13. März 2017

13. März 2017: Kammeroper Dresden zu Besuch in der Schule

Wolfgang Amadeus Mozart gehört zu den beliebtesten Opernkomponisten im deutschsprachigen Raum. Auch Kinder reagieren aufgeschlossen auf seine zeitlosen musikalischen Ideen voller Witz und Dramatik. Das echte Opernerlebnis mit echten Opernsängern ist aber durch Tonaufnahmen und kluge Vermittlung im Musikunterricht nicht zu ersetzen. Deshalb plante das Lehrerteam, verstärkt durch den Schulförderverein, ein Gastspiel der Kammeroper Dresden mit einer verkürzten und vereinfachten Variante der letzten Mozart-Oper, der "Zauberflöte".

 

Am 13. März Punkt 10 Uhr betrat Papageno also unsere Bühne und sang gleich das berühmte Lied des Vogelfängers. Seine Stimme füllte den Raum. Die Aufmerksamkeit der Kinder war fortan bei ihm und den Geschehnissen auf der nun zur Opernbühne erklärten Schule.

 

Drei Darsteller und eine Pianistin sangen, spielten und kommentierten die Grundhandlung der Oper. Papageno hatte die Kinder auf seiner Seite, wenn er naiv und oft ungeschickt den großen Helden mimte oder ein Mädchen suchte, das zu ihm passt.

 

Die Arie der Königin der Nacht war schon im vorbereitenden Musikunterricht bewundernd aufgenommen worden. Nun sang Jeanette Ender wirklich und wahrhaftig so hoch und so gekonnt im Koloratursopran.

 

Der Pianistin konnten die Kinder quasi auf die Finger schaun; dem Tenor und Prinzen Tamino  halfen sie - als Akteure auf der Bühne und mit Masken ausgestattet - wilde Tiere zu verjagen.

 

Die Opernaufführung passte hervorragend an den Anfang unserer Festwoche und in das musisch geprägte Konzept unserer Schule. Die Kinder haben etwas von Oper gespürt, das keine CD wiedergeben kann. Es ist mehr als die Summe von Theater und Musik. Es ist ein Hauch von Opern-Magie.