Phase 2: CampusCreatorsWilsdruff  - am Standort des Gymnasiums 

Mit Fertigstellung der Masterräume werden im zweiten Schritt mögliche Nutzerstrukturen initiiert und auf Eignung sowie Zuverlässigkeit geprüft. Geplant ist die betreute Öffnung der Räume zu festgelegten Zeiten während der allgemeinen Unterrichtszeit. In diesen Zeiten können Klassen bzw. Teilgruppen und einzelne Schüler nach Anmeldung an Unterrichtsthemen selbständig arbeiten.   

In den ersten Tagen eines neuen Schuljahres, in den Zeiten von FVU und Projektwochen sowie an Nachmittagen gibt es Angebote für Workshops. In diesen erwerben die Teilnehmenden Fähigkeiten und probieren digitale Werkzeuge und Techniken in den verschiedenen Master-Räumen aus. Etablierte und neue Ganztagsangebote und Offene Werkstätten als Zeiten für freies Gestalten und Tüfteln runden das Angebot ab. Bereits in dieser Phase sollen ausgewählte Fortbildungen und Teilprojekte/Workshops in den Masterräumen für Grund- und Oberschule geöffnet werden.   

Die Betreuung der Räume und Angebote wird in dieser Phase durch einzelne Lehrende des Gymnasiums über den Ergänzungsbereich und im Rahmen von GTA sichergestellt. Eine wichtige Säule stellt der Einsatz junger Menschen im FSJ/BFD dar. Hinzu kommen ehrenamtliche Interessierte aus der Gemeinde Wilsdruff und Studierende im Praktikum der TUDD/HTW und Berufsakademie. An dieser Stelle eröffnet sich auch Raum und Möglichkeit für Lernende, komplexe Leistungen (Sachsen) bzw. GFS (Baden-Württemberg) in Form von Projektangeboten im MakerspaceEDU zu erbringen. In der Oberstufe kann diese Arbeit auch in einer BeLL (Besondere Lern-Leistung in Sachsen) oder in einem Seminarkurs-Thema (in Baden-Württemberg) münden.  

In Phase zwei hat die Ausbildung der ersten CCScouts Priorität. Über das Schuljahr verteilt finden CCCamps als Aus- und Weiterbildungsangebote statt. In Workshops, TagesCamps und Messebesuchen (z.B. Didacta) findet die altersgerechte Ausbildung statt. Hierbei greifen wir gern auf externe Angebote [z.B. durch die Expert*innen der Ferry-Porsche-Stiftung] zurück.

Im Anschluss an die Ausbildung nehmen die CCScouts ihre Arbeit in den verschiedenen Masterräumen auf:    

  1. CCScouts im CCPic&CCSound können in einer AG Veranstaltungstechnik die Arbeit im Masterraum unterstützen. Sie gestalten Schulveranstaltungen (Lichteffekte und Tonabmischung) aus und begleiten Workshops zur Film- und Ton-Produktion.  
  2. CCScouts im CCTec gestalten Schulveranstaltungen, wie Tage der offenen Tür bzw. des offenen Campus‘, Weihnachts- und Ostermärkte mit offenen Angeboten im Raum aus.  Sie unterstützen das Arbeiten am 3D-Drucker.   
  3. CCScouts kommen in der AG Laborratten im CCLab zum Zug. Sie begleiten Experimentier-Angebote für jüngere Lernende bei Tagen der Offenen Tür und anderen schulischen Veranstaltungen. Sie können die Aufsicht in freien Experimentier-Phasen unterstützen und Ansprechpartner bei der Verwendung der SmartSense-Sensoren sein.  
  4. Im aktuellen Schuljahr programmieren bereits 17 Schülerinnen und Schüler unter Anleitung einer Spezialistin aus der Elternschaft sowie einer Kollegin vom GYW wöchentlich am GYW. Dieses funktionierende und gewachsene Förderangebot kann problemlos ab dem neuen Schuljahr in das Projekt CampusCreatorsWilsdruff eingebunden werden. Die beteiligten Lernenden sind mit dem 7. Schuljahr befähigt und reif genug, die Rolle der CCScouts im Masterraum CCDev zu übernehmen. So können sie bei Programmierangeboten zu Schulveranstaltungen zum Einsatz kommen, jüngere Lernende aus der Grundschule anleiten oder auch Interessierte aus der städtischen Community, z.B. im nahegelegenen Seniorenheim, in die ersten Schritte einweisen.  
  5. Unabhängig von den spezifischen Anforderungen in den Masterräumen wird eine Gruppe von CCScouts ausgebildet, um als Ersthelfer (im Sinne CCFirstAid) im Unterricht zur Verfügung zu stehen. Ähnlich wie sonst Schulsanitäter können sie im Notfall von Lehrenden gerufen werden, um einfachere technische Probleme bei der Arbeit mit den ActivePanels, Notebooks und Tablets im Unterricht zu beheben. Dieses Angebot ist besonders für neue oder abgeordnete Lehrende interessant, ebenso wie für GTA-Leitende und andere externe Partnerinnen und Partner am Campus.  

   

Phase 3: CampusCreatorsWilsdruff – Öffnung zur Grund- und Oberschule 

Die dritte Phase dient der gezielten Erprobung und Evaluierung angelegter Nutzungsstrukturen auf Alltagstauglichkeit. Im Vordergrund steht die schrittweise Öffnung der in Nutzung genommenen Räume für Grund- und Oberschule im Campus. Im Rahmen der Öffnung kann die teilweise oder gänzliche Übertragung passender Bereiche (als Räume und Möglichkeiten) in die anderen Schulen geprüft und realisiert werden. Ziel ist es, besonders im Nachmittagsbereich (GTA, AG) schulartübergreifende Angebote zu starten.   

   

Phase 4: CampusCreatorsWilsdruff – Öffnung in die Community  

Die vierte Phase schließlich dient der Öffnung des Projektes in die Öffentlichkeit unserer Community – also in die städtische Gemeinschaft. Kita, Musikschule, Seniorenheim und städtische Bibliothek stehen dabei genauso im Fokus wie der Fototreff Wilsdruff und der Förderverein Funkturm Wilsdruff. Ziel ist es, ein kooperatives Kreativ-Netzwerk aufzubauen, in dem die Mitglieder der Community gemeinsam profitieren. Ganz im Sinne unseres Schulmottos: Miteinander leben – voneinander lernen – gemeinsam Zukunft gestalten.  

Am 8.2. um 15 Uhr präsentierte der VK Ensemble bereits zum zweiten Mal das Musical „Die internationale WG“ in der Aula des Gymnasiums.
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