Ziele

Ziele und Projekte 2017/2018

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Leserinnen und Leser,

nach Beratung mit Herrn Tramm und meinem Stellvertreter, möchte ich euch nun die Ziele und Projekte für das Schuljahr 2017/ 18 unter meiner Rolle als Schülersprecher vorstellen!

Dabei gibt es drei Hauptschwerpunkte, auf die ich in diesem Schuljahr Wert legen werde. Das sind:

  1. Das effektive Nutzen unserer digitalen Schulbücher, die (Planungen zur) Erweiterung digitaler Möglichkeiten und die darauf bezogene Problemlösung aktueller Probleme,
  2. Die Erhöhung der Präsenz des Schülerrates und
  3. Das Ausnutzen der Möglichkeiten für politische Bildung.

Zur Verwirklichung dieser Ziele habe ich mir auch schon Gedanken gemacht:
Meiner Meinung nach ist es unsere Aufgabe als Schülervertretung sich bei dem Thema der digitalen Schulbücher so viel wie möglich zu beteiligen, da es dabei ja um unsere zukünftigen Unterrichtsmaterialen geht, die uns beim motivierten Lernen, Verstehen und Anwenden helfen sollen. Für mich heißt das vor allem, sehr genau die Entwicklung der Verlagszusammenarbeit und des Bereitstellens digitaler Schulbücher bei einzelnen Verlagen, zum schnellen Wechsel zu genau solchen Projekten, zu beobachten. Des Weiteren stehen Punkte wie ein Klassenspind, in dem die noch vorhandenen materiellen Schulbücher einer Klasse gelagert werden können, der vertiefte Kontakt mit den Lehrbuchbeauftragten an unserer Schule und das Überprüfen nach Möglichkeiten bessere digitaler Ausstattung an unserer Schule auf der Agenda.
Ich empfinde es als Pflicht, dass der Schülerrat auch seine Rolle, seinen Einfluss und seine Relevanz Schülern, Lehrern, Eltern und Interessierten beweist und präsentiert. Diesbezüglich habe ich es vor bei vielen schulischen Veranstaltungen, sei es die Begrüßung der Vorkurs-Kinder, der Tag der offenen Tür oder das Schulfest, möglichst genau dieser Pflicht gerecht zu werde. Eine solche erhöhte Präsenz des Schülerrates kann zum Beispiel durch (Begrüßungs- und Abschieds-)reden oder die Möglichkeit für alle Interessenten Fragen zu stellen, verwirklicht werden.

Politik ist, anders als vielleicht der ein oder andere glauben mag, für uns nicht unerreichbar. Dies zeigt allein schon die Politik an unserer Schule durch Klassentreffen und Klassenbesprechungen, den Schülerrat, die Schulkonferenz und weiterer Gremien. Nach meiner Erfahrung ist es aber leider so, dass das Interesse für Schulpolitik, aber auch für Kommunal-, Landes-, Bundespolitik, sowie weltweiter politischer Zusammenhänge nicht sehr groß ist, sodass ich allen Schülern verspreche zu zeigen, dass Politik auch interessant und cool sein kann. Dies werde ich natürlich zum einen durch die Verwirklichung meiner Rolle als Schülersprecher, das Sorgen für die Verwirklichung der Rolle des Schülerrates aber auch (das geht dann an die eher höheren Jahrgänge) durch das Bieten von Möglichkeiten für Diskussion und Lernen von Experten, versuchen zu erreichen. So habe ich zum Beispiel vor, Politiker verschiedener Parteien einzuladen, sie um die Diskussionsrunden und vielleicht auch einigen Lehrstunden zu bitten, sodass ihr euch ein Bild von aktueller Politik und sich beteiligenden Berufspolitikern machen könnt.

Weitere Ziele werden sich im Laufe des Jahres ergeben. Ebenso gibt es einen Pool an Projektmöglichkeiten, die uns der LandesSchülerRat Sachsen mit seinem Projekt "vision.schule" zur Verfügung gestellt hat. Von diesem werden sicherlich auch einige Dinge übernommen und verwirklicht werden.

Abschließend möchte ich noch ein Wort an alle Schüler richten:
Ich behaupte, dass der Schülerrat in seiner jetzigen Existenz und Rolle nur durch motivierte, engagierte und interessierte Schüler lebt. Das sind natürlich vor allem die Klassen- und Kurssprecher, die Schülersprecher, Stadtvertreter und Mitglieder der Schülervertretung, aber auch jeder einzelne von euch, der sich an seinen Klassen- oder Kurssprecher, geheim im weißen Briefkasten unseres Schulgebäudes, sich direkt an mich wendet oder gar sich bei Schülerratssitzungen beteiligt, um Projekte vorzuschlagen, Ideen zu präsentieren und Probleme anzusprechen.
Falls ihr, und dabei spielt es keine Rolle, ob ihr Klassensprecher seid oder nicht, Gesprächsbedarf eben bei Projekten, Ideen und Problemen seht, würde ich es sehr begrüßen, wenn ihr euch nicht scheut, die verschiedenen Möglichkeiten des Ansprechens zu nutzen!
Ich hoffe, ich konnte euch allen, Ihnen allen, einen kleinen Einblick in die Zukunft unseres Schülerrates am Brockhaus-Gymnasium verschaffen.

Vielen Dank, dass du dir / Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Text zu lesen!

Liebe Grüße
Felix Westerhoff, ehem. Schülersprecher