Heute fand an unserer Schule ein pädagogischer Fortbildungstag zum Thema „Institutionelle Kindeswohlgefährdung und Prävention“ statt. Gemeinsam setzte sich das gesamte Kollegium intensiv mit der Frage auseinander, wie Schule ein sicherer Ort für Kinder und Jugendliche bleiben kann und welche Verantwortung wir als pädagogische Fachkräfte dabei tragen.
Im Mittelpunkt standen unter anderem folgende Themenbereiche:
- Sensibilisierung für Kindeswohlgefährdung und Grenzverletzungen
- Gewaltprävention und die Frage: Wo beginnt Gewalt eigentlich?
- Kommunikation und wertschätzender Umgang mit Schülerinnen und Schülern
- Früherkennung möglicher sexueller Übergriffe oder belastender Situationen
- Präventionsmaßnahmen und Handlungssicherheit im schulischen Alltag
- Reflexion der eigenen Haltung sowie institutioneller Strukturen
Besonders wichtig war uns dabei auch der kritische Blick auf das eigene Handeln und auf unsere Schule als Institution. Eine offene, respektvolle und achtsame Schulkultur entsteht nicht von allein – sie muss immer wieder reflektiert, weiterentwickelt und gemeinsam getragen werden.
Unterstützt wurde der Fortbildungstag durch externe Fachkräfte des Landesamt für Schule und Bildung (LASUB), darunter eine Schulpsychologin sowie Referendarin, die uns wertvolle fachliche Impulse, Perspektiven und praktische Anregungen vermittelt haben.
Die Fortbildung hat uns erneut gezeigt, wie wichtig Prävention, klare Kommunikationsstrukturen und ein sensibles Miteinander im Schulalltag sind. Wir möchten weiterhin engagiert an unserem Schutzkonzept arbeiten, Prozesse reflektieren und unsere pädagogische Arbeit stetig weiterentwickeln – zum Wohl und Schutz aller Kinder und Jugendlichen an unserer Schule.
Denn Schule soll nicht nur ein Ort des Lernens sein, sondern auch ein Ort von Vertrauen, Sicherheit und Wertschätzung.