19.10.2018

Shopping und "Fear Farm"

Auch der zweite schulfreie Tag für amerikanische Schüler war voller Ereignisse. Viele Schüler nutzten das lange Wochenende, um mit ihren Familien in den zwei Stunden entfernten Ort Duluth zu fahren. Allerdings
war ich einer der wenigen Schüler, der diese schöne Naturkulisse schon eine Woche zuvor genießen durfte.
Ich nutzte diesen Tag, um ein weiteres Mal die größte Mall Amerikas zu besuchen.
Wie der Name schon vermuten lässt, hat selbst der zweite Besuch nicht gereicht, um alles entdecken zu können. Im Anschluss an die Mall verbrachte ich Zeit mit meiner Familie in deren Haus.
Später am Abend kamen zwei weitere deutsche Schüler und deren amerikanische Gastgeber zu mir und auch eine Freundin meiner Gastgeberin. Nach dem gemeinsamen Abendessen fuhren wir alle zur sogenannten 'Fright Farm'. Dabei handelt es sich um ein von der lokalen Polizei aufwendig organisierten Event. Besucher dieser Farm werden erst mit einem Shuttle zu einem großen dunklen Haus gefahren. Nach einer kurzen Wartezeit betritt man anschließend in kleinen Gruppen das Haus und wird an aufwendig gestalteten Stationen von verkleideten Personen erschreckt und angeschrien. Nach etwa 10 Minuten verlässt man dann das Haus wieder und hat an verschiedenen Ständen die Möglichkeit, das Gruseln fortzusetzen oder etwas zu essen.
Schließlich haben wir die 'Fright-Farm' mit einem kutschenähnlichen Wagen, gezogen von einem Polizei-Jeep, wieder verlassen. Nachdem wir wieder nach Hause gefahren wurden, ließen wir den Abend im eigenen Whirlpool im Garten ausklingen. Wieder ein Tag, der voller Ereignisse war und sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Paul Maurer