Neuigkeiten

Wir laden ein zur Faschingsparty!

Schuleinführung ab SJ 24/25 bereits vormittags

Liebe Eltern der zukünftigen Schulanfänger,

ab dem Schuljahr 2024/25 wird die Feierstunde zur Schuleinführung bereits am Vormittag (ab 10 Uhr) stattfinden. Wir bitten, sich dies bereits jetzt zu vermerken und diesbezüglich zu planen. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Grundschule Burkau 

 

Das Landratsamt wurde informiert

Die Missstände während der Schülerbeförderungen wurden eingehend geschildert

Nachdem nun mehrere Fehler bzw. Ausfälle seitens der Buslinien in der Gemeinde Burkau aufgetreten sind, habe ich das zuständige Landratsamt über die Missstände informiert. Die MitarbeiterInnen versicherten mir daraufhin, dass die betreffenden Busunternehmen sofort darüber in Kenntnis gesetzt wurden und ihre BusfahrerInnen noch einmal eingewiesen haben. Ein entsprechender Haltestellenplan wurde an alle FahrerInnen weitergeleitet.

Zudem werden eventuell auftretende zukünftige Fehler von mir dokumentiert, so dass ich dem Landratsamt genauere Informationen zu Ort, Zeit und Buslinie geben kann. 

Wir hoffen, dass dadurch eine Verbesserung eintreten wird.

Mit freundlichen Grüßen

N. Dutschmann 

Exkursion nach Buchenwald

Ein eindrücklicher Tag für unsere Klassen 9H und 10H
Am 27. November 2025 besuchten die Klassen 9H und 10H gemeinsam mit den drei Lehrkräften Frau Heil, Herr Rapp und Herr Wenke die Gedenkstätte Buchenwald. Insgesamt rund 30 Schülerinnen und Schüler nahmen an der ganztägigen Exkursion teil, deren Ziel es war, sich vor Ort mit den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen und historische Verantwortung erlebbar zu machen.

Lange Planung – (fast) reibungsloser Ablauf
Bereits im Frühjahr begann Frau Heil mit der organisatorischen Vorbereitung, da Führungen in Buchenwald weit im Voraus ausgebucht sind. Für den Ausflug wurde ein eigener Reisebus angemietet, sodass die Gruppe zeitlich flexibel und unabhängig unterwegs sein konnte. Schon um 6:30 Uhr startete die Fahrt – für viele Jugendliche bedeutete das Aufstehen in den frühen Morgenstunden. Dennoch waren alle pünktlich und zuverlässig vor Ort.


Nach einer Fahrt mit Zwischenstopp erreichten die Klassen die Gedenkstätte. Die geplante Filmvorführung musste aufgrund technischer Probleme entfallen, sodass direkt die gebuchten Führungen begannen. Die Klassen wurden jeweils von eigenen Guides über das weitläufige Gelände begleitet.


Eine eindrückliche und sensible Führung
Die Führung dauerte fast drei Stunden und wurde von den Schülerinnen und Schülern trotz der Länge aufmerksam verfolgt. Die Guides erklärten nicht nur die historischen Hintergründe, sondern machten an verschiedenen Orten eindrücklich die unmenschlichen Bedingungen sichtbar, unter denen die Gefangenen leben mussten.


Die Klassen besichtigten unter anderem:
• die ehemalige Lagerkommandantur,
• Dunkelhaftzellen des Arrestbaus, in denen Häftlinge teilweise tagelang ohne Licht
eingesperrt wurden,
• das großflächige Modell des Lagers, das die Dimensionen verdeutlichte,
• Standorte der früheren Baracken, von denen manche Hunderten von Menschen auf
engstem Raum Platz bieten mussten,
• sowie den Bereich der Verbrennungsanlage.


Es wurde erklärt, dass die Verbrennungsanlage bewusst nicht als „Krematorium“ bezeichnet wird, da dort keine würdevollen Bestattungen stattfanden, sondern systematische Vernichtung.


Erlebnisse unserer Schüler

Die Schülerinnen und Schüler reagierten bemerkenswert respektvoll und ernsthaft. Einzelne Jugendliche verzichteten bewusst darauf, die Dunkelhaftzellen zu betreten – eine Option, die ihnen angeboten wurde. Andere äußerten sich sehr betroffen darüber, wie unmenschlich die Bedingungen gewesen sein müssen. Nachfragen der Lernenden zeigten echtes Interesse und den Wunsch, das Gesehene zu verstehen.

Pause und Besuch der Dauerausstellung
Nach dem offiziellen Ende der Führung wärmte sich die Gruppe im Café der Gedenkstätte auf, bevor es weiter zur Dauerausstellung ging. Dort vertieften die Jugendlichen ihr Wissen anhand zahlreicher Exponate, Fotos, Biografien und Fundstücke aus dem Lageralltag. Einige Schüler beschäftigten sich besonders intensiv mit einzelnen Schicksalen und stellten gezielte Fragen.


Abschluss an der Gedächtniskirche
Zum Abschluss des Besuchs hielten die Klassen am Turm der Gedächtniskirche. Auch wenn das Gebäude heute nicht mehr als aktiver Ort des Gedenkens genutzt wird, bot die Anhöhe einen weiten Blick über das Umland. Viele Schülerinnen und Schüler nutzten den Moment, um sich nach den intensiven Eindrücken kurz auszutoben, bevor es auf die lange Rückfahrt ging.


Ein langer, wertvoller Tag
Gegen 18:30 Uhr kehrten die Klassen erschöpft, aber zufrieden zurück. Es war ein langer Tag, der sich aber gelohnt hat. In den Klassenchats äußerten einige Schülerinnen und Schüler später, wie beeindruckend sie den Besuch fanden und wie schön es war, den Tag mit den anderen zu verbringen.


Ein Besuch in einer KZ-Gedenkstätte lässt sich nur schwer als „schön“ bezeichnen. Doch für den Zusammenhalt der Klassen, für das historische Lernen und für die Entwicklung von Empathie und sozialer Verantwortung war dieser Tag von großer Bedeutung. Wir sind stolz auf das respektvolle Verhalten unserer Schülerinnen und Schüler und dankbar für einen gelungenen Ausflug, der ihnen und uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.