Schule

Alle Mitteilungen und Informationen der Schule zur Corona Situation können Sie, liebe Eltern und ihr, liebe Schüler, hier nachlesen.

Sehr geehrte Eltern, liebe Schüler,
dem unten stehenden vorläufigen Plan können Sie / könnt ihr entnehmen, wann welche Klassenstufe in der Schule ist. Die Klassen, die nicht am Unterricht teilnehmen, sind in der häuslichen Lernzeit und erledigen ihre Aufgaben in gewohnter Weise.

Die Erfahrungen der letzten Wochen zeigten, dass gerade für unsere jüngeren Schüler das Tagespensum von 4 Blöcken täglich zu hoch ist. Deshalb haben wir uns entschlossen, die Zeit eines Unterrichtsblockes von 90 auf 60 Minuten zu kürzen. Mit einer Pause von jeweils 15 Minuten ergibt sich folgender Rhythmus für alle Klassen: 

1. Block 7.30 – 8.30 Uhr
2. Block 8.45 – 9.45 Uhr
3. Block 10.00 – 11.00 Uhr
4. Block 11.15 - 12.15 Uhr
anschließend Mittagessen

Jeder Schüler hat die Möglichkeit seinen Bus nach dem 3. Block bzw. 4. Block zu erreichen.
voraussichtlicher Unterrichtsplan bis 10.07.2020

Die Sprachreise der Friedrich-Gottlob-Keller-Oberschule nach Schottland

Vor 20 Jahren starteten Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern zum 1. Mal in Richtung Großbritannien, um die in der Schule gelernte Sprache anzuwenden. Am 29. September war es wieder soweit.

Die Jubiläumsfahrt führte uns dieses Jahr nach Schottland. Gespannt waren wir allemal, begleiteten uns doch erstmals Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Ihren Lehrerinnen und Lehrern aus Waldheim und Roßwein.

Am Sonntagmorgen 5 Uhr starteten wir in Hainichen und waren gegen 15 Uhr an der Fähre in Amsterdam, welche uns über die Nordsee nach Newcastle bringen sollte. Die Nachtüberfahrt war etwas schaukelig, aber dann ließ uns das Wetter nicht im Stich. Gleich am ersten Tag erforschten die Schülerinnen und Schüler die Reste des Hadrianswalls, waren in Jedburgh zu Gast und kletterten am Nachmittag auf den Berg nahe Stirling, wo sie das William Wallace Monument bestaunten. Abends wurden alle in Gastfamilien untergebracht. Einer ersten sehr zaghafte Annäherung an die neue Situation folgten aber am nächsten Morgen total begeisterte Berichte, wie toll es in den Gastfamilien war, was es zum Essen gab und wie gut man sich doch verständigen konnte.

Am 2.Tag besichtigten wir die Glenturret-Whisky-Destillery, wo allerdings nur die Erwachsenen die Nase in die Bottiche halten durften, damit ja kein Schüler vom Alkoholdampf einen Schwips bekam. Anschließend ging es bei Sonnenschein und guter Laune in die Natur. Erst am Loch Katharine, dann am schönsten See Schottlands, dem Loch Lomond, bestaunten alle die zauberhafte Natur dieses Landstriches.

Am 3. Tag fuhren wir in die Hauptstadt Schottlands, Edinburgh. Unsere Stadtrundfahrt mit einem sehr ausdrucksstarken Schotten, der nur für uns seinen Schottenrock, den Kilt, angezogen hatte, gefiel den Schülern besonders gut.  Bevor diese selber die Stadt erkunden durften, teilten sie sich in 2 Gruppen. Die erste  besuchte das Edinburgh Castle, wo sie neben interessanten Ausstellungen und den schottischen Kronjuwelen auch den Kanonenschuss um 13 Uhr miterlebten. Die 2. Gruppe war inzwischen im Dynamic Earth zu Gast, einem Museum der Erdentstehung und Entwicklung. Alle waren total begeistert.

Der 4. Tag brachte für die einen am Vormittag den Besuch des Verkehrsmuseum in Glasgow, für die anderen die Konfrontation mit dem schottischen Fußball, Celtic Glasgow. Am Nachmittag erforschten wir eines der schönsten Castle Schottlands in unserer Gastgeberstadt Sterling. Viele interessante Dinge gab es zu entdecken, viele Stationen luden zum mitmachen ein und so dauerte es nicht lange, bis wir unsere Schüler in mittelalterlicher Tracht bewundern durften.

Am letzten Tag rundete ein Besuch der Ruine von Tantallon Castle die gelungene Fahrt ab. Die auch schon als Filmkulisse dienenden Gemäuer luden zum Klettern und Erkunden ein. Von hier aus konnte man den Bass Rock, einen Felsen mit Tausenden von Basstölpeln, sehen. Nach einer ruhigen Nacht auf der Fähre sowie einer zehnstündigen Heimfahrt konnten die Eltern ihre Kinder wieder in die Arme schließen und sich bestimmt die ganze Nacht von den vielen Erlebnissen erzählen lassen.

Text und Bilder: B. Bernhardt