Oberschule Katharina Peters Zwönitz 

 

Ein Projekt der Klassen 5-9 der Oberschule Katharina Peters in Zwönitz

Die Endlichkeit der fossilen Energieträger zwingt uns zur bewussten nachhaltigen Energieverwendung und zur verstärkten Nutzung alternativer Energiequellen wie zum Beispiel die Sonne.

Deshalb haben sich im Rahmen des fächerverbindenden Unterrichts im Schuljahr 2014/2015  energieinteressierte Schüler der Klassen 5 bis 9 mit dem Thema „Sonnenenergie“ beschäftigt.

Dabei wurde untersucht und erforscht, was alles ausschließlich mit Hilfe der Energie der Sonne möglich ist und funktioniert. Im Mittelpunkt standen die Photovoltaik und die Solarthermie. Kleine interessante Basteleien und Experimente mit Solarzellen haben den Forscherdrang bei den Schülern geweckt.

So wurden solarbetriebene Fahrzeugmodelle gebaut und physikalische Messungen vorgenommen.  Beim Bau eines Solarbackofens kam es darauf an, die höchste Temperatur zu erreichen. Natürlich durfte auch die Theorie nicht fehlen, ohne die man die Vorgänge in einer Solarzelle nicht verstehen kann.

Unterstützt wurde dieses Projekt von  der Sächsischen Energieagentur GmbH Saena  und der Firma Solaris- Förderzentrum für Jugend und Umwelt gGmbH Sachsen. Mit ihrer Hilfe konnten kleine solarbetriebene Windmühlen gebastelt werden.  Das bereitete den Schülern großen Spaß.

Des Weiteren unterstützte uns Herr  Harald Leitl vom Umweltcentrum für Haustechnik GmbH in Gablenz. Er erklärte sehr anschaulich und praxisnah, wie Solartechnik eingesetzt werden kann. Er nahm uns in seinem Vortrag mit nach Afrika, Malawi, und beschrieb uns eindrucksvoll wie dort mit Hilfe der Solartechnik das Leben der Menschen verbessert werden kann. Außerdem erfuhren wir mehr über Erfindungen und Ideen, die es umzusetzen gilt, wie zum Beispiel ein Schutzschalter für Photovoltaikelemente im Falle eines Brandes auf Hausdächern.

Diese abwechslungsreiche Woche endete mit einem gemeinsamen Essen, das natürlich nur mit Hilfe der Sonnenenergie zubereitet wurde. Zum Glück war die Sonne im richtigen Moment zur Stelle und wurde nicht von Wolken verdeckt. Denn das war die Grundvoraussetzung für das Gelingen  eines solchen Projekttages. So interessant kann Physik sein.

Herr Meinel, Herr Köthe , Frau Körner.

Zwönitz, im Mai 2015