Schule am Rabet 

Klassenfahrt 3c Bennewitz

Am 16. Mai ging es für die Klasse 3c ins Schullandheim nach Bennewitz. Im Gepäck befanden sich neben ganz viel Vorfreude und Aufregung sechs Schmetterlinge, doch dazu später mehr. Denn nach der Anreise mit dem Zug hieß es zunächst erst einmal, das Gelände erkunden und natürlich Zimmer einrichten. Die Kinder fühlten sich gleich so wohl, einige nahezu wie zuhause und schlüpften schwuppdiwupp schon einmal in ihre Schlafanzüge.

 

Nach dem Mittagessen hatten die Kinder Freizeit. Kegelbahn, Kicker, Billard, Schach und und und – langweilig wurde niemandem. Schon gar nicht bei der nun anstehenden Waldrallye. In zwei Gruppen aufgeteilt, ging es mit dem Kompass in den Wald. Zwölf Stationen mussten gefunden und dann jeweils eine Frage beantwortet bzw. eine Aufgabe erfüllt werden. Unterwegs stießen die Kinder auf einen Ameisenhaufen, kamen am Hirschgehege vorbei und entdeckten u. a. auch noch eine Blindschleiche. Letztere hatte allerdings bereits das Zeitliche gesegnet, doch dem Forschergeist der Kinder tat das keinen Abbruch. Eine tote Blindschleiche + ein Ameisenhaufen = ?

Rechtzeitig, bevor der einsetzende Regen immer stärker wurde, waren alle wieder zurück. Abendbrot, spielen und toben, ein bisschen Schönheitsfarm und über den Rest des Abends hüllen wir den Mantel des Schweigens.

 

Ausgeruht und gesättigt hieß es für die Kinder am nächsten Tag erst einmal aufmerksam zuhören. Im Rahmen des Projektes Wald und Wiese kam mit Bernd Hoppe ein richtiger Imker zu Besuch ins Schullandheim, der ganz viel Wissenswertes über die Biene zu berichten wusste. Zudem brachte er Honig zum Probieren, Bienenwachs und einen Imkeranzug mit, in den, wie könnte es anders sein, ein paar Kinder auch gleich hineingeschlüpft sind. Im Anschluss konnte die Klasse vier Bienenstöcke, aber auch die Instrumente für die Honigherstellung mit eigenen Augen bewundern. 

Wieder zurück im Schullandheim ging es mit Lupe und Insektenfallen auf die anliegende Blumenwiese, um Pflanzen und Tiere zu bestimmen. Danach hatten sich die Kinder ihre Eierkuchen und ihre Freizeit aber redlich verdient.

 

Am Nachmittag traf unser Schulsozialarbeiter Markus Böhme ein. Doch bevor dieser in Aktion treten konnte, war zunächst die Auswertung der Waldrallye an der Reihe. Beide Gruppen punkteten mit Wissen und Teamgeist – und lagen am Ende gleichauf. Im Anschluss machte sich die Klasse wieder auf den Weg in den Wald. Diesmal mit der Mission: Freiheit für unsere Schmetterlinge. Vier Wochen lang, hatten die sechs Diestelfalter ihr Heim im Klassenraum der 3c, so dass die Schüler die Entwicklung von der Raupe bis zum Schmetterling täglich beobachten konnten. Doch nun hieß es Abschied nehmen. Dass natürlich auch noch weiterhin der Wald erforscht und im Unterholz herummarschiert wurde, bedarf wohl keiner Erwähnung mehr.

 

Nach dem Abendbrot hatten die Kinder Zeit zum Spielen und Zusammensein. Bis in die Dämmerung hinein wurde Tischtennis, Fußball und Ball über die Leine gespielt, getobt und geschnattert, gekegelt und getanzt. Zwischendurch gab es noch Stockbrot am Feuer und weil Spielen im Freien so richtig hungrig macht, gab es zur Nacht noch selbstgemachte Pizza. So gingen zwei aufregende und erlebnisreiche Tage zu Ende, denn am nächsten Tag hieß es dann auch schon, Sachen packen und wieder zurück in die Schule nach Leipzig.

 

Ein großes Dankeschön gilt der Schule mit Zukunft. Durch die Unterstützung wurde allen Kindern ermöglicht, an der Fahrt teilzunehmen und so als Klasse richtig zusammenzuwachsen.

                                                                                                                                Herr Schoener

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