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Ethikexkursion zum Thema Judentum - Schülerbeitrag

Wir, die Klasse 6-2 und die Hälfte der Klasse 6-1, waren am 08.03.2016 auf einer Ethikexkursion zum Thema Judentum.

Als wir in der Synagoge waren, hat uns der Rabbiner Herr Balla ein paar Fragen beantwortet.

Er erzählte uns folgendes:

Er arbeitet seit Sommer 2009 in der Synagoge als Rabbiner. Herr Balla wurde ins Judentum eingeheiratet, man hat ihm den Vorschlag gemacht, in der Synagoge zu arbeiten. Außerdem erzählte er uns, dass seine Aufgabe ist, die Menschen von Seelensorge zu befreien. Religiöse Juden beten mindestens 3-mal am Tag, morgens, mittags und abends. Er erzählte uns außerdem, dass in jeder Thora das gleiche steht.

Nachdem wir in der Synagoge waren, sind wir zum israelitischen Friedhof gegangen. Dort wurde uns viel über die Beerdigungen erzählt.

Man beerdigt die Verstorbenen einen Tag nach dem Tod. Allerdings wird der Grabstein erst nach einem Jahr aufgestellt. Er zeigt immer in dieselbe Richtung, und zwar nach Israel (Osten). Wenn jemand verstorben ist, helfen Verwandte den Verstorbenen umzukleiden. Bei der Beerdigung kommen die meisten schwarz gekleidet. Es wird ausschließlich gebetet. Wenn man das Grab eines Verstorbenen besucht, werden statt Blumen Steine auf das Grab gelegt.

Das war unser kleines Interview. Uns hat die Exkursion gut gefallen und wir haben viel gelernt.

Gruppenmitglieder: Sarah, Ngoc, Celina, Thao, Anne