Schule und Hort Hand in Hand

Ziele

• Die Kinder der Schule 5 sollen keinen Bruch in ihrem Tagesablauf erfahren. Es sind vormittags und nachmittags die selben Kinder im selben Gebäude – nur das Personal wechselt.
• Die Eltern sollen Hort und Schule als Einrichtungen wahrnehmen, die gemeinsame Bildungs- und Erziehungsziele verfolgen.
• Alle an Schule beteiligten Personen sollen sich wohl fühlen.
• Vormittags und nachmittags sollen einheitliche Regeln gelten.
• Ein intensiver Austausch zwischen den Klassenlehrern und den Bezugserziehern der Klassen soll ermöglicht werden.
• Die Zusammenarbeit ist im Kooperationsvertrag geregelt. Nehmen sie mit einem Klick Einsicht in den Kooperationsvertrag 2017.

Umsetzung auf Leitungsebene

•    Mindestens einmal wöchentlich findet ein Austausch zwischen Hort- und Schulleitung statt.

Umsetzung auf Lehrer-Erzieher-Ebene

•    Wöchentliche Absprachezeit am Nachmittag zwischen Klassenlehrer und Bezugserzieher wird ermöglicht. Der Erzieher wird für diesen Zeitraum von seiner Arbeit am Kind freigestellt.

Umsetzung in der Elternarbeit

•    Elterngespräche werden (soweit von den Eltern gewünscht) mit dem Klassenlehrer und dem Bezugserzieher gemeinsam geführt, Elternabende gemeinsam vorbereitet und durchgeführt.

Umsetzung bei der Arbeit mit den Kindern

•    Am Ende eines Unterrichtstages oder zum Mittagessen kommt der Bezugserzieher 5 bis 10 Minuten vor Unterrichtsschluss leise in das Klassenzimmer. So kann er oder sie die aktuelle Stimmungslage der Klasse erfahren, die Kinder direkt übernehmen, Organisatorisches mit den Kindern besprechen und ein kurzes Tür-und-Angel-Gespräch mit dem Lehrer führen.
•    Die Bezugserzieher begleiten die Kinder zum Mittagessen und betreuen sie in durch die Rhythmisierung entstandenen Zwischenstunden. Im letzteren Fall bringen die Erzieher die Kinder am Ende der Zwischenstunde zurück in den Unterricht.
•    Im Stundenplan der Kinder ist eine Klassenratsstunde verankert. Diese wird vom Klassenlehrer und dem Bezugserzieher gemeinsam mit den Kindern durchgeführt. Hier werden aktuelle Probleme besprochen, Lösungen gesucht, Regeln aufgestellt, Vorhaben geplant, Teambildung betrieben, Organisatorisches besprochen, Belehrungen durchgeführt…
•    Die Streitschlichterausbildung erfolgt in Kooperation zwischen Schule und Hort. Vor- und nachmittags gelten die gleichen Regeln.
•    Wandertage und Klassenfahrten sollen von Klassenlehrer und Bezugserzieher gemeinsam vorbereitet, begleitet und nachbereitet werden.

Sichtbares im Rahmen der Ganztagsangebote

•    Es gibt nur einen Angebotsplan für den Nachmittag. Hier sind GTA, Hort-AG und Angebote durch externe Anbieter enthalten.
•    Im Stundenplan ist ein „Förderband“ klassenstufenweise verankert. Hier finden neben dem Deutsch- und Matheförderunterricht auch DAZ, Integrationsförderstunden, Begabtenförderung, Lerntherapie oder Sozialkurse statt. In diese Stunde sind Lehrer, Bezugserzieher und externe Kräfte eingebunden.

Weitere Felder der Zusammenarbeit

•    Ein bis zwei Projekte im Schuljahr (z.B. Zirkusprojektwoche, Projekttage zum Thema „Eine Reise um die Welt“), die von Schule und Hort gemeinsam geplant, koordiniert, gestaltet und ausgewertet werden.
•    Gemeinsame pädagogische Tage für Erzieher und Lehrer.

als Hindernisse im Alltag haben wir erfahren

 •    Bürokratie (z.B. Genehmigungen des Hortträgers für SL-Heimfahrten notwendig)
 •    Unterschiedliche Arbeitszeiten von Lehrern und Erziehern
 •    Eltern trennen Schule und Hort kaum (schwierig z.B. im Streikfall)

Schulprogramm

Ausgehend vom Namen der Schule 5 wurde ein Schulprogramm entwickelt, welches sich unter anderem auf fünf Merkmale guten Unterrichts (Positive Lernatmosphäre, Fordern und Fördern, Methodenvielfalt, klare Strukturierung, soziale Kompetenzen fördern und Werte vermitteln) und fünf Arbeitsfelder der Schulentwicklung (Kooperationsvereinbarung, Fortbildungskonzept für das Kollegium, individuelle Förderung der Schüler, Bewertung und Zensierung, Regelmäßíges Elterncafé) stützt.

Das gesamte Schulprogramm gibt es hier als Download: Schulprogramm_Schule5.pdf

Individuelle Förderung

Für die Pädagogen der Schule 5 stellt die individuelle Förderung der Kinder ein besonders relevantes Arbeitsfeld dar. Die verschiedenen Ganzstagsangebote sowie Förder- und Forderprogramme decken das breite Interessenspektrum der Schüler ab und ermöglichen es, Schwächen zu schwächen und Stärken zu stärken.

Die Förderung findet sowohl in der Unterrichtszeit (im Förderband und in flexiblen Förderstunden) als auch in den Ganztagesangeboten am Nachmittag statt. Stets sind Lehrer, Horterzieher und externe Kräfte beteiligt.

Alle aktuellen Ganztagsangebote finden Sie im Hortbereich oder mit einem Klick.

Sportprofil

Seit August 2016 ist die Schule 5 eine Grundschule mit Sportprofil. Bisher gibt es zwei Sportklassen, in der die Leistungssportler während der Unterrichtszeit für zwei Schulstunden in ihren jeweiligen Profilsportarten trainiert werden. Nähere Informationen zum Sportprofil erhalten Sie demnächst an dieser Stelle.