Alles auf UNART

Alle zwei Jahre findet mit UNART ein deutschlandweiter Wettbewerb für performatives Theater statt. Die Teilnehmer werden von Experten-Jurys ausgewählt, von Künstlern gecoacht und von vier großen Theatern bei der Umsetzung unterschützt. In diesem Jahr waren auch Schülerinnen und Schüler des WHG aktiv und zeigten ihre erarbeiteten Performances der Öffentlichkeit auf der Bühne des Kleinen Hauses im Staatsschauspiel Dresden.

 

Bei Pia, Fenja, Stella und William fing alles damit an:

 

Was wollen wir eigentlich?! Was ist eigentlich Performance???? 

 

Ein Zucken mit den Schultern. Das Suchen. Suchen in und mit Musik und Tanz, der Sprache unserer Körper, denn da ist ein Feuer, hell lodernd und lockend. Es ermöglicht den Blick in die Ferne und zugleich auf etwas, was sehr nah zu sein scheint. Näher als zunächst gedacht. Darüber sind sich alle im Prozess des Erarbeitens, der eigenen Performance näher gekommen und haben ihre eigenen Ideen, sei es in der Problematik der eigenen Identität oder der Auseinandersetzung von alltäglicher Kommunikation, Ritualen und Überwindung der eigenen Grenzen umgesetzt. Performance haben sie kennengelernt als das Suchen – das Versuchen – in viele verschiedene Richtungen, in sich selbst hinein, als ob man die Hände immer wieder und immer tiefer in so eine Art innerer Tasche stecken würde und dort immer wieder etwas Neues finden würde – ohne Interpretationen vorzugeben. Am 4. März war es dann so weit und alle Performer verblüfften und überraschten mit ihren Projekten – sei es „PersonX“ oder der „Mundwinkelzirkus“.

 

Es war überwältigend Euch performen und wachsen zu sehen.

-- Claudia Böhmert

 

Pia Haferkorn und Fenja Hoffmann
in „Person X“
Stella Dittrich
in „Person X“
William Y. Kaniuth
in „Mundwinkelzirkus“