Neuigkeiten

Wir laden ein zur Faschingsparty!

Schuleinführung ab SJ 24/25 bereits vormittags

Liebe Eltern der zukünftigen Schulanfänger,

ab dem Schuljahr 2024/25 wird die Feierstunde zur Schuleinführung bereits am Vormittag (ab 10 Uhr) stattfinden. Wir bitten, sich dies bereits jetzt zu vermerken und diesbezüglich zu planen. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Grundschule Burkau 

 

Das Landratsamt wurde informiert

Die Missstände während der Schülerbeförderungen wurden eingehend geschildert

Nachdem nun mehrere Fehler bzw. Ausfälle seitens der Buslinien in der Gemeinde Burkau aufgetreten sind, habe ich das zuständige Landratsamt über die Missstände informiert. Die MitarbeiterInnen versicherten mir daraufhin, dass die betreffenden Busunternehmen sofort darüber in Kenntnis gesetzt wurden und ihre BusfahrerInnen noch einmal eingewiesen haben. Ein entsprechender Haltestellenplan wurde an alle FahrerInnen weitergeleitet.

Zudem werden eventuell auftretende zukünftige Fehler von mir dokumentiert, so dass ich dem Landratsamt genauere Informationen zu Ort, Zeit und Buslinie geben kann. 

Wir hoffen, dass dadurch eine Verbesserung eintreten wird.

Mit freundlichen Grüßen

N. Dutschmann 

Ehrung des Direktors der Sächsischen Bildungsagentur durch den Marschall Niederschlesien

Am 9. April 2014 erhielt Herr Béla Bélafi, der Direktor der Sächsischen Bildungsagentur, in einer feierlichen Verleihung den „Preis des Marschalls der Woiwodschaft Niederschlesien“.
Die Auszeichnung ist eine Würdigung seines bedeutenden Beitrags zur Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Woiwodschaft Niederschlesien im Bildungsbereich.



„Diese innovativen und dringend erforderlichen Maßnahmen wären nicht möglich gewesen und unsere Zusammenarbeit wäre um vieles ärmer, gäbe es nicht Herrn Béláfis´ Engagement und, ich erlaube mir diesen Ausdruck, sein großes Herz.“ – betonte Lilla Jaroń, die Leiterin des Büros des Woiwodschaftsmarschalls, als sie den Preis im Namen des Marschalls Niederschlesiens, Herrn Cezary Przybylski, übergab.
Durch das persönliche Engagement des Direktors der Sächsischen Bildungsagentur wurde die Entwicklung und Umsetzung einer nachhaltigen Strategie der Bildungszusammenarbeit zwischen Sachsen und Niederschlesien möglich, mit der beide Seiten ihren aus dem Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit (1991) resultierenden Verpflichtungen nachkommen.



„Heute ist ein ganz besonderer Tag für meine Behörde, die Sächsische Bildungsagentur, und für mich persönlich. Denn zum ersten Mal erhalten wir eine solch bedeutende Auszeichnung durch einen anderen Staat, durch unser Nachbarland Polen.“ sagte Béla Bélafi.

Die sächsisch-niederschlesische Zusammenarbeit im Bildungsbereich erhielt im Jahr 2010 mit der Gründung des Koordinierungsbüros der Ziel3-Projekte in Görlitz erstmals ein institutionelles Gerüst. Diese besondere Einrichtung der Sächsischen Bildungsagentur unter der Leitung von Kinga Hartmann-Wóycicka führt grenzübergreifende Bildungsprojekte in der deutsch-polnischen Grenzregion durch, welche sich an Schüler, Lehrer und Mitarbeiter der Schulverwaltung richten.



„Konstante, beharrliche Arbeit hat große schöpferische Kraft; ihre Ergebnisse sind nicht sofort ersichtlich, aber nach einigen Jahren bemerkt man die dadurch hervorgerufenen Veränderungen. Herr Béláfi, diese Veränderungen haben Sie initiiert – dies ist der Grund unseres heutigen Zusammenkommens in Breslau, der Hauptstadt der Woiwodschaft Niederschlesien, einer Region, in der wir die Zusammenarbeit mit anderen Völkern besonders wertschätzen.“
 beglückwünschte Lilla Jaron den Preisträger.

In seiner Dankesrede brachte Herr Bélafi ebenso seine Dankbarkeit gegenüber Frau Hartmann-Wóycicka und allen Mitarbeitern des Koordinierungsbüros zum Ausdruck. „Dies ist ein Team aus Menschen, die ein gemeinsames Ziel verbindet: Gemeinsame Werte in länderübergreifender Zusammenarbeit zu vermitteln. Und ich bin sehr stolz auf dieses Team, dem ich an dieser Stelle Dank sagen möchte. Mit großer Freude leite ich eine Institution, in welcher Kolleginnen und Kollegen mit einem solchen Einsatz und Enthusiasmus an der Umsetzung gemeinsamer Ziele arbeiten.“



An den vom Koordinierungsbüro in Zusammenarbeit mit dem Marschallamt im Verbidungsbüro des Freistaats Sachsen in Breslau organisierten Feierlichkeiten nahmen u.a. teil: Beata Pawłowicz, Niederschlesische Kuratorin für Bildung; Krzysztof Bramorski, Beauftragter des Marschalls für internationale Beziehungen; Bartłomiej Ostrowski, Leiter der Abteilung für internationale Zusammenarbeit und grenzübergreifende Projekte des Marschallamtes; Andreas Grapatin, Leiter des Verbindungsbüros des Freistaats Sachsen in Breslau sowie Vertreter des sächsischen Kultusministeriums, des Büros des Präsidenten der Stadt Breslau, Mitglieder des Niederschlesischen Sejmiks sowie der Verwaltungen der Städte Bunzlau, Zgorzelec und Lauban.
Das Koordinierungsbüro wurde durch seine Leiterin Kinga Hartmann-Wóycicka und ihr Team vertreten.



Unter den Anwesenden im Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen befanden sich ebenfalls Bürger der Stadt Zgorzelec: Zeitzeugen, die mit ihrer Haltung und ihrem Handeln in den schwierigen Zeiten der kommunistischen Diktatur zum Wandel und letztendlich zum Zusammenbruch des Systems beigetragen und den folgenden Aufbau einer Zivilgesellschaft beeinflusst haben. Sie sind die Protagonisten der Ausstellung „Sie bewiesen Zivilcourage. Bürger aus Görlitz und Zgorzelec 1945–1989“ und der begleitenden Veröffentlichung „Zuhause an der Neiße. Görlitz und Zgorzelec 1945–1989. Chronik der Ereignisse“.

Selbstverständlich durften bei solch einer Veranstaltung auch die an den Projekten beteiligten Schüler nicht fehlen. Seit 2010 sind sie in den „Geschichtslaboren“ aktiv und haben so erheblichen Anteil an der Entstehung der Ausstellung über die geteilte Stadt an der Lausitzer Neiße.


 
Im Rahmen der Veranstaltung wurde ebenfalls die neueste Veröffentlichung des Koordinierungsbüros der Ziel3-Projekte der SBA vorgestellt, die sich hauptsächlich an Schüler weiterführender Schulen und Lehrer in Deutschland und Polen richtet: Das Lehrbuch „Vor allem Freiheit. Widerstand, Revolte, Opposition. DDR – VR Polen” schildert erstmalig die Geschichte der Oppositionsbewegungen in der DDR und der VR Polen aus vergleichender, deutsch-polnischer Perspektive.

„Zivilcourage ist auch in einer Demokratie unerlässlich, denn kein Zustand hat von selbst für immer Bestand. Für die Freiheit, die wir heute genießen, opferten viele ihr Leben. Die Werte, die die Menschen der Ideologie der totalitären Machthaber entgegensetzten, müssen wir heute gemeinsam an die junge Generation weitergeben. Aus dieser Motivation ist dieses Buch entstanden.“, betonte Kinga Hartmann-Wóycicka, die Leiterin des Koordinierungsbüros.



Zum Abschluss der Buchvorstellung fand ein Gespräch mit dem deutsch-polnischen Autorenteam des Buches statt, in dessen Verlauf dem Buch die Schirmherrschaft des Marschalls der Woiwodschaft Niederschlesien verliehen wurde.

„„Das Engagement zur Umsetzung einer gemeinsamen Bildung deutscher und polnischer Schüler der Sekundarstufen I und II anhand glaubwürdiger Quellen zur Nachkriegsgeschichte und -gesellschaft verdient höchste Anerkennung.“ schrieb Cezary Prybylski, der Marschall Niederschlesiens, in seiner Begründung.



Die Auszeichnung des Marschalls der Woiwodschaft Niederschlesien wurde erstmalig an einen Preisträger vergeben, der nicht aus Polen stammt.