Neuigkeiten

Wir laden ein zur Faschingsparty!

Schuleinführung ab SJ 24/25 bereits vormittags

Liebe Eltern der zukünftigen Schulanfänger,

ab dem Schuljahr 2024/25 wird die Feierstunde zur Schuleinführung bereits am Vormittag (ab 10 Uhr) stattfinden. Wir bitten, sich dies bereits jetzt zu vermerken und diesbezüglich zu planen. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Grundschule Burkau 

 

Das Landratsamt wurde informiert

Die Missstände während der Schülerbeförderungen wurden eingehend geschildert

Nachdem nun mehrere Fehler bzw. Ausfälle seitens der Buslinien in der Gemeinde Burkau aufgetreten sind, habe ich das zuständige Landratsamt über die Missstände informiert. Die MitarbeiterInnen versicherten mir daraufhin, dass die betreffenden Busunternehmen sofort darüber in Kenntnis gesetzt wurden und ihre BusfahrerInnen noch einmal eingewiesen haben. Ein entsprechender Haltestellenplan wurde an alle FahrerInnen weitergeleitet.

Zudem werden eventuell auftretende zukünftige Fehler von mir dokumentiert, so dass ich dem Landratsamt genauere Informationen zu Ort, Zeit und Buslinie geben kann. 

Wir hoffen, dass dadurch eine Verbesserung eintreten wird.

Mit freundlichen Grüßen

N. Dutschmann 

I. Grenzüberschreitende Konferenz Junger Kulturmanager

Am 06.06.2014 fand im Zentrum für kulturelle Integration „Orzeł” in Bolesławiec die I Grenzüberschreitende Konferenz Junger Kulturmanager statt.

Bildergalerie

Die erste Auflage dieser vor allem an Jugendliche gerichteten Konferenz bot einen Überblick sowohl über die Erfahrungen beim Projekt- und Kulturmanagement in der deutsch-polnischen Grenzregion Sachsen-Niederschlesien als auch über die bisherige Zusammenarbeit der Schülerfirmen im grenzüberschreitenden Kooperationsnetzwerk zwischen Schulen und Kultureinrichtungen im Rahmen des Projektes „InterKulturManagement. Kulturmanagement in sächsischen und niederschlesischen Schulen“.

Die mehr als 120 Mitglieder der Schülerfirmen aus Bolesławiec, Lubań, Zgorzelec, Görlitz und Hoyerswerda erlebten gemeinsam mit ihren Betreuern und geladenen Gästen einen spektakulären Auftakt. Während der den Erfahrungen mit dem Kulturmanagement in der Grenzregion – Zusammenarbeit zwischen Schülern in Sachsen und Niederschlesien gewidmeten Session überzeugten die jungen Kulturmanager durch professionelles Auftreten und äußerst kreative, multimediale Präsentationen ihrer Schülerfirmen, gepaart mit Musik- und Tanzeinlagen ihrer besten Talente. Während die Gäste ein Auf und Ab der Gefühle erlebten, war die Botschaft der Jugendlichen unmissverständlich: Die Schülerfirmen bleiben bestehen! „Fast täglich erreichen uns neue Anfragen von Schüler/-innen, die mit uns gemeinsam in den Schülerfirmen arbeiten, die Kompetenzen in den Bereichen Projekt- und Kulturmanagement erwerben, die Teil unserer großen Familie sein möchten“, berichtete Anne Lauber, talentierte Sängerin und künftige Kulturmanagerin, die zurzeit die Schülerfirma SKA am Augustum-Annen-Gymnasium Görlitz leitet. Bei den anderen Schülerfirmen besteht eine ähnliche Situation.

Wie vom Projektleiter Tomasz Jaśków hervorgehoben, arbeiteten bislang mehr als 300 Schüler/-innen aktiv in den beteiligten sächsischen und niederschlesischen Schülerfirmen mit. Voller Stolz stellen wir daher heute rückblickend fest, dass wir eine ansehnliche Zahl junger Kulturmanager ausgebildet haben. Es sei an dieser Stelle hinzuzufügen, dass “ insgesamt mehr als 3600 Personen an den im Rahmen des Projektes „InterKulturManagement“ zu beiden Seiten der Lausitzer Neiße durchgeführten Veranstaltungen teilgenommen haben; u.a. zählen hierzu 32 internationale Schülerworkshops, 20 Konzerte im Rahmen der „Deutsch-Polnischen Talentebühne“, 26 Arbeitssitzungen der Schülerfirmen, 8 Arbeitssitzungen der Lehrer/-innen und Mentor/-innen, 4 Studienfahrten für Schüler/-innen und Lehrer/-innen, 5 Fortbildungsworkshops für Lehrer/-innen und eine Vielzahl weiterer Projektmaßnahmen. Würdevoll haben wir bei 30 Konferenzen zu den Themen Kultur, Bildung und Management unser Projekt vorgestellt, welches 2013 im Rahmen des von der Europäischen Kommission initiierten Wettbewerbs EUROPEAN ENTERPRISE PROMOTION AWARDS als modellhaftes Projekt in Deutschland ausgezeichnet wurde.

Die anschließende Podiumsdiskussion Kultur und Wirtschaft – Kulturmanagement in der deutsch-polnischen Grenzregion war der im Hinblick auf die Schülerfirmen herausragenden Rolle der Lehrer/-innen, Beteuer/-innen und Mentoren/-innen gewidmet. Alle anwesenden Betreuer/-innen bekräftigten einstimmig, dass die Durchführung internationaler Bildungsprojekte, die auf die Förderung interkultureller Kompetenzen und beruflicher Qualifikationen abzielen, zum festen Bestandteil der schulischen Bildungscurricula im sächsisch-niederschlesischen Grenzraum werden sollte. Die Förderung zivilen Engagements sowie der Bereitschaft zur aktiven Übernahme öffentlicher und beruflicher Aufgaben stellt eine ungemeine Herausforderung für die Lehrer/-innen dar. Für eine erfolgreiche Projektarbeit unerlässlich ist zudem auch die Förderung des Unternehmergeistes. Für alle Lehrer/-innen stellt deshalb die Notwendigkeit der Entwicklung beruflicher Qualifikationen sowie Managementkompetenzen ein grundlegendes Postulat dar. Dies gilt insbesondere in der deutsch-polnischen Grenzregion, in der diesen Kompetenzen angesichts schwacher Infrastruktur und hoher Arbeitslosigkeit eine Schlüsselrolle zukommt. „Als Lehrer stehen wir in der Pflicht, unsere Schüler/-innen bei der Entwicklung von Fähigkeiten zu unterstützen, die es ihnen erlauben, selbstständig ihre Möglichkeiten zu entdecken, eine Perspektive für ihr Leben zu entwickeln und berufliche Chancen einzuschätzen“, unterstrich Joanna Koniecko, Betreuerin der Schülerfirma ADAŚ aus Lubań.

Mit dem Beginn der Debatte um die wirtschaftliche Dimension des Kulturbereichs, um das Management von Kultur, sprich u.a. um die Frage, wie sich Managementkonzepte aus der Wirtschaft auf Kultureinrichtungen übertragen lassen, tauchte auch ein neuer Beruf auf – der Kulturmanager. Aber was genau macht ein Kulturmanager? Solche und andere Fragen beantwortete während der nachfolgenden Podiumsdiskussion Neue Herausforderungen für Kulturmanager – berufliche Qualifikation und den Internationalisierungsprozesse Andreas Vockrodt, ausgebildeter Kulturmanager und Leiter zweier moderner Kulturzentren in Neuruppin. Die künftigen Kulturmanager erfuhren u.a., wo sie Kultur- und Projektmanagement studieren können und welche beruflichen Perspektiven in der sächsisch-niederschlesischen Grenzregion offen stehen. Selbstverständlich wollten die Schüler/-innen auch erfahren, wie der Arbeitsalltag eines Kulturmanagers aussehe. „Ein Kulturmanager kennt keine geregelten Arbeitszeiten, bisweilen muss man Tag und Nacht „durcharbeiten“. Er muss bereit sein, 24 Stunden am Tag telefonisch erreichbar zu sein, seine Ärmel hochzukrempeln und auch körperlich zu arbeiten, wenn es vorne und hinten brennt, wenn es hier und da Personal mangelnd, aber das Kunstwerk noch eingerahmt, aufgehängt und entsprechend beleuchtet werden muss, das Parkett für die Tänzer noch gelegt werden muss oder „vor dem großen Auftritt“ noch die Bühne gekehrt werden muss“, fasste Andreas zusammen. Von der Idee bis zur konkreten Planung, über Finanzierung, Mittelakquise, die Deadline immer vor Augen, zur Durchführung des Projektes und der Abrechnung – all dies gehöre zu den Aufgaben eines Kulturmanagers. Doch es sei dieses Gefühl, erneut ein Projekt erfolgreich abgeschlossen zu haben, wenngleich auch nicht alles immer nach Plan verlaufe, das die Arbeit als Kulturmanager ausmache: „Wenn alles rund läuft, zu der Veranstaltung auch genügend Gäste kommen, und wenn man von hinter der Bühne auf das Publikum blickt und zufriedene Gesichter sieht, dann weiß man, dass das alles einen tieferen Sinn hat. Wenn dann die Lichter ausgehen und alle gehen, bleibt nur der Kulturmanager „auf dem Schlachtfeld“ zurück – irgendwer muss ja die Abrechnung machen! Doch du denkst dann an all die glücklichen Menschen und weißt, dass es all die Mühe wert ist!“

Das Programm rundete die Podiumsdiskussion Kulturmanager – ein Beruf mit Zukunft. Berufliche Kompetenzen im Bereich Kulturmanagement als Schlüsselkompetenzen für die deutsch-polnische Grenzregion mit als Mitglieder der Schülerfirmen am Projekt InterKulturManagement teilnehmenden Schüler/-innen ab – Zeit, die wichtigsten Ergebnisse zusammenzufassen und einen Ausblick in die Zukunft zu wagen. Dass die Teilnahme am Projekt einem erlaube, nicht nur viele interessante Orte zu besuchen und neue Menschen sowie ihre Sprache und Kultur kennenzulernen, sondern auch berufliche Qualifikationen zu erwerben, darüber waren sich alle einig. Das Projekt InterKulturManagement endet zehn  Jahre nach dem Beitritt Polens zur Europäischen Union – bleibt die Frage, was hat sich geändert, wie haben sich Polen, aber auch Deutschland, in dieser Zeit geändert, wie unsere Region, wie wir – Schüler/-innen, Lehrer/-innen –; vor allem aber: Wie hat sich die Arbeit in einem internationalen Bildungsprojekt auf unsere grenzübergreifenden Beziehungen ausgewirkt? Seit einem Jahrzehnt leben wir Seite an Seite in der Europäischen Union, realisieren gemeinsam durch die EU finanzierte Projekte, entwickeln unsere bilateralen Beziehungen weiter, rufen gemeinsam verschiedene Initiativen auf europäischer Ebene ins Leben, nähern sich beide Nationen einander an, entwickelt sich eine gemeinsame grenzübergreifende Identität. Mit Zuversicht sprachen die Schüler/-innen über die weitere Entwicklung der ohnehin freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschen und Polen, insbesondere im deutsch-polnischen Grenzraum. Schließlich ließen sie auch keinen Zweifel darüber aufkommen, wem und wessen langjährigem Engagement unsere Region diese Änderungen verdankt: Menschen wie Kinga Hartmann-Wóycicka, Leiterin des Koordinierungsbüros der Ziel3-Projekte der Sächsischen Bildungsagentur in Görlitz, die seit nunmehr zehn Jahren mit großem Erfolg im deutsch-polnischen Grenzraum zahlreiche großartige Projekte initiiert und koordiniert. Dem möchte ich mich gerne anschließen – Ihr gilt mein besonderer Dank.

Bedanken möchte ich mich auch bei den Schülern/-innen, Lehrern/-innen, Mentoren/-innen und Projektpartnern aus Sachsen und Niederschlesien sowie allen Mitarbeitern/-innen, die das Projekt InterKulturManagement unterstützt haben.

Tomasz Jaśków Leiter des Projektes InterKulturManagement

 Die Konferenz wurde im Rahmen des Operationellen Programms der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Sachsen – Polen 2007 –2013 durchgeführt.