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Studentinnen der Museologie auf Spurensuchen an der HGS

Über uns:
Hallo, wir sind (v.l.) Jamila Wähner, Lissy Lee Bunk, Mara Hammer und Linda Frommelt. Wir studieren im 6. Fachsemester Museologie an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig. Unser Studiengang befasst sich mit allen Aspekten rund um die Institution Museum, wie z.B. dem Konzipieren von Ausstellungen, Vermittlungsarbeit und Grundlagen der Kunstgeschichte. Im Rahmen des Studiums wollen wir die historischen Objekte der Henriette-Goldschmidt-Schule sichten und inventarisieren. Diese Arbeit soll den Grundstein für eine zukünftige Ausstellung hier im Haus legen, mit dem Fokus auf dem Wirken von Henriette Goldschmidt.

Henriette zu Gast im Museum der bildenden Künste

Das Porträt von Henriette Goldschmidt befindet sich momentan nicht wie gewohnt an der Wand im Schulleitungszimmer, sondern im Museum der bildenden Künste Leipzig. Es ist Teil der Ausstellung "Unterschätzt", die sich Künstlerinnen  in Leipzig um 1900 widmet, welche zu jener Zeit unterschätzt und heute nahezu vergessen sind. Zu sehen ist sie noch bis zum 14.8.2022. Danach kehrt unsere Henriette an ihren angestammten Platz zurück. Für die Ausstellung wurde das Gemälde überarbeitet und restauriert. Gemalt wurde es 1881 von Philippine Wolf-Arndt (frankfurt am Main 1849 - um 194 Paris) "Sie war Initiatorin und Vorsitzende des 1896 gegründeten Verein der Leipziger Künstlerinnen und Kunstfreundinnen. Auf ihre Anregung hin wurde 1905 die Königliche Akademie für Grafik und Buchgewerbe (die heutige HGB) in Leipzig gegründet. Sie gilt als eine der ersten Kunsthochschulen in Deutschland, an der Frauen studieren durften."  [www.mdbk.de] 

Wir über uns – die BVJ und BPE Schüler*innen an der Henriette-Goldschmidt-Schule Leipzig

Projekte können einiges bewirken…
Wir starteten im September 2021 im Wahlpflichtbereich mit Frau Betka ein intergeneratives Projekt. Gemeinsam besuchten wir die Tagesgruppe der Diakonie in der Seeburgstraße. Die Leiterin, Schwester Dorothea, empfing uns unter Einhaltung der Corona Regeln im Garten der Einrichtung. Sehr freudvoll und fachkompetent berichtete sie von der abwechslungsreichen Tätigkeit einer Pflegefachkraft. Das Engagement und die Herzlichkeit der Pflegedienstleiterin beeindruckte uns sehr. Im Lernfeld 3 Gesundheit und Soziales lernten wir die Kernkompetenzen im Pflegeberuf kennen und gestalteten für die Senioren der Tagesgruppe Angebote.
Um die älteren Menschen zu inspirieren, bastelten wir kleine Aufmerksamkeiten in Form von Tüten gegen Einsamkeit und Tüten der Freude mit Geschichten, Faltobjekten und Rätseln. Wir übernahmen Herbst-und Winterdekorationen und Anleitungen regten die Bewohner*innen zur Nachahmung an. Im Unterricht im Lernfeld 3 lernten wir, was bei der Durchführung von Angeboten für Senioren zu beachten ist. Wir führten viele Übungen mit Anwendungsbeispielen zu den Angebotsprinzipien durch. Zunehmend stellte sich bei uns die Erkenntnis ein, dass dieses Wissen nutzbringend für unsere berufliche Entwicklung im Sozial- und Pflegebereich sein wird. Frau Betka erzählte den BPE Schülern von unserem Projekt und sie beteiligten sich an der Herstellung von Geräuschstäben und Musikinstrumenten für die Senioren der Tagesgruppe.
Unser Engagement hat sich auf die BPE Klasse übertragen. Sie übergaben der Obdachlosenhilfe in der Nürnberger Straße zwanzig gesponserte Winterhandschuhe mit freudigen Zeilen zur Weihnachtszeit. Ein Schüler dichte sogar einen Rapp. Der Leiter der Obdachlosenhilfe lobte unser soziales Wirken. Unsere Lehrerin war gerührt und sehr stolz auf uns Schüler*innen.
Im Unterricht bei Frau Blume im Lernfeld 3 eigneten wir uns umfassendes Wissen über Kinderkrankheiten an und sind im Gestaltungsprozess von Aktionstabletts. Diese Tätigkeitsprodukte möchten wir an eine Kinderstation als Beschäftigungsmaterial übergeben.
Um professionelle Angebotsgestaltung zu erleben, lud Frau Betka die AQUA Schülerinnen zu uns ein. Sie berichten uns von ihren Heimatländern, wir lernten so Kenia, Japan und die Ukraine kennen. Vielfältige Materialien und Methoden regten uns zur gemeinsamen Erkundung der Länder und ihrer Kulturen ein.
Die Fachschülerinnen erzählten uns Interessantes über Sehenswürdigkeiten, Währung und typische Kleidung des Landes. Vor allem das Probieren bekannter Speisen aus ihren Herkunftsländern war ein besonderes Erlebnis für uns. Begeistert waren wir von unseren Namen in japanischen Schriftzeichen.
Auf einmal war alles anders – der Krieg in der Ukraine löste bei uns Bestürzung aus, wir wollten helfen. Liebevoll wurden Päckchen gepackt und Natalya, der ukrainischen AQUA Schülerin, als Hilfeleistung übergeben.
Wir erfuhren von unserer Lehrerin das Kiew die Partnerstadt von Leipzig ist und dementsprechend gestalteten wir noch eine Fensterdekoration mit Friedenstauben im Schulhaus.
Wir hoffen, dass dieser sinnlose, brutale und unerträgliche Krieg beendet wird.
Die BVJ und BPE Schüler*innen 

Wir können was!

Am 12. Und 13. April zeigten unsere Abschlussjahrgänge der Heilerziehungspflege- und Erzieher*innen-Klassen, was sie in ihrer dreijährigen Ausbildungszeit gelernt haben. Für vielfältige Themengebiete wurden adressatengerechte Ideen und Angebote entwickelt und vorgestellt.
„Wieviel Zucker steckt eigentlich in Gummibärchen?“
„Welche Handpuppe spiegelt meine Gefühle am besten wieder?“
„Welche Wettergeräusche kann ich einfach selbst nachmachen?“
„Kann ich die Jahreszeiten auch pantomimisch darstellen?“
„Wie sag ich meiner Freundin und meinem Freund, dass ich ihn sehr mag?“
Doch nicht nur Kinder dürften von den Eindrücken des Tages profitieren – beim Mitmachen haben auch die Unter- und Mittelstufen-Jahrgänge etwas gelernt. Und selbst auch Spaß gehabt!

 

„Summ summ summ, Bienchen summ herum“

So oder so ähnlich stelle ich mir den Backround-Sound während der Projektvorstellung unserer berufsbegleitenden Teilzeitklasse vor. Am Donnerstag, den 07.04.2022 präsentierten die zukünftigen Erzieherinnen und Erzieher ihr Bienenprojekt den anderen berufsbegleitenden Auszubildenden. Voller Spannung trafen wir uns alle kurz vor 17:00 Uhr im zweiten Obergeschoss unserer Henriette-Goldschmidt-Schule. Nach einer freundlichen Begrüßung zählten wir ab und waren alle unterschiedlichen Gruppen zugeordnet. Einen Laufzettel bekamen wir auch in die Hand und konnten nun selbstständig die verschiedenen Stationen durchlaufen. Zuerst waren wir Gast bei der Medienbiene im Nebenraum der Turnhalle. Wir bekamen interessante Eindrücke zum Entstehungsprozess des Projekts und lernten eine Menge über die Bienen. Sogar einen kurzen Stopp-Motion-Film durften wir drehen und so unsere Medienkompetenzen erweitern. Dazu waren neben verschiedenen insektischen Schauspielern auch Studentenblumen und Filmkisten sowie das technische Equipment aufgebaut. Anschließend haben wir in der Turnhalle sechs verschiedene Honigsorten probiert. Von Kastanienblüte bis zum Heideblütenhonig war alles dabei und unsere Geschmacksknospen wurden kräftig gekitzelt. An der nächsten Station erwartete uns ein Kamishibai mit einer Geschichte über das Imkern. Interessant war vor allem, von den Akteuren zu erfahren, wie man so ein Erzähltheater selbst bauen kann. Beim Wabenweitwurf konnte man sich eine kleine Stärkung verdienen. Anschließend lotsten wir unsere Bienen durch das „Biene gib uns Honig“-Spiel in die Honigtöpfe. Danach war unsere Merkfähigkeit gefragt, denn an der folgenden Station wartete ein Bienen-Memory auf uns. Es war gar nicht so leicht, die ganzen Bienen, Wespen und Hornissen auseinanderzuhalten. Den krönenden Abschluss bildete die Druckstation. Hier konnten die Gäste sich selbst einen Beutel mit einem Bienenmotiv gestalten. Wer alle Stationen durchlaufen hatte, durfte sich die süße Belohnung abholen ? ein Brot mit Honig von regionalen Imkern unserer Klasse. Zum Schluss gab es noch Raum für Feedback und Fachgespräche unter dem pädagogischen Personal von Morgen. Die Präsentation war super gelungen, wir haben einiges dazu gelernt und hatten eine Menge Spaß. Vielen Dank an die Klasse 18-T, die trotz kurzfristiger Krankheitsfälle das Projekt in so kurzer Zeit auf die Biene ? äh Beine gestellt hat. Die jungen Menschen, mit denen ihr täglich arbeitet, können froh sein, solch kreative Erzieherinnen und Erzieher an ihrer Seite zu haben.

Pflegeworkshop der HEP 21 für Schülerinnen und Schüler der FOS

Mitte Januar bekamen Lernende der Fachoberschulklassen 11-1 und 11-3 in einem „Pflegeworkshop“ der HEP 21 an verschiedenen Stationen einen Einblick in die Ganzkörperwaschung sowie prophylaktische Maßnahmen Sie testeten selbst Rollstuhl und Rollator aus und auch das Treppensteigen oder Schreiben mit eingeschränktem Sehvermögen wurde demonstriert. Sie erfuhren mehr über die Ausbildungsmöglichkeiten in der Heilerziehungspflege, bekamen hilfreiche Tipps zu ihrem Start ins Pflegepraktikum und konnten verschiedene Pflegeprodukte selbst ausprobieren.
Vielen Dank an die Schülerinnen und Schüler der HEP 21.