Neuigkeiten

Wir laden ein zur Faschingsparty!

Schuleinführung ab SJ 24/25 bereits vormittags

Liebe Eltern der zukünftigen Schulanfänger,

ab dem Schuljahr 2024/25 wird die Feierstunde zur Schuleinführung bereits am Vormittag (ab 10 Uhr) stattfinden. Wir bitten, sich dies bereits jetzt zu vermerken und diesbezüglich zu planen. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Grundschule Burkau 

 

Das Landratsamt wurde informiert

Die Missstände während der Schülerbeförderungen wurden eingehend geschildert

Nachdem nun mehrere Fehler bzw. Ausfälle seitens der Buslinien in der Gemeinde Burkau aufgetreten sind, habe ich das zuständige Landratsamt über die Missstände informiert. Die MitarbeiterInnen versicherten mir daraufhin, dass die betreffenden Busunternehmen sofort darüber in Kenntnis gesetzt wurden und ihre BusfahrerInnen noch einmal eingewiesen haben. Ein entsprechender Haltestellenplan wurde an alle FahrerInnen weitergeleitet.

Zudem werden eventuell auftretende zukünftige Fehler von mir dokumentiert, so dass ich dem Landratsamt genauere Informationen zu Ort, Zeit und Buslinie geben kann. 

Wir hoffen, dass dadurch eine Verbesserung eintreten wird.

Mit freundlichen Grüßen

N. Dutschmann 

Exkursion in die Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein

Im Rahmen des Geschichtsunterricht der 10. Klasse

Schülerinnen und Schüler der OS Schönau, die den Geschichtsunterricht der 10. Klasse absolvieren, unternahmen am 1. Oktober 2021 in Begleitung von Frau S. Nevermann und Herrn B. Sommer eine Exkursion in die Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein.

Bei schönstem Herbstwetter ging es per Bus von Chemnitz aus über die Autobahn A4 in Richtung Dresden nach Pirna-Sonnenstein.

Die Ausstellung thematisiert und dokumentiert die Spuren der NS-Euthanasie-Verbrechen im Dritten Reich (1933-1945). Im Zuge der „Rassenhygiene“ wurden von Juni 1940 bis August 1941 in Pirna-Sonnenstein fast 15.000 als „lebensunwert“ eingestufte Frauen, Männer und Kinder mit Behinderung ermordet.

Nach einem interessanten Vortrag über die Entstehung und den Werdegang dieser einst als Heilanstalt 1811 gegründeten Pflegeanstalt befassten sich die Schülerinnen und Schüler in Gruppen anhand von verschiedenen Quellen mit u. a. folgenden Themen:

1. Auswirkungen der verhängnisvollen NS-Propaganda über „Rassenhygiene“ auf die Bevölkerung.

2. Stationen des Wirkens von ausgewählten NS-Ärzten und Pflegekräften, die die Mitverantwortung für die Ermordung von behinderten Menschen trugen.

3. Widerstand von Vertretern der Kirche (z. B. Bischof Clemens August Graf von Galen, 1878-1946) gegen die Tötung von Behinderten.

4. Recherche und Vorstellung von Lebensläufen behinderter Menschen, die in dieser Tötungsanstalt von NS-Ärzten ermordet wurden.

5. „Wissen?“ oder „Nichtwissen?“ unter der Bevölkerung in Pirna über das schreckliche Geschehen in der Heilanstalt in den Jahren von 1940 bis 1941.

Beenden möchte ich diese Zeilen über unsere Exkursion mit einem an dieser Stelle treffenden Zitat des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier:
„Nur wer die Spuren der Vergangenheit in der Gegenwart lesen lernt, nur der wird zu einer Zukunft beitragen können, die Kriege vermeidet, Gewaltherrschaft ablehnt und ein friedliches Zusammenleben in Freiheit ermöglicht.“ (Als Hitler Stalin angriff. In: Freie Presse vom 21.06.2021, S. 3.)

Geschichtslehrer Herr Bernd Sommer