Physik

21.06.2017

Solar Cup 2017 Chemnitz

Zwei Jahre mussten vergehen bis wieder Schüler unseres Gymnasium Burgstädt Mut und Willen aufbrachten, um mit eigenen Modellen aktiv teilzunehmen am Wettstreit im Solarcup Sachsen am Sonnabend, dem 17. Juni 2017 im Chemnitz Center.

Mit Anne Krenkel, Max Ullricht, Lukas Voigtländer und Claudia Weidermann stellte das Gymnasium Burgstädt ein Drittel der Teilnehmer in der Kategorie „Solarauto mit Fahrtrichtungswechselschalter“. Eine 10 m lange Fahrstrecke einschließlich Dunkelstrecke musste 3 mal durchfahren werden. Durch Vorrundenausscheid und k.O.-System wurde den Fahrzeugen Einiges abverlangt.

Am Ende hieß es Platz 2 für Claudia Weidermann. Ein Scheck und die direkte Qualifikation zum Bundeswettbewerb am 23.09.2017 in Bremen sind der Lohn für die intensive Tüftelei.

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg

A. Lippert
(betreuender Physiklehrer)

 

09.01.2019

International Cosmic Day

„Remember to look up at the stars and not down at your feet. Try to make sense of what you see and wonder about what makes the universe exist.“(Stephen Hawking - RIP)

Wir kamen am Morgen mit unserem Physiklehrer, Herrn Lippert, an der physikalischen Fakultät der TU Dresden an.  Ein Kälteschock und eine Verirrung auf dem Campus später konnten wir den Einführungsvortrag über die Beschäftigungen des Netzwerks und das anstehende Thema, die Myonen(Leptonen), durch die Organisatoren hören. Es gab dazu auch noch einen kurzen Anruf von dem deutschen Forschungsschiff Polarstern, dass sich zu diesem Moment an der Küste von West/Südwest Afrika befand. Für die ersten drei Experimente wurden wir in vier Gruppen eingeteilt. Es gab zum einen die „Kamiokannen“, die durch entstehende Cherenkov-Strahlung das passieren von Myonen anzeigten, und zum anderen die „Szintillatorplatten“, die das mit dem photoelektrischen Effekt registrierten. Diese Platten wurden einmal zur Funktionsbeschreibung mit Messung der allgemeinen Durchflussquote und ein weiteres Mal zur Bestimmung der Richtungsabhängigkeit derselben genutzt.  Nach einer Mittagspause in Dresden, beziehungsweise der Mensa, wurde dann die Stationsarbeit abgeschlossen. Die freie Gruppe konnte indessen das Booklet für den Tag weiterbearbeiten. Nach alldem stand nur noch ein letztes, aber gemeinsames, Experiment vor der Videokonferenz auf dem Plan – der Bau und Betrieb der Nebelkammern. Wer dabei seinen Schulfrust herauslassen wollte, durfte das gleich mit dem Kleinmachen des Trockeneises verbinden. Weiter bei der englischen Konferenzschaltung ging natürlich nichts schief, bis auf die unplanmäßigen Disconnects von Neapel und uns in Dresden. Zumindest waren zwei Teilnehmer wirklich sehr bereitwillig ihre Englischkenntnisse auf die Probe zu stellen. Trotzdem war es insgesamt eine wirklich fassende Erfahrung in die Vorgänge internationaler Wissenschaftsarbeit teilweise einzutauchen.

Mathematik und die Naturwissenschaften sind für uns Menschen unverzichtbare Lebensinhalte und werden in den nächsten Jahrzehnten als Problemlöser eine immer größer werdende Rolle spielen. Dagegen hält leider ein ebenso stetig steigendes Desinteresse der Bevölkerung(auch aus Stress) den Schatz der Wissenschaft anzunehmen – neugierig zu sein. Wir sollten, wie Hawking sagte, versuchen die wichtigen uns beschäftigenden Fragen nicht aus den Augen zu verlieren und unseren Blick in die Zukunft, über den Tellerrand, stecken und staunen. Uns drei hat die Erfahrung des ICD für die Physik nur bestärkt. Wir alle dürfen nicht vergessen, wir prägen unsere Zukunft.

Also: „Be curious“(Stephen Hawking) 

Paul Köhler, Estelle Wünsche, Lukas Berthold