Skilager 2017

Tag der Überraschungen

Schneeballschlacht

Geburtstag hatte heute nicht nur Jaime, der nun 14 Jahre alt ist und mit einem großen Kuchen am Morgen überrascht wurde. (Fast) alle Schüler wurden am Abend getauft, Uller hat sich ihrer angenommen und gemäß der Jahreszeit mit Schnee und einem geschmackvollen Trank überrascht. Besonders auffällige Schüler haben besondere Namen wie z. B. meckernder Schneemann, Duschmaus, Fusselfine, Fusselina, Loipenblitz, Loipengummimann erhalten. 

Überraschungen erlebten die Schüler und Lehrer bei dem heutigen Wettkampf. Schulmeister sind Abu und Miriam, gefolgt von Philip und Jennifer, gefolgt von Dave und Saskia. Gratulation!

Überraschungen erlebten heute jung und alt bei den Schneeballschlachten nach der Skiabgabe und abends nach der Skitaufe. Sogar das verloren geglaubte Handy wurde im Tiefschnee wiedergefunden. Welch' Wunder bei dem wieder einsetzenden Schneefall! 

Überrascht haben dieser Tage immer wieder die Schüler mit ihren Fragen bzw. ihrem Verhalten.

Lehrer: "Mach die Jacke zu!" Schüler reagiert: "Sie sind nicht meine Mutti!" Lehrer antwortet: "Hier bin ich deine Mutti!"

Schüler fragt: "Ist hier immer Winter?" "Nö, natürlich auch Sommer!" antwortet die Lehrerin.

Ein Junge wischt den Tisch mit einem tropfenden Lappen ab! Reaktion der Lehrer: "Den musst du doch zuerst auswringen!" Reaktion des Schülers: "Zu Hause macht das immer meine Mutter!"

Mitschüler zu "Chantalle": "Oh nee, das haben wir vorhin schon mal diskutiert. Jetzt fang' nicht schon wieder an." 

Schüler hat seit Dienstag Rückenschmerzen. Rückfrage seitens des Lehrers: "Warum?" Antwort: "Weil ich seit Dienstag stehe!"

Es gibt sicher noch viele Episoden, an die sich die Kinder und Lehrer hoffentlich gern erinnern und diese erzählen.

Insgesamt haben die Schüler mit ihren sportlichen Leistungen überrascht, ein erfolgreiches Skilager 2017 geht zu Ende. Die Nacht ist kurz, dementsprechende nächtliche Aktivitäten sind hörbar. Lassen wir uns überraschen!

11.01.2017

Schnee en masse

Massenkarambolage

Schneereich ging es am 3. Tag in Finsterau zu. Der graue Morgen verflog, dafür kam mittags der Schnee. Es war deutlich kälter und nasser als gestern, was die schneewilden Grünauer Jugendlichen nicht davon abhielt, sich ins kühle Nass zu stürzen, sich mit Schnee zu beschmeißen oder (un-)freiwillig die Winterlandschaft mit Po oder Nase zu genießen. 

Vormittags hieß es, Diagonalschritt, Doppelstockschub und Schneepflug zu üben, um für die Leistungskontrolle am Nachmittag gut gerüstet zu sein. Die Mittagspause nutzten heute wirklich etliche Schüler, um sich auszuruhen und mental auf das Kommende vorzubereiten. Im Schneegestöber war während der Leistungskontrolle ein Gemisch aus Überraschungen, Enttäuschungen, Ehrgeiz, Waghalsigkeit und Freude erkennbar. Weiße Stehaufmännchen und -frauchen waren den ganzen Tag über zu beobachten, "Herr Müller" hatte heute nur mit einer "kleinen Chantalle" zu tun.

Die Nacht über soll es schneien, für morgen sind die Schülermeisterschaften angesagt. Einige sind "heiß" auf den Wettkampf, wollen auf die Piste. Die große Schneeballschlacht steht noch aus ...

10.01.2017

Kunst im Schnee

Skikunst

Am heutigen 2. Tag waren sichtbare Erfolge zu sehen, nach anfänglichem Gemecker und Gemaule. "Das kann ich nicht", "das geht nicht" verwandelte sich am Nachmittag in: "Ham'se das gesehen, das klappte gleich beim ersten Mal" bzw. strahlende Gesichter und Freude. Der Schneepflug wurde geübt, geübt, geübt und klappte zunehmend. Zwischendrin gab es "Kunst im Schnee" zu sehen, akrobatische Übungen wurden dargeboten, die dem gerade in Leipzig abgereisten Zirkus Aeros Konkurrenz werden könnten. Anstrengung und Spaß wechselten heute und in der mittäglichen Sonne war die Stimmung dann noch besser.

Im Bayrischen Wald lauerte auch so manche Überraschung für unsere Stadtkinder. Eine Erfahrung in der Natur war die Nutzung des Donnerbalkens, zur Freude der Mitschüler, die draußen im Schnee warteten. In der Dämmerung bemühten sich einige schnell ins Quartier zu kommen, da wie jedes Jahr die wilden Tiere des Waldes frei gelassen werden und niemand den Wölfen begegnen wollte bzw. ein Mädel gern einen Wolf mit nach Hause nehmen würde, was wir den Eltern nicht zumuten wollen.

Am Abend nutzten 9 Jugendliche die Gelegenheit zum Nachtski. Andere blieben im Haus ... "Ich gehe Disko!" Die Nachtruhe haben einige für sich schon zeitig eingeläutet. Das lässt auf eine ruhige Nacht hoffen ...

 

 

09.01.2017

Müssen wir heute noch Ski fahren?

Ausfallschritt

Fast die erste Ansage an die Schüler im Bus war heute früh: Bitte keine nervenden Fragen an die Lehrer, wann wir da sind und wie lange wir noch brauchen: Zielprämie war ein abendlicher Lolli. Von 48 Schützlingen hat es einer nicht ausgehalten, alle anderen haben die gut 6-stündige Busfahrt wohlbehalten überstanden. Dem Wunsch der Schüler, bei MC Donald in Mitterteich zu halten, konnte nicht entsprochen werden. Sie wurden auf die Rückreise vertröstet.

Dafür wartete hier in Finsterau eine leckere Kartoffelsuppe, ein leichtes Essen, um den "Berg" hinunter zum Skiverleih und wieder herauf zum Sportplatz zu schaffen.

"Müssen wir heute noch Ski fahren?" Antwort: "Ja!" und auf ging's zum Skiverleih. Erste z. T. widerwillige Schneeberührungen an diversen Körperteilen blieben nicht aus. Bei der Skiausleihe war es verwunderlich, wie schnell die Füße in ein paar Monaten wachsen bzw. kleiner werden und Schuhgrößen neu angepasst werden mussten. 

Pünktlich ging es lt. Ablaufplan um 16 Uhr auf den gegenüberliegenden Sportplatz, um Doppelstockschub und Diagonalschritt zu erlernen. "Fallschule" war eine Gratisübung mit den dazugehörigen Aufstehübungen bzw. akrobatischen Darbietungen. Wir sind gespannt, was wir noch erleben werden.

Als Kontrastprogramm zum kalten Schnee gab es am Abend ein heißes Bügeleisen für alle. Zwei Stunden Wachskunde waren angesagt. Reinigen, Wachsen, Einbügeln, Abziehen, Bürsten und mit dem Korken die Gleitzonen auf Hochglanz polieren - ein fächerverbindender Unterricht für die 4 Schülergruppen (Physik, Hauswirtschaft, T/C, Chemie und natürlich Sport). 

Die Nachtruhe wurde von den Lehrern Punkt 22 Uhr eingeläutet in der Hoffnung, dass diese bis morgen früh 8 Uhr anhält.

Wir verabschieden uns in diesem Sinne bis zur nächsten Berichterstattung.