Schulprogramm

Grundlage: Bildungs-und Erziehungsauftrag laut Sächsischem Schulgesetz

Ziele:

  • 1. Flexible Unterrichtsgestaltung zur besseren Nutzung der individuellen Förderung und Forderung für alle Schüler
  • 2. Umsetzung des Angebotes „Intensives Sprachenlernen“ an unserer Grundschule, um Interesse an Sprachen und Freude am Umgang mit ihnen zu wecken und dadurch einen Beitrag zur interkulturellen Erziehung leisten
  • 3. Gestaltung eines abwechslungsreichen Schullebens zur Nutzung einer guten Werteerziehung der Kinder


Schulleitbild:


Unsere Schule als Ort des miteinander Lernens und Lebens! 
Das Bemühen unserer Lehrer ist auf eine bestmögliche Entfaltung der kindlichen Persönlichkeit gerichtet. Dabei soll Schule ein kindgerechter Lern- und Lebensraum sein. 
Unter Beachtung der kindlichen Situation wenden sich unserer Lehrer der Individualität jedes Kindes zu und schaffen Möglichkeiten, dass es Erfahrungen sammelt, Lernhandlungen sowohl kooperativ als auch emotional bedeutsam auffasst und über praktisches Lernen den Lebensbezug herstellt. 
In der Auseinandersetzung und Begegnung mit anderen Sprachen und Kulturen, insbesondere mit der Sprache des europäischen Nachbarn ( Tschechien), werden Verständnis und Toleranz gegenüber fremder Sitten und Gebräuche geweckt und gefestigt.Die Öffnung der Schule und eine gute Zusammenarbeit mit Eltern und anderen Erziehungsträgern sind ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit.

1. Flexible Unterrichtsgestaltung

  • Umsetzung Lehrplanziele
  • Moderne Unterrichtsformen
  • Inhaltliche Differenzierung
  • Individuelle Förderung und Forderung
  • feste Lern-und Arbeitstechniken
  • Fachübergreifender und fächerverbindender Unterricht
  • Schaffung von Möglichkeiten vielfältiger und selbstgesteuerter Bewegungserfahrungen


Erläuterung- flexible Unterrichtsgestaltung

  • Pädagogische Freiheit zur Wahl der verschiedenen Unterrichtsmethoden ( Stationslernen, Tages- und Wochenplanarbeit, Experimente, Exkursionen, Rollenspiel,Projekte …)
  • sinnes- und handlungsaktives Lernen in allen Fächern anstreben
  • kindgerechter Bewegungs-, Spiel- und Sportunterricht gestalten
  • tägliche Bewegungszeit umsetzen ( Unterricht und Pause)
  • Freiraum zur Ausprägung individueller Lernrhythmen
  • Rhythmisierung des Unterrichtes an Lernaufgaben und Lernbedingungen der Schüler orientiert
  • Wechsel von Anspannung und Entspannung, Bewegung und Ruhe
  • Kompetenzentwicklung
  • Lernkompetenz -Schüler lernen das Lernen
  • Lesekompetenz und Lesemotivation
  • Sozialkompetenz- Miteinander und Füreinander
  • Motivationale Kompetenz – nachhaltige Lernmotivation
  • Interkulturelle Kompetenz- Umgang mit fremden Sprachen und Kulturen
  • Inhaltliche Differenzierung
  • differenzierte Lernangebote
  • differenzierte Schwierigkeitsgrade
  • differenzierte Lernumfänge
  • unterschiedliche Zugänge zu Lerninhalten
  • stetige Selbsteinschätzung und Selbstkontrolle
  • Durch die Neugestaltung des Förderunterrichtes haben die Schüler die Möglichkeit,spezielle Lernangebote
  • mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden in den Fächern Deutsch und Mathematik zu nutzen Nutzung neuer Medien und vielfältiger Kommunikationsmöglichkeiten
  • Veränderte Lehrerrolle- vom lehrerzentrierten zum selbstgesteuerten Lernen der Schüler


2. Intensives Sprachenlernen

  • Systemischer Englischunterricht ab Kl.3 ( 2 Wochenstunden)
  • Unterrichtssequenzen in Kl.1/2 Tschechisch (1 Wochenstunde)
  • Klassenübergreifende Sprachengruppen Kl.3 und Kl.4 Tschechisch (3 Wochenstunden )

  • Maßnahmen:

  • Einsatz von Lehrern mit entsprechender Qualifikation
  • weitere Ausgestaltung des Sprachenzimmers
  • Einsatz authentischer Materialien
  • (Arbeitsblätter,Bücher,Handpuppen, Requisiten, Kassetten,Tonträger,Spiele …)
  • Herstellung und Anschaffung neuer geeigneter Lernmaterialien
  • ( Bisheriges Schülerbuch kaum noch nutzbar!)
  • Schaffung natürlicher Begegnungssituationen in der Grenzregion( Teilnahme am Markt der Kulturen, Treffen im Rahmen der Partnerschaft mit der Schule in Markvatice z.B.: Naturlabor…)
  • Teilnahme an Projekten ( z.B.:Sokrates- weitere Partner in Nordirland und Polen)
  • Öffentlichkeitsarbeit ( Präsentation der Unterrichtsergebnisse im Schulhaus; Elternabende;Kulturprogramme…)
  • Einbeziehung von Partnern (Fremdsprachenassistentin; Lehrer der weiterführenden Schularten…)
  • Nutzung des fächerübergreifenden Unterrichtes (besonders inhaltliche Verbindung mit Musik und Kunst)

3. Schulkultur-Werteerziehung


Abwechslungsreiches Schulleben:

  • Wir sind eine Schule mit ganztägigen Angeboten ( GTA).
  •  Ansprechende Ausgestaltung des Schulhauses und der Klassenzimmer
  • Pflege der Schultraditionen ( Feste und Feiern; Museen- und Theaterbesuche…)
  • Durchführung von Schulfahrten
  • Kontinuierliche Elternarbeit
  • Nutzung der Schulfördervereinsarbeit zur besseren materiellen und finanziellen Ausstattung der Schule


Verwirklichung der Werteerziehung:

  • Selbsteinschätzung ( Förderung realistischer Einschätzungen von Vorlieben, Stärken und Lernbedarf)
  • Toleranz
  • Anstrengungsbereitschaft, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
  • Einhalten von Vereinbarungen,Regeln und Absprachen
  • Probieren, irren und üben können
  • Miteinander und voneinander lernen
  • Probleme konfliktfrei und angemessen lösen