Herzlich Willkommen

Wir begrüßen Sie ganz herzlich auf der Homepage der Friedrich-Gottlob-Keller-Oberschule, der Oberschule der Stadt Hainichen.

Die Oberschule Hainichen liegt im Zentrum von Mittelsachsen und besteht aus zwei Gebäudekomplexen am Lutherplatz und einer dreigliedrigen Sporthalle an der Pflaumenallee. Außerdem findet auch vereinzelt Unterricht im Mehrzweckgebäude der an das Schulgelände angrenzenden ehemaligen Webschule statt.

Die Oberschule Hainichen besuchen derzeit ca. 458 Schülerinnen und Schüler in 18 Klassen. Es unterrichten hier 31 fest angestellte Fachlehrerinnen und Fachlehrer. (Stand: 08/2020)

Neue Computer für Oberschule und Grundschule kosten rund 300.000 Euro

Hainichen investiert in die Zukunft: Über den Digitalpakt der Bundesregierung werden Laptops, Tablets, PC und digitale Tafeln angeschafft. Die Technik soll im neuen Schuljahr zur Verfügung stehen.

HAINICHEN - Eine Grundausstattung mit Laptops und Tablets haben die Grund- und die Oberschule in Hainichen seit Ende 2020 bereits. Diese Geräte können für den Heimunterricht denjenigen Familien zur Verfügung gestellt werden, die nicht über internetfähige Computertechnik verfügen. Nun hat der Stadtrat eine weitere Investition über den sogenannten Digitalpakt der Bundesregierung auf den Weg gebracht. In der Summe sind das für beide Bildungseinrichtungen 307.000 Euro.

„Spätestens seit dem Lockdown wissen wir, wie wichtig es ist, dass unsere Schulen digital auf dem neuesten Stand sind“, sagt Hainichens Oberbürgermeister Dieter Greysinger (SPD). „Dies betrifft nicht nur das Homeschooling, sondern auch die Ausstattung der Klassenzimmer mit den neuen Medien.“ Über den Bund habe man dafür vor einem Jahr 360.000 Euro bewilligt bekommen. In Absprache mit der Eduard-Feldner-Grundschule und der Friedrich-Gottlob-Keller-Oberschule sei daraufhin die Technik ausgewählt und ausgeschrieben worden, deren Anschaffung als besonders dringlicheingestuft wurde.

Der Stadtrat vergab die Beschaffung nun an die Firma Netzwert GmbH aus Leipzig. Der Auftragswert liegt dabei insgesamt bei rund 307.000 Euro. Das restliche Geld aus dem Fördermitteltopf verfällt aber nicht, sondern ist für die Elektro- installationsarbeiten und die Planung vorgesehen. In der Oberschule besteht das Paket aus einer Mischung von Notebooks, Laptops, digitalen Tafeln, Beamern und Dokumentenkameras, die wie ein kleiner Overheadprojektor (früher als Polylux bekannt) funktionieren. „Damit lassen sich ganz schnell komplette Buchseiten an die Wand projizieren“, erläutert Schulleiterin Corinna Weinhold. „Das wird zum Beispiel im Kunstunterricht genutzt. So müssen nicht unzählige Kopien gemacht werden. Wir sparen damit auch Papier ein.“

In der Grundschule wurden unter anderem 14 digitale Tafeln, 29 PC-Arbeitsplätze für das Computer-Kabinett, 53 Tablets und 14 Robotik-Sets ausgeschrieben. Letzteres ist laut Schulleiter Erich Kaltschmidt mit Lego-Technik vergleichbar. „Die Schüler bauen etwas mit kleinen Motoren zusammen und können das dann über Tablets steuern“, erklärt Kaltschmidt.

Die bereits angeschaffte mobile Technik habe sich schon bewährt. „Es sind derzeit noch einige Geräte bei Familien, die diese gerade benötigen“, berichtet der Schulleiter, der nun auf eine schnelle Beschaffung der bestellten Technik drängt. Greysinger hofft, dass die neuen Geräte spätestens in den Sommerferien geliefert werden und dann auch die Installation in den unterrichtsfreien Wochen erfolgen kann.

Text: Falk Bernhardt
Quelle: Freie Presse vom 26.3.21