Ich kann keinen Kaffee mehr trinken? Bananen falle auch flach? Was kann ich da überhaupt noch essen?
Um genau diese Reflexion der eigenen Essgewohnheiten ging es in der vom 27.09.-03.10.21 an der LOPS stattfindenden Regionalwoche „Iss, was hier wächst!“
Die Spielregeln des Experimentes, welches im Geographie-Unterricht und ganz im Sinne der Klimaschule durchgeführt wurde, lauteten wie folgt: Sieben Tage essen und trinken, was in der Entfernung einer Radtour entstanden ist. Die Herausforderung: Können wir uns ausschließlich regional ernähren?
Die Schüler*innen notierten in einer Tabelle ihre täglich eingenommenen Lebensmittel und verschafften sich einen Überblick über die Herkunft. Vielen war nicht klar, dass zahlreiche Apfelsorten um den halben Erdball transportiert werden, obwohl sie auch hier optimal angebaut werden können. Durch diese Lebensmitteltransporte kommt es zum Verbrauch von Primärenergie und damit zu einer höheren Umweltbelastung. Zudem wird ein Vielfaches mehr an Schadstoffen ausgestoßen als bei heimischen Produkten.
Als Höhepunkt der Projektwoche wurde im naturwissenschaftlichen Profil und mithilfe eines Saisonkalenders ein regionales Frühstück organisiert und ein Bezug zur Herkunft unseres Essens zurückerlangt.