Neuigkeiten

Wir laden ein zur Faschingsparty!

Schuleinführung ab SJ 24/25 bereits vormittags

Liebe Eltern der zukünftigen Schulanfänger,

ab dem Schuljahr 2024/25 wird die Feierstunde zur Schuleinführung bereits am Vormittag (ab 10 Uhr) stattfinden. Wir bitten, sich dies bereits jetzt zu vermerken und diesbezüglich zu planen. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Grundschule Burkau 

 

Das Landratsamt wurde informiert

Die Missstände während der Schülerbeförderungen wurden eingehend geschildert

Nachdem nun mehrere Fehler bzw. Ausfälle seitens der Buslinien in der Gemeinde Burkau aufgetreten sind, habe ich das zuständige Landratsamt über die Missstände informiert. Die MitarbeiterInnen versicherten mir daraufhin, dass die betreffenden Busunternehmen sofort darüber in Kenntnis gesetzt wurden und ihre BusfahrerInnen noch einmal eingewiesen haben. Ein entsprechender Haltestellenplan wurde an alle FahrerInnen weitergeleitet.

Zudem werden eventuell auftretende zukünftige Fehler von mir dokumentiert, so dass ich dem Landratsamt genauere Informationen zu Ort, Zeit und Buslinie geben kann. 

Wir hoffen, dass dadurch eine Verbesserung eintreten wird.

Mit freundlichen Grüßen

N. Dutschmann 

Cyber-Mobbing .....

Eine Nachlese
Als am vergangenen Donnerstag, dem 21. März 2013, sich mehr als 50 Eltern und Lehrer zum zweiten Informations- und Diskussionsabend an unserer Schule trafen, hatte sich Herr Friedrich als Moderator darauf eingestellt, im Notfall selbst Fragen aus dem Hut zu ziehen, um eine Diskussion in Gang zu bringen. Es stellte sich jedoch sehr schnell heraus, dass es dieser Vorsichtsmaßnahme nicht bedurfte.
In einem einführenden Teil referierten Herr Schöne vom JugenInfoService Dresden und Herr Göbel vom LKA Sachsen aus verschiedenen Perspektiven zum Thema Cyber-Mobbing. Vor allem Herr Schöne verdeutlichte an konkreten Praxisbeispielen, wie Formen der Ausgrenzung funktionieren und dass dies durchaus keine Erscheinung von Kindern aus so genannten bildungsfernen Familien ist. Im Gegenteil. Es falle auf, so Schöne, dass gerade intelligente Kinder und Jugendliche sehr ausgefallene Formen entwickeln, um andere bloßzustellen.
Durch das Internet werde die Hemmschwelle gesenkt und die Täter würden sich in einem scheinbar anonymen und damit geschützten Raum fühlen. Dass dieser Eindruck trügt und es noch nie so einfach war, Mobbing-Vorwürfe zu belegen, ist die andere Seite der Medaille. Für Eltern und Lehrer bedeute dies auf der einen Seite, das so entstandene Beweismaterial zeitnah zu sichern, auf der anderen Seite aber – und vor allem – Hinweise auf Mobbing ernst zu nehmen, sich mit den Betroffenen Tätern wie auch Opfern auseinander- zusetzen und vor allem Schüler zu stärken, aus der Beobachterrolle herauszutreten und eindeutig Partei für das Opfer zu ergreifen. Herr Schöne machte damit sehr eindrucksvoll deutlich, dass Mobbing kein Kavaliersdelikt ist, auch wenn man von Schülern häufig die Aussage: „Das ist doch alles nur Spaß“, als Antwort bekommt.
Herr Göbel stellte anschließend die strafrechtliche Relevanz in den Mittelpunkt. Er verdeutlichte, wie schwierig es ist, Mobbing-Vorwürfe zu erfassen. Rechtlich gesehen handelt es sich um Formen von Beleidigungen oder übler Nachrede, die aber durchaus auch zu Körperverletzungen führen können, wenn das Mobbing-Opfer psychisch bedingt nicht mehr in die Schule gehen kann und den Arzt aufsuchen muss. Neu für die meisten Anwesenden war dabei, dass – wenn auch nicht im strafrechtlichen, so doch zumindest im zivilrechtlichen Bereich - auch Schüler, die noch nicht strafmündig sind, zur Verantwortung gezogen werden können. Ein Anspruch auf Schmerzensgeld könne durchaus auch das Taschengeld betreffen. Zu beachten sei weiterhin, so Göbel, dass als Ort der Straftat immer der Standpunkt des PC, von dem aus z.B. gepostet wurde, gesehen wird. Für Schule bedeute dies eine sehr enge Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrern, da Straftaten so zwar im häuslichen Bereich stattfinden, aber häufig die Sozialstrukturen der Schule betreffen.
Die anschließende, zum Teil kontrovers geführte Diskussion zeigte, dass man sich schon bewusst ist, etwas gegen Mobbing unternehmen zu müssen. Es wurde aber auch deutlich, dass gerade in dem Bereich des Cyber-Mobbings sich Eltern wie auch Lehrer zunehmend vor Probleme gestellt sehen, die sie an die Grenzen des Leistbaren bringen. So wurde z.B. diskutiert, wie weit Kontrolle des Internetzugangs erfolgen sollte oder kann und wie viel Freiheit und damit auch Vertrauen den Kindern und Jugendlichen entgegengebracht werden muss. Auch wurde es als problematisch gesehen, Cyber-Mobbing in den Anfängen zu erkennen, da sich die wenigsten Erwachsenen in den gleichen sozialen Netzwerken und Foren wie die Jugendlichen bewegen. Auf offenes Mobbing auf dem Schulhof kann man schnell und unmittelbar reagieren. Die Reaktionen auf Cyber-Mobbing erfolgen häufig nur zeitversetzt und die Informationen, die preisgegeben wurden, entwickeln eine Eigendynamik, die es erschwert, Vorwürfe wieder aus der Welt zu schaffen.
Im Ergebnis waren sich dann aber alle Beteiligten einig, dass ein wesentlicher Aspekt der Prävention darin besteht, Schüler noch vor dem Zugang zu bestimmten sozialen Netzwerken (Facebook z.B. erst mit 13 Jahren) über die Möglichkeiten und Gefahren des Internets zu informieren und gemeinsam – in Schule und zu Hause – geeignete Nutzungsformen zu besprechen. Nur auf dieser Grundlage kann das Vertrauen entstehen, welches notwendig ist, um Kinder und Jugendliche im Internet Freiheiten zu gewähren.
In diesem Kontext stellte die Veranstaltung auch nur einen Baustein dar. Weitere Abende, organisiert vom Elternrat, werden sich vor allem an Eltern wenden. In Klassenstufe 5/6 erfolgt zukünftig eine Einweisung der Schüler in das Problemfeld der Gefahren des Internets im Rahmen des TC-Unterrichts. Inwiefern sich noch andere Ansätze bieten, muss überprüft werden. Die Diskussion hat begonnen.
Bleibt am Ende nur noch der Dank an die beiden Referenten, Herrn Schöne und Herrn Göbel, an den Moderator, Herrn Friedrich, und an die Schüler der Kursstufe 12, die für das leibliche Wohl und damit für ein Anwachsen der Abi-Kasse gesorgt haben.
Merit Kegel