Schüleraustausch und Projekte

13.05.2017

EIN HAUCH AMERIKA IN UNSEREM GYMNASIUM - Unser Abenteuer Kanada hat begonnen

Am letzten Samstag in den Osterferien erhielt unsere Schule Besuch aus dem Land des Eishockeys und Ahornsirups. In den nächsten 10 Tagen würden wir deutschen Austauschpartner ständig zwischen deutsch, englisch und französisch wechseln, sodass wir am Ende sogar den eigenen Klassenkameraden etwas auf Englisch erklärten um uns anschließend zu fragen, warum eigentlich?

Ja,  warum ? - Weil wir 27 Familien unseren Austauschpartnern aus der frankophonen Provinz Québec  unbedingt die schönsten Seiten von Dresden, Sachsen bzw. Deutschland und Europa zeigen wollten.

So planten wir die Wochenenden voller Ausflüge, um den jungen Leuten aus Kanada das barocke Dresden, das sächsische Umland und die deutsche Kultur mit Pfand, Mülltrennung aber auch viel Bratwurst und ohne Geschwindigkeitsbegrenzung näher zu bringen. So kennen jetzt viele aus der Gruppe Moritzburg, Pillnitz aber auch Prag.

Während der Schulwoche waren die Québecer  auch einmal kurz mit bei uns im Unterricht, hatten Deutschunterricht und natürlich gab es auch gemeinsame Erlebnisse wie eine Stadtführung, einen sehr sportlichen Nachmittag im XXL und eine Wanderung in der Sächsischen Schweiz.

Am letzten Abend haben wir uns alle zu einem leckeren Picknick an den Elbwiesen getroffen, vor der Kulisse der -  für kanadische Verhältnisse - unvorstellbar alten Stadt.

Nach 10 Tagen mussten wir dann leider unsere neuen Geschwister, die wir gerade erst so richtig kennengelernt hatten, auf dem Flughafen Dresden - Klotzsche schon wieder verabschieden.

Es waren für alle spannende 10 Tage, in denen auch wir Deutsche noch etwas über unsere Stadt und Kultur gelernt haben  -  und wir freuen uns alle schon sehr auf das Wiedersehen im Herbst -

DANN AUF  DER  ANDEREN  SEITE  DES   ATLANTIKS.

Konstantin Immler 10/1
Lara Fischer 10/4


03.04.2014

Wir sind international - französische und russische Gäste an unserer Schule

Soyez la bienvenue            Dobro poschalowatch

Wir pflegen zahlreiche Kontakte in die ganze Welt - dafür ist unser Gymnasium bekannt - aber das ist wirklich neu: auf den Fluren werden gleichzeitig französische und russische Laute zu hören sein.

Am Sonntag, den 06.04. empfangen wir unsere französischen Partner aus Perpignan und unsere russischen Partner aus Sankt Petersburg.

10 Schüler der 10. Klassen des Lycée Au Bon Secours in Perpignan besuchen bis 13.04. ihre Austauschpartner aus den Klassen 9/2, 9/3, 9/4 und 9/5 und 14 Schüler der Abschlussklasse der Petrischule in St.Petersburg werden bis 15.04. den Alltag ihres Austauschpartners aus der Klasse 9/1 und 10/1 kennen lernen.

Während eines abwechslungsreichen Programmes erleben die französischen und russischen Jugendlichen den deutschen Schulalltag, machen einen Stadtrundgang, besichtigen einige Sehenswürdigkeiten in Dresden und der Umgebung, gehen ins Theater, erleben ein Konzert, beschäftigen sich mit berühmten Russen und Franzosen in Dresden ... und ... werden hoffentlich viele schöne und unvergessliche Erinnerungen mit nach Hause nehmen.

Die tollen Erlebnisse unseres Besuches in Perpignan im Februar 2014 werden uns in guter Erinnerung bleiben und wir wünschen den deutschen Schülern aus der 9/1 und der 10/1 genauso erlebnisreiche Tage bei ihrem Gegenbesuch in Sankt Petersburg im Oktober 2014.

Vielleicht wird aus der einen oder anderen Begegnung eine bleibende Freundschaft über die Ländergrenzen und Kulturen hinweg.

A. Freiesleben


07.03.2014

Schüleraustausch mit Perpignan in Südfrankreich

Auch in diesem Jahr fand wieder ein Schüleraustausch mit Frankreich statt. Diesmal ging allerdings zum ersten Mal in die südliche Region Frankreichs, nämlich nach Perpignan eine Stadt nahe der spanischen Grenze am Mittelmeer. Aufgrund der beachtlichen Entfernung von 1200 Kilometern nahmen wir erst einmal den Flieger nach Barcelona, wobei wir die Strecke zwischen Dresden und Berlin mit dem Bus bewältigten.

Von Mittwoch bis Freitag blieben wir in Barcelona und besichtigten dort die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Dazu hatte jeder ein paar Informationen zu einer Touristenattraktion herausgesucht, um diese den anderen vorzustellen. So sahen wir zum Beispiel die berühmte Sagrada Familia, den Park Güell und das Casa Batllò, alles entworfen von Antoni Gaudì, dem bekannten Architekten des katalanischen Jugendstils. In unserer Zeit in Barcelona verstärkte sich unser Zusammenhalt als Gruppe. Das lag nicht nur an den langen Laufwegen und der damit verbundenen Zeit zum Reden, sondern auch daran, dass wir in einem 16-Mann Zimmer in einem netten Hostel untergebracht waren.

Am Freitag ging es dann mit einem sehr bequemen Bus durch die Pyrenäen in Richtung Perpignan. Nachdem wir in der Schule, dem Lycée Notre Dame de Bon Secours, angekommen waren und jeder seinen Austauschpartner gefunden hatte, stand das erste Wochenende auf dem Plan. Wir nutzten dieses um unsere Gastfamilien näher kennen zu lernen.

Zum Beispiel ließen wir uns von ihnen die Stadt und deren Umgebung zeigen, gingen ins Theater, besuchten deren Freunde und Familie oder feierten mit ihnen das traditionelle Crêpes-Fest.

Montag, Dienstag und Donnerstag gab es dann einen festen Plan für uns Deutsche. Morgens gingen wir mit unseren Austauschpartnern gemeinsam in den Unterricht, teilweise sogar in Klasse 12. Dabei stellte sich heraus, dass es einige Unterschiede zum deutschen Unterricht gibt. Zum Beispiel hatten einige Finanzen und Management auf dem Stundenplan stehen, und Physik und Chemie wurden generell zusammengelegt. An dieser Stelle müssen wir uns bei unseren deutschen Lehrern bedanken, dass sie nicht nur sturen Frontalunterricht abhalten, sondern die Schüler auch einbeziehen, eine Kunst die in Frankreich anscheinend nur sehr spärlich beherrscht wird. Aber vom Kantinenessen wiederum könnte sich Sodexo im wahrsten Sinne des Wortes eine Scheibe abschneiden. Die Lunchpakete sowie das Mittagessen waren wirklich „délicieux“!

Ab 10 Uhr unternahmen wir Ausflüge, leider ohne unsere Austauschpartner. Trotzdem waren diese sehr „formidable“, da sich in unserer Gruppe alle gut verstanden. Wir besichtigten Perpignan gemeinsam mit einem Geschichtslehrer unserer Austauschschule, der uns unter anderem über den interessanten Fakt unterrichtete, dass Perpignan einst ein Teil Mallorcas gewesen ist.

Außerdem besuchten wir den wunderschönen Strand im französischen Dörfchen Collioure und die Festungsanlage Carcassonne, deren Mitarbeiter sich leider in den Kopf gesetzt hatten zu streiken, weshalb wir nur die Burgfassade zu Gesicht bekamen.

Eine Ausnahme war der Mittwoch. Wir hatten, wie es in Frankreich mittwochs üblich ist, nur bis 12 Uhr Unterricht. Somit konnten wir den ganzen Nachmittag gemeinsam mit unseren Austauschpartnern verbringen.

Am Freitag besuchten wir dann gemeinsam mit unseren Austauschschülern einen Sonnenofen auf dem 1500 m hohen Berg Mont Louis. Um dorthin zu gelangen fuhren wir mit der „ Petit Train Jaune“, einer gelben Bahn, welche ziemlich wackelte.

Darauf folgte auch schon das zweite und letzte Wochenende, das wir nochmal intensiv mit unseren Familien verbrachten.
Am Montag mussten wir dann leider schon wieder nach Hause fahren. Um fünf Uhr morgens brachten uns unsere Gastfamilien zum Bus und ein paar Stunden später saßen wir im Flugzeug nach Berlin...

Wir sind unseren Gastfamilien sowie der Schule in Perpignan dankbar, für die tolle ereignisreiche Zeit in Frankreich.

Außerdem möchten uns natürlich ganz herzlich bei Frau Büchner und Frau Freiesleben dafür bedanken, dass sie das alles möglich gemacht und über alle „Türbülenzen“ hinweg gesehen haben!!!

Charlotte Bäcker
Caroline Börner
Livia Koenitz
Dana Ostermann


14.11.2013

Studienfahrt nach Québec (Kanada)

Im Frühling diesen Jahres waren unsere „québecischen“ Austauschschüler an unserer Schule zu Gast. Vor den Herbstferien war es dann an uns, sie in ihrem Heimatland Kanada zu besuchen.

Bevor wir sie wiedersehen konnten, verweilten wir knapp drei Tagen im schönen, aber wirklich sehr großen Montréal. Dort unternahmen wir viele touristische Ausflüge, wie den Besuch der olympischen Anlagen oder den eines chinesischen Lichtergartens. Natürlich "erklommen" wir auch den „Mont Royal“, nach dem die Stadt benannt wurde, und hatten einen wundervollen Blick auf die Skyline. Das schöne Wetter und die warmen Temperaturen begleiteten uns stets.

Stilecht ging es anschließend in einem gelben Schulbus nach Québec. Die Freude, nach der dreistündigen Fahrt die Austauschschüler wiederzusehen und deren Familien kennenzulernen, war riesig.

Auch in Québec gab es viel zu sehen und zu erleben. Begonnen wurde mit einer Besichtigungstour der ziemlich amerikanischen Schule und einem gemeinsamen Willkommensfrühstück, wo wir die ersten „québecischen“ Spezialitäten probieren konnten. In den folgenden Tagen erkundeten wir Québec und die Umgebung, mal in der Gruppe und mal allein. So sahen wir den höchsten nordamerikanischen Wasserfall, gingen zur Apfelernte und stellten anschließend Apfelbutter her und besichtigten die Altstadt Québecs, in der es sich wunderbar shoppen, aber auch verweilen lässt. An den Wochenenden war es allen selbst überlassen, was sie mit ihren Austauschschülern unternahmen. Wer glaubt, dass das schon alles war hat weit gefehlt. Die kanadischen Lehrer hielten viele Programmpunkte bereit. So bestiegen wir traditionell mit anderen kanadischen Klassen den „Mont Sainte-Anne“, dessen schwarze Piste im Winter bei Skifahrern sehr beliebt ist.

Viel zu schnell verging dann leider auch die schöne Zeit und nach insgesamt 14 Tagen hieß es schon "Au revoir Canada" und es ging zurück nach Deutschland.

Wer ein paar Eindrücke bekommen möchte, kann sich gern den Schaukasten über Québec in der Schule ansehen. Dort sind noch mehr Bilder und andere Souvenirs zu sehen.

So etwas im Rahmen einer Studienfahrt zu erleben, ist einfach unglaublich. An dieser Stelle ein ganz großes „Dankeschön“ an Frau Freiesleben und Frau Büchner, die diese tolle Studienfahrt für uns organisiert haben!

Jetzt bleibt nur noch eins zu sagen:
Je me souviens! (das „québecische“ Lebensmotto, deutsch: ich erinnere mich!)

Laura Koenitz und Josephine Maschek


13.05.2012

Théâtre Anima

Diese etwas andere Theateraufführung in der Aula des Gymnasiums, gespielt von Muriel Camus, überraschte die Schüler der 10ten und 11ten Jahrgangstufe am Donnerstag dem 29. April. Basierend auf historischem Kontext, befasste sich das zweisprachige Stück mit einem Lebensabschnitt von Molière. Die Schauspielerin verlieh ihren Puppen Leben, als sie mit ihnen auf der Bühne in deutscher und französischer Sprache interagierte. Mit einem schnellen Wechsel von Stimmlage und Sprechgeschwindigkeit, gab sie jeder Puppe eine Persönlichkeit. Muriel Camus inszenierte das Stück auf Grundlage des Tagebuchs von Madeleine Béjart, Weggefährtin von Molière, das sie einem Zufallskauf in Paris verdankte. Aus den Notizen und Briefen rekonstruierte sie die Geschichte von Molière auf der Flucht vor seinen Gläubigern – ein Stück mit viel Liebe und viel Witz.

Alexandra Klose