Oberschule Bischofswerda 

Planspiel Kommunalpolitik

 

Unter dem Motto Politik „praktisch“ vermitteln, fand in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts der Klasse 8b das Planspiel Kommunalpolitik  statt.

 

Am ersten der drei Projekttage konnten die Schülerinnen und Schülern ihr Wissen zu kommunalen Strukturen und Abläufen auf theoretischer Grundlage vertiefen.


Am zweiten Projekttag wurde es bereits praktischer. Nachdem sich am Vortag die Klasse in Gruppen bzw. Fraktionen aufgeteilt hat, um konkrete Probleme in ihrer Gemeinde zu analysieren und Lösungen herauszuarbeiten, wurden Politiker aus dem Stadtrat Bischofswerda eingeladen, ihnen beim Erstellen von Anträgen und Anfragen an die Stadtverwaltung und den Bürgermeister zu helfen. Die Zusammenarbeit zwischen den kleinen und großen Politikern hat allen viel Freude bereitet und wurde in der Nachbesprechung als sehr gewinnbringend empfunden.

 

Der dritte Projekttag stellte das Finale dar. In einer fiktiven Stadtratssitzung, unter der Leitung des Oberbürgermeisters Herrn Prof. Dr. Große, musste die Verwaltung, die vorab gestellten Anfragen zu verschiedenen Themen den Schülerinnen und Schülern beantworten. Im Anschluss daran trugen die einzelnen Fraktionen die unter der Mithilfe der Stadtratsmitglieder erstellten Anträge vor. Nun galt es, Mehrheiten für die eigenen Ideen zu finden und diese überzeugend begründen. Den argumentativen Schlagabtausch bestaunten nicht nur der Bürgermeister, sondern auch Lehrerinnen und Lehrer der Oberschule, Stadtratsmitglieder sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.

 

Neben jeder Menge Erfahrung im Bereich Kommunalpolitik, Argumentation, Absprachen treffen etc. erhielten die Teilnehmer ein offizielles Zertifikat von der Friedrich-Ebert-Stiftung. Die Partnerschaft mit der Stiftung soll in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden.
Die fiktiven Anträge einzelner Fraktionen sollen auf ihre Realisierbarkeit geprüft und möglicherweise durch eine Kooperation mit dem Stadtrat umgesetzt werden.

 

Abschließend möchten wir uns bei allen am Projekt Beteiligten ganz besonders für die Unterstützung und Bereitschaft bedanken. Es war ein Projekt, das wir so schnell nicht vergessen, in guter Erinnerung behalten und gerne wieder durchführen wollen.

 

Zum Schluss noch einige Schülerstimmen zur Frage:

„Welche Erfahrungen hast du durch das Projekt gemacht?“

 

  • „Ich habe gelernt, dass man selbst etwas bewegen kann, wenn man sich für etwas engagiert.“(Tim)
  • „Ich habe gelernt, dass Abstimmungen sehr wichtig sind für die Politik des Landes."(Oliver)
  •  „Ich habe festgestellt, dass Politik sehr spannend ist.“(Niels)

 

R. Forker
Fachlehrer für GK/GE

 

 

So berichtete der Wochenkurier über unser Projekt:

 

https://www.wochenkurier.info/sachsen/bautzen/bischofswerda/artikel/jugendliche-gestalten-die-politik-78416/