Tag der offenen Tür

25.01.2020

Tag der offenen Tür am 25.01.2020 - Aussicht auf Rückkehr brachte mehr Besucher

Zweiter Tag der offenen Tür im Interimsquartier war gut nachgefragt

Er könnte einer unserer Zukünftigen sein. Heute, am 25. Januar kurz vor elf Uhr, sitzt der Viertklässler Mattes Jatho in einem Klassenzimmer des Nebengebäudes und ist in ein Experiment vertieft. „Er macht das sehr gerne, das sieht man“, sagt sein Vater und lächelt. Familie Jatho wohnt in der Nähe unseres regulären Schulgebäudes in Plauen und kann sich vorstellen, dass der Sohn dort lernen wird. „Wir wollten uns daher auch einen Eindruck des Interimsquartiers verschaffen und so ein Gesamtbild der Schule erhalten“, fügt der Vater hinzu. Die Plauener Familie gehört zu den vielen Besuchern, die am diesjährigen Tag der offenen Tür den Weg ans Terrassenufer 15 fanden. Beratungslehrerin Uta Klemm, die mit ihrer Kollegin Dorothee Wolfram-Wenzel wie jedes Jahr den Tag organisierte, hat stets auch die Besucherzahlen im Blick. „Dieses Jahr fühlte ich mich quasi überrannt, aber im positiven Sinne“, kommentiert sie. Nach ihrer Schätzung kamen dieses Mal schon zum ersten Durchlauf des Schnupperunterrichtes und der Informationsveranstaltung für die Eltern rund hundert Kinder, beim zweiten Durchlauf erschienen noch einmal rund sechzig. „Letztes Jahr waren es nur etwa achtzig Interessenten bei beiden Durchläufen zusammen. Damit haben wir eine deutliche Steigerung erreicht, was die Besucherzahlen betrifft. Die Aussicht darauf, dass wir bald in unser saniertes Stammhaus zurückkehren, zieht die Menschen an“, begründet Uta Klemm, die mit der Besucherzahl sehr zufrieden ist.

Von neun bis zwölf Uhr herrscht in den beiden Gebäuden viel Bewegung. Auch im Haupthaus ist einiges los. Im letzten Jahr war das anders. „Da es damals im Haupthaus an einigen Orten eher leer gewesen war, hatten wir uns für dieses Mal das Ziel gesetzt, das Haupthaus gezielt zu beleben, indem wir die Aktivitäten mehr verteilen. Das Konzept ist aufgegangen“, resümiert Uta Klemm. Sie freut sich, dass zu diesem guten Ergebnis alle beitragen: Lehrer, Schüler und Eltern. Lehrerinnen wie Iris Stephan im Zimmer, wo das Fach Geschichte präsentiert wird: „Wir sind mit der Resonanz zufrieden. Viele Kinder sind bereits gekommen und haben mit unserem Anschauungsmaterial gespielt, vor allem mit den Pyramiden“, sagt die Geschichtslehrerin. Referendarin Lydia Engelmann musste kurzfristig für eine erkrankte Kollegin einspringen und meistert dies souverän. Sie hat Kleider aus verschiedenen Epochen des vergangenen Jahrhunderts mitgebracht. Diese können die Kinder anziehen und sich darin fotografieren lassen. „Der größte Renner war der Zylinder!“ sagt die Referendarin. Im Zimmer daneben machen Jette Förster und Sina Erwerth eine kurze Pause. Die beiden Achtklässlerinnen kümmern sich mit einigen weiteren Schülern um die Garderobe im Erdgeschoss des Nebengebäudes. „Wir haben das im letzten Jahr schon getan und werden es sicher im kommenden Jahr wieder tun. Es macht uns Spaß!“ Uta Klemm lobt auch die Lotsenschüler, die die jüngeren Schüler zu den Klassenzimmern für den Schnupperunterricht bringen. „Und: Was wären wir ohne den Elternrat? Die Eltern haben zum Beispiel die Zimmerpläne erstellt und die Zimmer beschriftet. Das hat uns Organisatorinnen viel Arbeit erspart.“ Ohne die Pläne hätten auch die Ehemaligen Niklas Zomack, der 2016 Abitur gemacht hat, und Pascal Uhlemann, der sein Reifezeugnis 2017 in der Hand hielt, länger nach manchen Räumen suchen müssen, weil sie das Interimsquartier ja nicht kennen. „Wir wollten uns die beiden Ausweichhäuser einfach mal anschauen und bei dieser Gelegenheit einige Lehrer wiedersehen. Deshalb sind wir hier“, berichten die beiden Chemiestudenten.

Der Tag der offenen Tür ist jedes Jahr ein erfreuliches Ereignis – in dem jedoch auch viel Arbeit steckt, die hinter den Kulissen erledigt wird. „Daher suchen wir als Planungsteam immer Verstärkung. Gerade wenn wir ins neue Haus zurückwechseln, haben vielleicht Kollegen Lust, uns mit neuen Ideen zu unterstützen“, sagt Uta Klemm. Sie und Dorothee Wolfram-Wenzel müssen als Beratungslehrerinnen noch viele andere Aufgaben erledigen und würden sich über Unterstützung im Dezember und Januar jedes Jahres freuen, wenn die heiße Phase der Vorbereitung ansteht. Dann muss die Liste mit den geplanten Aktivitäten zusammengestellt werden, überlegt werden, welches Zimmer für welche Aktivität passt und wer was machen soll. Auch mit dem Schülerrat und dem Elternrat muss man sich abstimmen. „Es sind viele kleine Dinge, die dann als großes Ganzes eine gelungene Veranstaltung ergeben“, meint die Beratungslehrerin abschließend.

Text und Fotos: Beate Diederichs


15.12.2019

„Tag der offenen Tür“ am Gymnasium Dresden-Plauen

Liebe Eltern, liebe Schüler und Schülerinnen,

wir möchten Sie und euch herzlich zu unserem am 25. Januar 2020 stattfindenden

„Tag der offenen Tür“ einladen.

Dieser findet in unserer Bauauslagerung am Terrassenufer 15 statt.

Zentrale Informationsveranstaltungen für Eltern und Schnupperunterricht für Schüler und Schülerinnen werden 9:00 Uhr und 10:30 Uhr stattfinden.

Einen genauen Ablaufplan finden Sie  --> hier

Einen Orientierungsplan für diesen Tag in beiden Gebäuden finden Sie  --> hier