
Das Seminar hatte am 11.12. mit einem Vortrag „Von Schweidnitz nach Świdnica“ der beiden Historiker Prof. Włodzimierz Suleja aus Jelenia Góra und Prof. Dr. Kazimierz Wóycicki aus Warschau über die Vor- und Nachkriegsgeschichte der Stadt Schweidnitz begonnen.

Anschließend konnten die Teilnehmenden das Gehörte bei einer historischen Stadtführung mit dem Lokalhistoriker Piotr Zagała übertragen und die eigene Heimatstadt mit neuen Augen entdecken. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Form der Stadtführung und ihre Didaktik gelegt, um den Teilnehmenden Wissen für eigene historische Projekte und die Formulierung einer historischen Narration an die Hand zu geben. In Arbeitsgruppen wurden der Inhalt und die Methodik reflektiert und zusammengefasst.

Am 12.12. fand die Einordnung lokaler Geschichte in den größeren Kontext statt. Prof. Włodzimierz Suleja stellte in einem Vortrag die Beziehung zwischen lokaler Geschichte und der nationalen Geschichte Polens her. In der Folge hatten alle Teilnehmenden die Gelegenheit, die erst vor kurzem neu eröffnete Dauerausstellung „Odwaga i pojednanie” gemeinsam mit dem Kurator, Prof. Dr. Kazimierz Wóycicki, zu besichtigen.

Zum Abschluss berichtete Kinga Hartmann-Wóycicka, wie eingangs erwähnt, über die praktische Arbeit in der lokalen Geschichtsvermittlung.
Das Koordinierungsbüro bedankt sich bei der Europäischen Akademie Kreisau für die Einladung, bei den Referenten für die interessanten Beiträge und bei den Teilnehmenden für die rege Beteiligung.