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DSW | Gymnasium Burgstädt

DSW

Gymnasium bereitet sich auf Museumsnacht vor

Zur dritten Burgstädter Museumsnacht am 13. Mai werden zahlreiche Besucher erwartet.

Sie bekommen Führungen durch Dachgeschoss und Keller um 18, 20 und 22.00 Uhr geboten.

03/16/16

Weißt du noch, wie’s früher war?

Der DSW-Kurs 12 präsentiert die Ergebnisse seines Unterrichtsprojekts zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit

Mit einer schulinternen Lehrerfortbildung haben am Montag, dem 14.03.2016, die DSW-Schüler der Jahrgangsstufe 12 ihren Semesterhöhepunkt gestaltet.

Nachdem die Planungen der Unterrichtseinheit bei einem Wettbewerb sächsischer Schulen eine beachtliche Fördersumme durch das Kultusministerium nach sich gezogen hatten, waren alle Kursteilnehmer sichtlich darum bemüht, sich dieses Vorschusses würdig zu erweisen.

In insgesamt 10 Arbeitsgruppen erstellten sie in Absprache mit Fachlehrern des gesellschaftswissenschaftlichen Fachbereiches Materialien, die in zukünftigen Unterrichtseinheiten Verwendung finden sollen. Das Themenspektrum dabei war äußerst vielfältig. Angefangen von „Glücksmomenten im Unrechtsregime“ (Ethik) über Betrachtungen zum Begriff des „Unrechtsstaates“ (Gemeinschaftskunde) bis hin zu Fragestellungen über den Wert der Freundschaft zur Sowjetunion und Zeitzeugengespräche über die Friedliche Revolution (Geschichte) reichte die Palette der bearbeiteten Arbeitsfelder. Ein selbst geschriebenes Theaterstück (das „nur“ noch inszeniert werden müsste) gehörte ebenso zum Programm wie ein Vergleich von Medien unter der Überschrift „König von Deutschland“. Der Schrebergarten einst und jetzt wurde zum Gegenstand zweier Interviews, und die Pädagogik fand sich in Arbeiten zu Schülerkarrieren, zur Heimerziehung in der DDR  und zum Sportunterricht wieder.

Alles in allem eine beeindruckende Zusammenschau von „Handeln im sozialen Raum“, wie es im DSW-Lehrplan heißt. Bleibt zu hoffen, dass das Ziel der Nachhaltigkeit, das in der Beschreibung des Unterrichtskonzeptes formuliert wurde, auch tatsächlich erreicht wird. Dies ist dann nicht mehr die Angelegenheit der Schüler, sondern der Kollegen als Multiplikatoren.

(Wolfgang Mohn, DSW)

Die Pinwand zur Heimerziehung in der DDR gibt nur einen Bruchteil der Arbeitsergebnisse wieder. Im Zentrum der Untersuchungen steht ein ausführliches Zeitzeugen-Interview, das auch als Videodatei vorliegt.
Das Team Florentine Wedel, Janick Nolting und Rachel Weiser (v.l.) präsentierte sein bereits in Druckfassung erschienenes Theaterstück. (Die ersten Vorgespräche über die Wiedereinrichtung einer Theater-AG sollen bereits stattgefunden haben.)
Fachlehrer Thomas Babeck informiert sich bei Celine Veit und Annekathrin Klein über Aspekte des sportlichen Lebens damals und heute
 

09/11/15

Da staunste, was?! Unterrichtskonzept des Wahlgrundkurses ist 1000,-€ wert

Die Mini-Ausstellung im vergangenen Herbst war der Ausgangspunkt für eine Würdigung des DSW-Kurses durch das Sächsische Staatsministerium. Zentrale Unterrichtsschwerpunkte sollen nun im neuen Zusammenhang weiter entwickelt werden.

Eine freudige Überraschung konnte Schulleiterin Ilka Frigge in dieser Woche den beiden Fachlehrern des Wahl-Kurses „Denken-Sprache-Wirklichkeit“ (in der Sekundarstufe II) bereiten. Die Kollegen hatten sich gemeinsam mit ihrem Abiturkurs im vergangenen Schuljahr Gedanken darüber gemacht, wie die kollektive Erinnerung funktioniert und welche Rolle dabei die Institution Schule spielt. In einem Unterrichtsprojekt anlässlich des 25. Jahrestags des Mauerfalls war eine kleine Ausstellung im Foyer des Gymnasiums organisiert worden; Schüler hatten die Ausstellungsstücke als private Leihgaben aus ihrem sozialen Umfeld zur Verfügung gestellt. Sie hatten auf diese Art und Weise die Perspektive gewechselt: Geschichte war auf einmal kein trockener Lehrbuchstoff mehr, sondern wurde anschaulich und präsentierbar.

Weil diese Form des Unterrichts so erfolgreich gelaufen war, bewarben sich die Kollegen mit der Beschreibung ihrer Konzeptidee beim Sächsischen Staatsministeriums für Kultus anlässlich einer Ausschreibung zu Unterrichtsideen im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Jubiläum von 25 Jahren deutscher Einheit. Die Jury fand das Konzept preiswürdig und belohnte das Gymnasium mit der Zusage von 1000,-€ Zuschuss, die nun zu den angegebenen Zwecken verwendet werden können.

Da kein Jahrgang derselbe ist wie der vorherige, und natürlich der 9. November 1989 eine durchaus andere historische Bedeutung hat als der 3. Oktober 1990, kommen auch auf den diesjährigen 12er Kurs gänzlich andere Herausforderungen zu. Jetzt geht es nicht mehr nur darum, Neues auszuprobieren. Stattdessen wird zu zeigen sein, dass der DSW-Kurs die guten Ideen seiner Vorgänger nachnutzen und weiterentwickeln kann.

Als Höhepunkt für die kommenden Abiturienten besteht die Bewährungsprobe in der Ausrichtung einer Fortbildung für die Geschichts-, Ethik- und Gemeinschaftskunde-Lehrer, für deren zukünftigen Unterricht entsprechende Materialen gefunden, aufbereitet und kommentiert werden sollen.

Auf diesem Weg werden die Kursteilnehmer nicht nur für sich selbst lernen, sondern machen ihre Lernergebnisse auch für folgende Schülergenerationen nutzbar.

Wolfgang Mohn, Fachkonferenzleiter DSW

 

Denken – Sprache – Wirklichkeit

 

Ein Beispiel für Fächervernetzung und Kompetenzentwicklung in der gymnasialen Oberstufe

 

Fächervernetzung

 

Das Kursthema vernetzt Wissensbereiche der Fächer Deutsch, Biologie und Geographie, sowie Teilthemen aus der Ethik und Kunsterziehung.

 

 

Kompetenzentwicklung

 

Zielgrößen

Unterrichtsereignisse

Methodenkompetenz

Instruktionsphasen, Praktika, Experimente, Exkursionen

Soziale Kompetenz

Auseinandersetzungen mit Mitschülern und Lehrpersonal

Kommunikative Kompetenz

Partner- und Gruppenarbeiten

Organisationskompetenz

Strukturierung der eigenen Arbeitsaufträge

Fachkompetenz

Grundlagen der anderen Kompetenzentwicklungen

Urteilsfähigkeit

Bewertung eigener und fremder Arbeitsergebnisse

 

Praxisrelevanz

 

Das Semester 12/2 ist der Außenwirkung des Kurses vorbehalten. In diesem Zeitraum sollen die Schüler ihre in den vorhergehenden Semestern erworbenen Kenntnisse kursübergreifend zum Nutzen der Schule unter Beweis stellen.

 

Beispiele:

Auseinandersetzung mit psychologischen Frage-stellungen


Organisation einer Podiumsdiskussion zu Schulproblemen

Teilnahme an regionalen und überregionalen Schülerwettbewerben

Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit des Schulfördervereins

Auseinandersetzung mit Erscheinungen des Rechtsradikalismus in der Region

Bewertung von schulinternen Prozessen aus der Abiturientenperspektive

 

Exkursionen und Gäste

 

Die enge Verknüpfung von Kursunterricht und Alltagswirklichkeit kann durch die Zusammenstellung von Exkursionszielen und Gästen des Kurses dokumentiert werden.

 

Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig

Zeitgeschichtliches Forum Leipzig;

diverse Sonderausstellungen

Deutsches Hygienemuseum Dresden

Sonderausstellung „Die Welt im Kopf“

Deutsche Bücherei Leipzig, Museum für Buch- und Schriftkunst

Personalentwickler der Sparkasse Chemnitz

 
  • Spätaussiedlerin Russland

  • Trommellehrer Ghana

  • Krankenschwester Jugendpsychiatrie

  • Lehrerin an der Gehörlosenschule

  • Asylantragsteller aus Afghanistan

 

Daetz-Centrum für Holzgestaltung Lichtenstein

Militärhistorisches Museum Dresden


 

Die hier angeführten Beispiele sind dem Kursverlauf der letzten 15 Jahre entnommen.

 

September 2014

©DSW-Burgstädt (WoM)

Die Kurzkonzeption ist hier als PDF-Datei downloadbar.