22.10.2018

10/22/18

The Twin Cities

Letzter Tag in Minnesota, letzte Chance für einen Ausflug in die Twin Cities. Dieses Motto hat unter uns nicht gerade für Freude und Euphorie gesorgt. Morgens trafen wir uns in aller Frische wieder im South Campus der White Bear Lake Area High School, wie gewohnt um 8 Uhr. Ausgewählte Eltern und unsere Lehrer entschieden sich dann spontan dazu, einen Abstecher zum Kapitol des Bundesstaates Minnesota in der Hauptstadt Saint Paul zu machen. Das Kapitol in Saint Paul markiert das politische Zentrum von Minnesota. In ihm sind die drei Gewalten vereint. Die exekutive Gewalt bildet der Gouverneur, er hat sein Büro im Kapitol. Außerdem ist die Legislative mit dem Senat und dem Repräsentantenhaus vertreten, die Judikative wird durch den Supreme Court vertreten, der seinen Gerichtssaal ebenfalls im Kapitol hat. Diese interessanten Informationen wurden uns durch eine Führung vermittelt. Auch gelang uns der -für unsportliche Deutsche- beschwerliche Aufstieg auf das Dach zur vergoldeten Quadriga. Völlig außer Puste wurden wir für unsere großartige Leistung mit einem atemberaubenden Blick über Saint Paul bis nach Minneapolis belohnt. Natürlich wurde diese Gelegenheit für einige gute Fotos genutzt. Nach dieser Tour durchs Kapitol fuhren uns die Gasteltern in eine Parkanlage bei Minneapolis. Wir konnten dort einen großen Wasserfall bestaunen. Seine Gischt breitete sich in Wolken über uns aus. In diesem Naturpark genossen wir das schöne Wetter und die Natur sehr. 2.30 Uhr waren wir wieder an der Schule angelangt, einige Leute gingen danach noch ins Y, ein Fitnessstudio direkt am South Campus. Ich fuhr mit meiner Gastmama zum Geschenke kaufen in die Maplewood Mall, ein Einkaufszentrum nahe White Bear Lake. Um 7 Uhr trafen wir uns dann zu einem Abschiedstreffen mit Frau Booth, der Deutschlehrerin der Schule. Gemeinsam schlangen wir unsere sehr üppige und leckere Eiscreme in uns hinein. Ich sündigte mit 2 sehr großen Komplett-Eisbechern. Wen interessiert schon das Gewicht bei so einem wunderbaren Abend. Die Gastfamilien begleiteten uns an unserem Abend. Danach ging es nachhause, dort musste ich mich dann gezwungenermaßen mit der lieben Kofferpackerei beschäftigen. Den Rest des Abends verbrachte ich dann im Kreise meiner Familie. Wir tauschten unsere Geschenke aus und sprachen über Möglichkeiten, den Kontakt zwischen uns weiter halten zu können. Es war ein wunderbarer letzter Abend, ich vermisse meine Gastfamilie sehr. Sie sind mir ans Herz gewachsen.

Moritz Pönitz