Neuigkeiten

Wir laden ein zur Faschingsparty!

Schuleinführung ab SJ 24/25 bereits vormittags

Liebe Eltern der zukünftigen Schulanfänger,

ab dem Schuljahr 2024/25 wird die Feierstunde zur Schuleinführung bereits am Vormittag (ab 10 Uhr) stattfinden. Wir bitten, sich dies bereits jetzt zu vermerken und diesbezüglich zu planen. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Grundschule Burkau 

 

Das Landratsamt wurde informiert

Die Missstände während der Schülerbeförderungen wurden eingehend geschildert

Nachdem nun mehrere Fehler bzw. Ausfälle seitens der Buslinien in der Gemeinde Burkau aufgetreten sind, habe ich das zuständige Landratsamt über die Missstände informiert. Die MitarbeiterInnen versicherten mir daraufhin, dass die betreffenden Busunternehmen sofort darüber in Kenntnis gesetzt wurden und ihre BusfahrerInnen noch einmal eingewiesen haben. Ein entsprechender Haltestellenplan wurde an alle FahrerInnen weitergeleitet.

Zudem werden eventuell auftretende zukünftige Fehler von mir dokumentiert, so dass ich dem Landratsamt genauere Informationen zu Ort, Zeit und Buslinie geben kann. 

Wir hoffen, dass dadurch eine Verbesserung eintreten wird.

Mit freundlichen Grüßen

N. Dutschmann 

Fachkonferenz „Große kleine Geschichte – Grenzräume im gemeinsamen Europa“ des Koordinierungsbüros der Ziel3-Projekte

Welche Narration braucht die regionale und lokale Geschichte heute? Dieser Frage sind sächsische und polnische Lehrer und Wissenschaftler nachgegangen.
Das Koordinierungsbüro der Ziel3-Projekte der Sächsischen Bildungsagentur hat am 06.11.2013 zur interdisziplinären Konferenz in das Museum für Völkerkunde in Warschau eingeladen. In Kooperation mit dem Museum der Geschichte Polens, dem Museum für Völkerkunde Warschau und dem Institut für Politikwissenschaften der Universität Ermland-Masuren kamen über 100 Teilnehmer aus dem gesamten deutsch-polnischen Grenzraum zusammen. Der Direktor des Museums für Völkerkunde, Dr. Adam Czyżewski, begrüßte die Gäste, unter denen sich auch Vertreter des Beauftragten des Premierministers für internationale Fragen, Władysław Bartoszewski, befanden.  
Der erste Teil der Konferenz war Erinnerungsstrategien und ihrer Umsetzung in grenzübergreifender Zusammenarbeit gewidmet. Der Direktor des Museums der Geschichte Polens, Robert Kostro, betonte in seiner Eröffnungsrede die bedeutende Rolle, welche die regionale Geschichte für die Einigung Europas und die Herausbildung einer europäischen Identität spielt. Anschließend führte Kinga Hartmann, die Leiterin des Koordinierungsbüros, in die Thematik ein. In ihrem Impulsvortrag über die grenzübergreifenden Bildungsprojekte der Sächsischen Bildungsagentur, finanziert aus EU-Mitteln, die seit 10 Jahren in Sachsen durchgeführt wurden, stellte sie die bisherigen Erfahrungen heraus und betonte die Herausforderungen sowie die Chancen, welche eine solche Bildungsstrategie für die Entwicklung der regionalen Identität bietet.

 
Zum Zwecke des Erfahrungsaustausches über die Ergebnisse grenzübergreifender Bildungszusammenarbeit und deren Übertragbarkeit auf andere Grenzregionen Europas waren zahlreiche Experten angereist, die ihre Forschungsergebnisse vorstellten. Somit vermittelten sie dem interessierten Publikum konkrete und praktische Einblicke in die Didaktik der Vermittlung regionaler Geschichte. Im Anschluss an die fachwissenschaftlichen Vorträge hatten die Teilnehmer Gelegenheit, die vorgestellten Konzepte in der Praxis anzuwenden. Unter Anleitung von Urszula Zubrzycka, Lehrerin am Gimnazium nr 1 in Zgorzelec, und Pawel Nowak, Mitarbeiter des Niederschlesischen Fortbildungszentrums in Wrocław/Breslau, erprobten sie die Workshopmaterialien, die im Zuge des Projekts „Bürger für die Freiheit. Zivilcourage gegen Diktaturen. Sachsen und Niederschlesien 1945-1989“ an Schulen in Zgorzelec und Görlitz eingesetzt werden.

In einer abschließenden Diskussion stellten Dr. Kazimierz Wóycicki von der Universität Warschau, Kinga Hartmann und Prof. Dr. Igor Kąkolewski vom Museum der Geschichte Polens heraus, dass die Kenntnis der Geschichte des Nachbarlandes unerlässlich für die weiterhin positive Entwicklung der deutsch-polnischen Beziehungen ist. Insbesondere die regionale Geschichte sei dabei von zentraler Bedeutung. Dazu sind hervorragend ausgebildete Historiker und Lehrer nötig, die nicht nur über entsprechende didaktische Materialien verfügen, sondern auch die Entwicklung von Empathie gegenüber der eigenen Region bei den Schülern unterstützen. Vor allem mit den präsentierten Projekten aus Sachsen stünden diese Materialen zur Verfügung und sollten nun in die Lehrpläne eingearbeitet werden. Das Koordinierungsbüro der Ziel3-Projekte bedankt sich bei allen Teilnehmern, Referenten und Partnern für die gelungene Veranstaltung.