Geschichte

04/19/18

Mittelalterexkursion der Klassen 6a und 6d

 
 
 
 
 

03/27/18

Informativer und berührender Tag im KZ Buchenwald

Zur Zeit des Nationalsozialismus wurden Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion, Meinung oder politischen Interessen verhaftet und in Konzentrationslager gebracht, wo sie unter menschenunwürdigen Bedingungen bis hin zum Tod leben und arbeiten mussten. Auf diese tragische Weise kamen über 6 Millionen Menschen zu Tode und wurden Opfer des im Nationalsozialismus wütenden Faschismus.

Auch in der Nähe der Kulturstadt Weimar wurde ein solches Konzentrationslager errichtet. Die Überreste davon sind heute Zeugen unserer Vergangenheit und seit 1958 Gedenkstätte. Aus diesem Grund begaben wir uns am Mittwoch, den 14.03.2018 auf den Weg zum ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald, um die Gedenkstätte zu besuchen.

Nachdem wir angekommen waren, schauten wir uns als erstes einen Film zum Konzentrationslager an, in dem wir grundlegende Informationen erhielten und Zeitzeugen berichteten. Danach hatten wir erst einmal etwas Zeit, das Gesehene zu verarbeiten und uns mit Informationsmaterial zu versorgen. Anschließend startete nun unsere Führung über das Gelände. Zuerst wurden wir von unserer museumspädagogischen Begleiterin freundlich begrüßt, welche uns vorab den Aufbau der Gedenkstätte erklärte. So begaben wir uns über den „Karachoweg“, auf welchem die Häftlinge zur Zeit des Konzentrationslagers qualvoll ins Lager getrieben wurden, zu dem Eingangstor. In diesem Torhaus war gleichzeitig das lagerinterne Gefängnis integriert, welches wir besichtigten, bevor wir durch das Tor das Lager betraten. Im Gefängnis, genannt „Bunker“, befanden sich kleine aneinandergereihte Zellen, in denen die Häftlinge noch zusätzlich bestraft wurden.

 Im Anschluss betraten wir den Appellplatz, auf dem die Lagerinsassen mehrmals täglich zum Appell antreten mussten. Obwohl wir den Platz schon vorher im Film und auf dem Plan gesehen hatten, waren wir von der tatsächlichen Größe überwältigt. Jetzt führte uns unser Weg zu einem der wohl erschreckendsten Plätze im ganzen Gelände, der Pathologie und dem Krematorium. Dort wurden die Leichen auf brutale Art auseinandergenommen und in den Öfen verbrannt. Auf diese Weise wurden die Menschen sogar noch nach ihrem Tod gepeinigt. Zum Abschluss unserer Führung gingen wir noch zur Gedenkplatte, welche immer auf 37° C Körpertemperatur geheizt wird und auf welcher die Herkunftsländer aller Häftlinge verewigt sind. Danach hatten wir noch individuell Zeit uns umzusehen oder erst einmal Pause zu machen und uns aufzuwärmen. Bevor es dann schließlich wieder nach Hause ging, schauten wir noch das Mahnmal und den Glockenturm an, welche durch die Regierung der DDR 1958 zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus errichtet wurden.

Obwohl wir alle die Fakten und Zahlen kannten, war es uns allen unvorstellbar, welche Ausmaße das Lager hat. Nach diesem sowohl informativen als auch berührenden Tag, bei welchem wir uns ein Stück weit mit unserer Vergangenheit auseinandersetzten, konnten wir uns mit eigenen Augen ein Bild davonmachen.

Annice Sophie Möhring & Hannah Lindner, Klasse 9e

10/27/17

Preis-werte Lernleistung

Mit einer nachträglichen Würdigung hat sich unser ehemaliger Schüler Tom Gaudek (Abiturjahrgang 2017) in Erinnerung gebracht.

Die von ihm verfasste Chronik seines Heimatortes Markersdorf (bei Penig) hatte schon einen großen Eindruck während seiner Abiturprüfungen hinterlassen. Er hatte sie dort als sogenannte Besondere Lernleistung in die Gesamtwertung eingebracht.

Vor wenigen Tagen ist diese Arbeit nun mit einem Schülerpreis des Sächsischen Heimatpreises (unter der Schirmherrschaft des Staatsministeriums für Kultus) ausgezeichnet worden. Mit dem Preis werden Arbeiten von ehrenamtlich tätigen Autorinnen und Autoren ausgezeichnet, in denen beispielhaft Aspekte der sächsischen Heimat erforscht und dargestellt sind.

05/10/17

"Mittelalter zum Anfassen" für die Klasse 6a

 

03/11/19

Mittelalterprojekt Klassenstufe 6

11/13/18

Fotoprojekt „Die Goldenen Zwanziger“

Am 01.10.2018 ab 13:20 Uhr haben sich rund 15 Schüler der Klassenstufe 12 mit Frau Lauer in der Aula eingefunden, um das Lebensgefühl der 1920er Jahre aufzusaugen und kreativ zu werden. Bevor es jedoch tatsächlich losging, frönten wir den Besonderheiten dieser Zeit sowohl kulinarisch als auch musikalisch. Schnell packte uns der Geist dieser expressiven Jahre. Als "Flapper and Gents" versuchten wir uns mal richtig auszuleben, indem wir uns der Zeit entsprechend kleideten. Vor allem die Mädchen versuchten mit Frisuren, Schmuck und Make-up der Mode der "Roaring Twenties" gerecht zu werden. Diese „modischen Ergüsse“ wurden dann durch verschiedene Szenerien und Momente fotografisch festgehalten.
Ein großes Dankeschön geht hier an Frau Lauer, die ausgestattet mit Kamera, Kleidern, Schmuck und jeder Menge Requisiten ein spannendes Projekt auf die Beine gestellt hat.

Luisa M. Friedrich