Chemie

09/23/19

Aufgaben 20.9.2019 12ch2

Liebe Schülerinnen und Schüler,

am kommenden Freitag findet wie angekündigt, das Protokoll zur Reaktionskinetik unter Anwendung der Stoßtheorie statt. Bitte bereitet euch darauf vor. In der darauffolgenden Unterrichtseinheit (11.10.) benötigen wir euer Wissen zum chem. Gleichgewicht aus der Klassentufe 9 bzw. 10. Sucht bitte alles aus euren alten Heftern dazu zusammen. Mit freundlichen Grüßen

Marek Weiße

Bericht - Schülerlabor Leipzig

Am 16.11.2018 besuchten einige Schüler unseres Gymnasiums der Klassenstufe 10 das Schülerlabor an der Universität Leipzig. Die Schüler, die eventuelle den Chemieleistungskurs in der Sekundarstufe zwei zu belegen, hatten so die Möglichkeit, sich ein besseres Bild zu verschaffen.

Wir trafen uns halb acht und fuhren anschließend mit einem gemieteten Bus nach Leipzig. Dort angekommen, wurden wir von einer Professorin eingewiesen. Beim Experimentieren war es ganz wichtig eine Schutzbrille und einen Kittel zu tragen. Nach der Einweisung konnte die Spurensuche im Labor beginnen. Wir arbeiteten in dreier Gruppen an einem Mordfall, den wir mit verschiedenen Experimenten lösen sollten. In dem Kriminalfall ging es um einen verstorbenen Rechtsanwalt, welcher beim Essen plötzlich umkippte und dessen Todesursache allerdings nicht bekannt war. Nun war es unsere Aufgabe diese und den Mörder herauszufinden. Dazu wurde uns ein Protokoll nd Chemikalien zur Verfügung gestellt. Alle Schüler lasen sich in den Fall ein und dann konnten die Experimente beginnen. Uns standen jederzeit eine Professorin und zwei Studenten zur Hilfe, fals wir Fragen hatten.

Als erstes fanden wir durch verschiedene Proben heraus, an welchen Beweisstücken Blut klebte. Dann bestimmten wir die Blutgruppen von einigen beteiligten Personen. Beim dritten Experiment untersuchten wir die Stoffe auf Kationen und Anionen und stellten Reaktionsgleichungen auf, um die Todesursache zur ermitteln. Nach dem wir diese herausgefunden hatten, experimentierten wir mit verschiedenen stiften, um den Absender eines Drohbriefes an den Verstorbenen zu ermitteln. Anschließend mussten wir noch verschiedene Zutaten des Essens untersuchen und danach ordneten wir gefundene Fingerabdrücke den einzelnen beteiligten Personen zu. Als letztes musste man nur noch mit einem geheimen Code den Namen übersetzen und fanden so den Täter.

Insgesamt war der Tag zwar anstrengen, aber wir haben jede Menge dazu gelernt. Außerdem war es sehr spannend und wir haben die Universität Leipzig ein wenig kennen gelernt. Für viele Schüler war dieser Ausflug sehr hilfreich bei der Wahl des Chemieleistungskurses.

 

Martha Rößger und

Jeanne Marie Scherf

Endrunde der Chemieolympiade

Am 19.09.2018 fand in Glauchau die Finalrunde des regionalen Chemiewettbewerbes statt. Nach drei Schulrunden bin ich dort gegen gut 40 andere Schüler aus der Region Chemnitz angetreten. Der Vormittag bestand aus einer anspruchsvollen dreistündigen Klausur, in der das gesamte Wissen der siebten bis neunten Klasse gebraucht wurde.

Nach dem Mittagessen und einem anschließenden Rundgang durch die Berufsakademie stand schon die Siegerehrung an. Ich belegte den dritten Platz. Insgesamt war es ein sehr interessanter Tag, bei dem man auch schnell mit den anderen Teilnehmern ins Gespräch kam.

Ich freue mich, dass ich unser Gymnasium vertreten durfte.

Chemie Wettbewerb “Julius Adolph Stöckhardt”

Am 8. Februar 2018 fand dieses Jahr der alljährliche – dieses Jahr schon 42. – Stöckhardt-Wettbewerb an der TU Chemnitz statt. Er richtete sich an naturwissenschaftlich und vor allem chemisch interessierte Schüler der umliegenden Gymnasien.
Aus den 10. Klassen des Gymnasiums Burgstädt starteten dieses Jahr Moritz Gansl, Matthias Bärmann und Benjamin Schlimper.

Der Tag begann mit einer ausführlichen Eröffnung und einem kurzen Einblick in das Leben J. A. Stöckhardts. Beispielsweise verhalf er den Bauern im 19. Jahrhundert zu besseren Erträgen, denn er revolutionierte die Anbaumethoden durch gezielten Einsatz bestimmter Chemikalien und hielt anschauliche Vorträge für die Landwirte bezüglich seinen Erkenntnissen in der Agrikulturchemie. Aufgrund dieser Leistungen entschied sich die TU Chemnitz zweimal jährlich den Stöckhard-Wettbewerb auszutragen – je einmal für die 10. und 11. Klassen.

Das Thema des Wettbewerbs war jedoch nicht Agrikulturchemie, sondern “die Chemie der Elemente der V. Hauptgruppe und deren Verbindungen”.

Der gesamte Vormittag war dann mit der Klausur gefüllt. Je 40 Minuten hatten die Schüler für jede der insgesamt vier Aufgaben Zeit – klingt viel, aber der Zeitdruck ist in gewisser Weise trotzdem da.

Lobenswert an diesem Wettbewerb ist, dass auch ein Experiment mit eingebaut wurde und es nicht nur um trockene Theorie ging. Eine Teilaufgabe des Experiments war, Wasserstoff herzustellen und nachzuweisen – zur Verfügung hatten die jungen Chemiker nicht nur wenige Milligramm wie im Chemieunterricht sondern mehrere Fläschchen verschiedenster Stoffe randvoll gefüllt. Somit erreichen die Experimente ein ganz neues Level und ebenso die Knallgasprobe ;).

Die anderen Aufgaben waren zugegebenermaßen nicht gerade einfach und sind wohl kaum mit den Aufgaben aus der Schule zu vergleichen. Jedoch ist trotzdem schön, sich einmal an einer neuen Herausforderung messen zu können.

Nach der Mittagspause ging's mit einer Experimentalvorlesung über “Chemische Energiekonversion” – zu deutsch: wie man die Energiewende mit der Chemie und neuen Materialien vorantreibt – weiter. Währenddessen wurden die Arbeiten sofort kontrolliert und schließlich folgte zuletzt die Siegerehrung. Diese war bis auf die ersten Drei, anonym, denn jeder bekam anfangs nur eine Startnummer zugeteilt.

Von den gut 60 Teilnehmern belegte Matthias den 10., Benjamin den 12. und Moritz den 15. Platz. Ein Ergebnis mit dem man auf jeden Fall zufrieden sein kann.

Insgesamt muss noch gesagt werden, dass dieser Wettbewerb super durchorganisiert war und die TU sich wirklich Mühe gegeben hat – bei den Aufgaben, bei der Vorlesung und auch in allem, was da noch so dranhängt.

Benjamin Schlimper

Chemieunterricht im Klärwerk

Wir, die Klassen 8b und 8c vom Gymnasium Burgstädt, besuchten am 16.11.2017 das Klärwerk in Heiersdorf. Es war eine lange Wanderung vom Gymnasium zum Klärwerk. Das Wetter war schön für einen Herbsttag und die Straßen waren größtenteils trocken. Zwei Arbeiter des Klärwerks empfingen uns und stellten sich vor. Ich fand sie sehr sympathisch. Sie zeigten uns in Form einer Führung die drei Reinigungsschritte und den Faulturm. Die 4000 m³ verschmutztes Wasser fließen zunächst durch den Rechen, wo nur die groben Verunreinigungen herausgefiltert und später entsorgt werden. Danach gelangt es über den Sandfang, der den Sand aus dem Wasser entfernt, in das Vorklärbecken. Feuchttücher dürfen nicht in das Abwasser entsorgt werden, denn das verstopft die Rechen! Nach dem Vorklärbecken erfolgt die biologische Reinigung, wo Mikroorganismen das Wasser säubern. Ich staunte. Das Becken war fast neun Meter tief! Von diesem Becken aus gelangt es über einen Ablauf, wo chemisch der Phosphor im Wasser entfernt wird, in ein Nachklärbecken. Es ist fertig aufbereitet! Als wir am Faulturm vorbeikamen, stieg mir ein übler Geruch in die Nase. Hier lagert der Schlamm ungefähr 30 Tage lang und wird dann über Container abtransportiert. Ich war froh, als wir diesen Platz wieder verließen. Unser Rundgang war beendet, doch das „Beste“ kam zum Schluss: Wir mussten den ganzen Weg zum Gymnasium wieder zurücklaufen! Schon nach ein paar Schritten taten mir die Füße weh. Doch am Ziel unserer Reise waren die Schmerzen wieder verschwunden. Es war ein sehr lehrreicher Tag und ein guter Beitrag für den Chemieunterricht fanden ich und die anderen auch.

Kevin Käthner, 8b

Finale der regionalen Chemieolympiade

Am 16.08.2017 durften wir an der Endrunde des Chemiewettbewerbes an der staatlichen Berufsakademie Glauchau teilnehmen, wo wir gegen etwa 35 Kandidaten aus dem Landkreis angetreten sind. Wir waren froh, uns durch die drei vorherigen Schuletappen erfolgreich durchgekämpft zu haben und stellten uns schließlich der letzen Klausur. Während drei anstrengenden Stunden versuchten wir unser Bestes an vier anspruchsvollen Aufgaben, die uns all das Wissen von Klasse Sieben bis Neun abverlangten. Trotz kleinerer Wissenslücken stellten wir alle uns bekannten Reaktionsgleichungen auf und zeichneten endlose Kohlenwasserstoffe,  mit großem Erfolg!  So belegte Moritz den 5. und ich den 22. Platz der Rangliste. Wir sind mit unseren Resultaten sehr zufrieden und stolz, unser Gymnasium vertreten zu haben.

 

Moritz Gansl & Matthias Bärmann, Kl. 10b