Aus dem Unterricht

01.02.2020

Ist der Kosmos für den Menschen gemacht?

Prof. Hägele gab über 100 Schülerinnen und Schülern in unserer Aula einen Überblick darüber, wie der Kosmos überhaupt aufgebaut ist: dass wir bisher 1022 Sterne kennen; dass wir mit einem Blick ins Weltall in die Vergangenheit schauen, weil das Licht unvorstellbar weite Wege bis zu uns zurücklegt; dass unser Sonnensystem nicht „das Ende der Fahnenstange“ ist, weil es „da draußen“ eben noch mehr gibt…

Er erklärte uns, dass das sogenannte Standardmodell der Kosmologie die Entwicklung des Kosmos von dessen Entstehung bis heute beschreibt. Naturwissenschaftler beobachten und beschreiben die komplexen Zusammenhänge und erfassen Naturgesetze sowie die extrem fein abgestimmten Naturkonstanten – und sie stellen fest: Leben ist nur dann so möglich, wie wir es kennen, wenn genau diese Gesetze und Konstanten gelten. Eine minimale Abweichung würde den gesamten Kosmos anders aussehen lassen.

Außerdem erklärte uns Prof. Hägele, dass man zwar von einem „Startpunkt“ des Kosmos ausginge, aber darüber nichts naturwissenschaftlich aussagen könne. Der Weg vom „Nicht-Sein“ zum „Sein“ ist schlicht nicht beobachtbar. Will man darüber etwas aussagen, verlässt man das Feld der Naturwissenschaft und betritt den Bereich der Deutungen. Prof. Hägele stellte uns verschiedene Deutungsmöglichkeiten vor, die von unterschiedlichen Weltanschauungen und philosophischen oder auch theologischen Sichtweisen geprägt sind; bspw. das Anthropische Prinzip, die Multiversen-Theorie, der schlichte Zufall oder die Designer-Deutung.

Auch über den Designer lässt sich im Bereich der Naturwissenschaft nichts aussagen. Diese Theorie ist aber eine von vielen „gleich wahrscheinlichen“ Deutungsmöglichkeiten. Aus christlicher Sicht ist es möglich diese zu füllen. Die Bibel beschreibt den Designer u.a. als Schöpfer, (Natur-)Gesetzgeber und Erhalter der Welt. Dies sei bewusst „kein Gottesbeweis“; ebenso ginge es nicht um einen „Gott, den man in naturwissenschaftliche Lücken stopft, der dann überflüssig würde, sobald die Lücken geschlossen werden können“, so Hägele.

Es ist faszinierend, dass alle naturwissenschaftliche Erkenntnis durchaus in Einklang mit dem christlichen Glauben gesehen werden kann. Und so ist es denkbar, „die Zufälligkeit der Naturkonstanten als Wahl Gottes zu deuten, die dieser zu unseren Gunsten getroffen hat“.

Link zum Skript des Vortrags: https://www.iguw.de/textsammlung/2010/kosmologie-und-feinabstimmung/

16.01.2020

Tag der offenen Tür am 26.02.2020

Quelle: https://shop.bibellesebund.de/bibelkekse.html

Auch zum diesjährigen Tag der offenen Tür wird wieder eine Schülerin der Kursstufe 11 die Ergebnisse ihrer Komplexen Leistung vorstellen.

Das Thema lautet: Was und weshalb glaubt unsere Gesellschaft?

Sie sind/ Ihr seid herzlich eingeladen!

Außerdem gibt es wieder Infos rund um den Evangelischen Religionsunterricht, interessante Unterrichtsmaterialien zum Anfassen und wie immer Bibelkekse zum Überraschen und Naschen...

16.01.2020

Einladung an alle interessierten 11er und 12er

07.03.2019

Tag der offenen Tür

Zum Tag der offenen Tür präsentierte Becky Beretschneider (11d) die Ergebnisse ihrer "Komplexen Leistung" zum Thema "Die 7 Ich-bin-Worte von Jesus".

23.08.2018

#Ohnemakeup

Das „Celebrate-Event“ des GCL e.V. in Lichtenstein steht erneut an und natürlich gibt es vorher auch dieses Jahr wieder eine Schultour. Schnell war der SchülerBibelKreis informiert und die Organisation eines Besuches an unserer Schule konnte beginnen. So kam auch dieses Jahr wieder die Rock-Band „Solarjet“ aus Salzburg an unser Gymnasium, um mit uns gemeinsam den Auftakt der #BestFriendsSchoultour2018 und gleichzeitig der #Ohnemakeup-Schultour am Mittwoch, den 15.08.2018 zu feiern.

Etwa 50 Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen nahmen an einem Meet&Greet teil und konnten dort die drei Salzburger besser kennenlernen. Zu Beginn stellten sich die Jungs von Solarjet und die Schülerinnen und Schüler einander in einer Kennenlernrunde vor und sofort wurde eine lockere und lustige Atmosphäre geschaffen. Dann durften die Schüler ihre Fragen an die Band loswerden. So sprachen die Drei darüber, wie sie sich als Band kennengelernt haben, aber auch über ihre eigene Schulzeit. Sie erzählten unter anderem von ihren Erfahrungen mit  Mobbing und erklärten dabei auch das Ziel ihrer #Ohnemakeup-Kampagne, nämlich Werte wie Ehrlichkeit, Offenheit und Freundschaft zu den Schülern zu bringen. René, der Sänger der Band, betonte, dass die Schulzeit eine sehr prägende Zeit sei, die Gefahren, aber auch sehr viele Chancen biete. Außerdem wurden die Jungs gefragt, wie sie zum Glauben an Gott gekommen sind und so konnte jeder von ihnen eine sehr interessante Geschichte mit Höhen und Tiefen seines Lebens erzählen. Zum Schluss erzählte eine ehemalige Schülerin unseres Gymnasiums von ihren Konfrontationen mit einigen Mitschülern und ermutigte die Schülerinnen und Schüler sich diesen Herausforderungen zu stellen.

Schnell war die Stunde vorbei und die Mittagspause begann. Versüßt wurde sie durch ein Open-Air-Konzert, bei dem „Solarjet“ unter anderem den Titelsong ihres neuen Kampagne „#Ohnemakeup“, aber auch einen brandneuen Song spielte. Viele Schüler nutzten die rockige Musik um gemeinsam auf dem Schulhof zu tanzen oder ihr einfach nur zu lauschen. Anschließend gab es natürlich noch Autogramme und  Selfies.

So endete der Schultag für die meisten Schüler und der Rest durfte noch seinen letzten Unterricht genießen.

Daniel Schöck, 12b

 

04.06.2018

Holocaust-Zeitzeugin erzählt aus ihrem Leben

Am Donnerstag, dem 31.Mai war Henriette Kretz am Gymnasium Burgstädt zu Gast. Zweimal jährlich organisiert das Maximilian-Kolbe-Werk für je eine Woche Zeitzeugengespräche an sächsischen Schulen. Nach dem Motto "Fragt uns, wir sind die letzten", ist es ihnen ein Herzensanliegen, die Erinnerungen an die Verbrechen im 20. Jahrhundert wach zu halten. "Denn wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird auch blind für die Gegenwart."

Im ersten Unterrichtsblock konnten in unserem Speisesaal über einhundert Schüler der Klassenstufe 10 und einige Schüler der Klassenstufe 9 einen ausführlichen Bericht über das Leben von Henriette Kretz hören.

In der 5./6. Stunde hatten dann im Rahmen des Religions- bzw. Ethikunterrichts noch einmal Schüler der Klassenstufe 9 Gelegenheit, mit Frau Kretz ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen.

23.03.2018

Ausstellung - eine Woche lang - nicht nur für den Unterricht ;)

Tonkug zur Aufbewahrung der Schriftrollen
Armenbibel
Modell einer Druckerpresse
Bleiletter
gedruckte Lutherbibel
Bibel in Blindenschrift
mikroskopisch kleine Bibel
Kommentare zur Bibel