiden Vortragsabende, die die Fachkonferenz Geschichte organisierte. Es wäre wunderbar, eine halbjährliche Vortragsreihe an unserem Gymnasium zu etablieren. Die Themen sollten den verschiedensten Fachgebieten angehören. Dabei ist es anzustreben, dass die jeweiligen Referenten spezielle Unterrichtsinhalte einer Jahrgangsstufe vertiefen.

Das Schulfahrtenkonzept wurde von der Schulkonferenz bestätigt und wird damit in seiner Umsetzung verbindlich. Die Konzeption für den fächerverbindenden Unterricht professionalisiert sich, wobei die Arbeit in Jahrgangsteams erfolgreich im nächsten Schuljahr ihre Fortsetzung findet. Da wir noch keinen Abiturjahrgang haben werden, kann die Durchführung des fächerverbindenden Unterrichts weiterhin vor den Osterferien stattfinden.

Bezüglich der Umsetzung des Profilkonzepts beginnt mit dem neuen Schuljahr das dritte und letzte Erprobungsjahr. Unsere Siebtklässler wählten sich in zwei naturwissenschaftliche, eine künstlerische und zwei sprachliche Profilgruppen ein.

Im März 2012 meldeten sich an unserem Gymnasium 164 SchülerInnen für die zukünftige fünfte Jahrgangsstufe an. In Abstimmung mit der Sächsischen Bildungsagentur und dem Schulverwaltungsamt vereinbarten wir die Bildung von 6 Klassen. Ich freue mich darüber sehr, so musste kein Schüler an ein anderes Gymnasium umgelenkt werden. Ebenso wurde in gemeinsamer Abstimmung entschieden, im zukünftigen Jahrgang 6 eine zusätzliche sechste Klasse zu bilden, da durch Entscheidungen des Oberverwaltungsgerichts der Klassenteiler von 28 in drei Klassen überschritten wurde. Auch wenn die Klassenneubildung der Klassen mit Französisch als zweiter Fremdsprache von den SchülerInnen und deren Eltern mit einiger Sorge betrachtet wird, steht doch die Verbesserung der Bildungsbedingungen im Vordergrund. In den naturwissenschaftlichen Fachkabinetten stehen nur 28 Arbeitsplätze zur Verfügung. Ich bin froh darüber, dass im nächsten Schuljahr alle SchülerInnen über einen fachgerechten Arbeitsplatz verfügen.

Natürlich müssen sich die Klassen erst wieder zu Teams finden. Um diesen Prozess zu unterstützen, erhalten die Klassen 6/3; 6/4; 6/5 und 6/6 einen zusätzlichen Wandertag.

Vor wenigen Wochen stimmte der Stadtrat dem zweiten Entwurf des Schulnetzplanes zu. Die für unser Gymnasium vorgesehene Sechszügigkeit bedeutet eine Erweiterung um 2 Züge. Dabei bleibt das derzeitige Schulgebäude vierzügig. Für zwei Züge ist ein Erweiterungsbau in unmittelbarer Nähe unseres Schulgrundstückes vorgesehen. Ich kann mir gut einen Erweiterungsbau für die Jahrgangs-stufen 5 und 6 vorstellen.

Durch den Auszug der Grundschule Schönfeld verfügen wir in den nächsten drei Schuljahren über genügend Räume, um der Sechszügikeit gerecht zu werden.

Dadurch erweitern sich auch die Bildungsangebote an unserem Gymnasium. Die erste Maßnahme der Schulleitung war die Beauftragung zur Konzeption des gesellschaftswissenschaftlichen Profils.

Die Erhöhung der Zügigkeit zieht eine Erweiterung der Mensa nach sich. Das nächste Schuljahr beginnen wir mit einer veränderten Rhythmisierung des Blauen Bandes. Auf Vorschlag der Mensakommission ist eine Teilung vorgesehen mit flexibler 5. Unterrichtsstunde und zwei Zeiten zur Esseneinnahme. Ein positiver Nebeneffekt ist das Vorrücken des Endes der 7. Unterrichtsstunde auf 14.45 Uhr. Allerdings überschneiden sich Unterrichts- und Pausenzeiten um die Mittagszeit. Die neue Rhythmisierung wird von Schülern und Lehrkräften ein hohes Maß an Rücksichtnahme und Disziplin erfordern.

In der schönen Jahreszeit stehen nun mehr 8 hochwertige Sitzgarnituren für die Esseneinnahme im Freien zur Verfügung. Mein herzlicher Dank gilt dem Förderverein und allen Spendern, die diese großzügige Ausstattung des Außenbereichs der Mensa ermöglicht haben.

Nach einigen gedanklichen Vorgriffen auf das neue Schuljahr möchte ich zum Schluss des Briefes die geleistete Arbeit im vergangenen Schuljahr würdigen.

Mein erster Dank gilt allen SchülerInnen, die entsprechend Ihrer Möglichkeiten sich intensiv neuen Lerninhalten gestellt haben. Ein besonderer Dank gilt dem Schülerrat für die erfolgreiche Vertretung der Interessen der Schüler.

Ich bedanke mich bei allen Lehrkräften für ihr Engagement bei der täglichen Unterrichts- und Erziehungsarbeit.

Ich danke allen Eltern, die ihre Kinder intensiv beim Lernen unterstützt haben und

eine konstruktive Zusammenarbeit mit uns gestalteten. Ein besonderer Dank allen Elternvertretern für die professionelle Bearbeitung der zahlreichen Sachthemen des Schuljahres.

Für die Sommerferien wünsche ich Erholung und Entspannung im Kreise der Familien und grüße ganz herzlich

Ihre und eure Schulleiterin

Sylvia Sobieraj