Schüleraustausch mit Québec

13.11.2019

Wir schauen über den großen Teich – Rencontre à Québec

Im Oktober war es endlich so weit: fünf Monate nach ihrem Besuch in Dresden sind wir, 26 Leute vorwiegend aus der Oberstufe, zu unseren kanadischen Austauschschülern nach Québec geflogen.

Vor unserem Wiedersehen haben wir Deutsche aber erst einmal noch zwei Tage in einem Hostel in der kanadischen Metropole Montréal verbracht. Dort war der US-amerikanische Einfluss definitiv nicht zu übersehen – beeindruckende Wolkenkratzer, ein schachbrettartiges Straßennetz und riesige Kreuzungen für ebenso große Autos. Besonders einprägsam war der Besuch der 1976 erbauten Olympiaanlage inklusive des Olympiaturms, von dem man einen tollen Blick über Montréal und den Strom Saint-Laurent hatte.

Mit einem kurzen Zwischenstopp bei einer Ahornfarm – um diesen süßen Sirup kommt man in Québec definitiv nicht herum – ging es weiter zu unseren Austauschschülern, von denen wir mit einem gemeinsamen Frühstück in der Schule begrüßt wurden. Die nächsten Tage waren voll damit, das Wiedersehen zu feiern, sich in das Familienleben einzufinden, die Kultur kennenzulernen und Québec zu besichtigen. So versuchten wir uns beispielsweise alle gemeinsam beim Curling, einer populären Eissportart in Quebéc, und besuchten die Altstadt mit vielen kleinen Boutiquen sowie dem meistfotografierten Hotel der Welt, dem Chateau Frontenac. Auch standen Unterrichtsbesuche sowie Ausflüge zu einem Ureinwohnerdorf und den Wasserfällen (Chute) Montmorency auf dem Programm. An den Wochenenden war genug Zeit, die Familie kennenzulernen, für Whale Watching oder eine Tour zur Île d’Orléans.

Doch viel zu schnell hieß es auch schon wieder, Abschied zu nehmen. Wir haben wirklich eine tolle Zeit mit den Austauschschülern verbracht, viel gesehen und noch mehr gelernt! Und wer weiß, vielleicht ist es auch kein „Adieu“, sondern ein „À Bientôt“?

Frederike Bäcker


13.05.2017

EIN HAUCH AMERIKA IN UNSEREM GYMNASIUM - Unser Abenteuer Kanada hat begonnen

Am letzten Samstag in den Osterferien erhielt unsere Schule Besuch aus dem Land des Eishockeys und Ahornsirups. In den nächsten 10 Tagen würden wir deutschen Austauschpartner ständig zwischen deutsch, englisch und französisch wechseln, sodass wir am Ende sogar den eigenen Klassenkameraden etwas auf Englisch erklärten um uns anschließend zu fragen, warum eigentlich?

Ja,  warum ? - Weil wir 27 Familien unseren Austauschpartnern aus der frankophonen Provinz Québec  unbedingt die schönsten Seiten von Dresden, Sachsen bzw. Deutschland und Europa zeigen wollten.

So planten wir die Wochenenden voller Ausflüge, um den jungen Leuten aus Kanada das barocke Dresden, das sächsische Umland und die deutsche Kultur mit Pfand, Mülltrennung aber auch viel Bratwurst und ohne Geschwindigkeitsbegrenzung näher zu bringen. So kennen jetzt viele aus der Gruppe Moritzburg, Pillnitz aber auch Prag.

Während der Schulwoche waren die Québecer  auch einmal kurz mit bei uns im Unterricht, hatten Deutschunterricht und natürlich gab es auch gemeinsame Erlebnisse wie eine Stadtführung, einen sehr sportlichen Nachmittag im XXL und eine Wanderung in der Sächsischen Schweiz.

Am letzten Abend haben wir uns alle zu einem leckeren Picknick an den Elbwiesen getroffen, vor der Kulisse der -  für kanadische Verhältnisse - unvorstellbar alten Stadt.

Nach 10 Tagen mussten wir dann leider unsere neuen Geschwister, die wir gerade erst so richtig kennengelernt hatten, auf dem Flughafen Dresden - Klotzsche schon wieder verabschieden.

Es waren für alle spannende 10 Tage, in denen auch wir Deutsche noch etwas über unsere Stadt und Kultur gelernt haben  -  und wir freuen uns alle schon sehr auf das Wiedersehen im Herbst -

DANN AUF  DER  ANDEREN  SEITE  DES   ATLANTIKS.

Konstantin Immler 10/1
Lara Fischer 10/4