Geschichte

Die Geschichte unserer Schule

Vor etwa 220 Jahren gab es in Pennrich Hauslehrer, die mit einem geringen Gehalt in Form von Naturalien (Essen) bezahlt wurden. Seit 1790 bilden Gompitz und Pennrich ein gemeinsames Schulwesen. Im kleinen Häuschen Pennrich Nr. 1 unterrichteten die Lehrer Oßwald, Fraas, Pilz und Walter.

1879 wurde ein neues Schulhaus erbaut. Die Kinderzahl nahm rasch zu, da viele Gärtner in Gompitz ansiedelten. Gompitz erhielt 1901 die Genehmigung zur Gründung einer eigenen Schulgemeinde. Am 21. April 1902 erfolgte die Einweihung der Schule. 10 Jahre lang stand Oberlehrer Robert Glöckner der neuen Schule vor. Es gab 2 Klassen, später auch 4 Klassen (wie heute).

1945 blieb die Schule monatelang geschlossen. Sie bot Flüchtlingen und Ausgebomten eine vorübergehende Unterkunft. Auch Arbeitsdienst und Militär quartierten sich ein. Es wurde ein Artillerie-Beobachtungsposten eingerichtet. Die Süd- und Westseite der Schule wurden stark beschädigt.

Seit Juli 1946 bildeten die beiden zweiklassigen Schulen (Gompitz und Pennrich) ein einheitliches sechsstufiges Schulsystem. Die Kinder lernten in sauberen Räumen mit Doppelfenstern und einwandfreien Fußböden. In Gompitz wurde eine Zentralheizung eingebaut. Es gab 7 Lehrer und 140 Kinder.

1960 erfolgte die Zusammenlegung der Schule in Gompitz mit der 73. Schule aus Niedergorbitz und der 74. Schule aus Obergorbitz. In Gompitz wurden nur noch die Klassen 1-3 unterrichtet.

1998 wurde die Schule komplett renoviert, eine Turnhalle wurde gebaut. Seitdem ist die Schule in Gompitz die Stammschule der 74. Grundschule. Jeweils eine Klasse 1 bis 4 lernt hier.