In Sachsen nehmen 15 Gymnasien an der Studie teil, auf niederschlesischer Seite – aufgrund der Zweiteilung der Sekundarstufe – 15 Gymnasien und 15 Lyzeen. Um ein vollständiges Bild der interkulturellen Bildung in der Zielregion zu gewinnen, werden zudem jeweils ca. 100 Mitarbeiter/-innen sächsischer und niederschlesischer Schulverwaltungsbehörden ebenso per Umfrage in die Studie miteinbezogen.
Nach Abschluss der Datenerhebung und -erfassung werden die Ergebnisse durch ein binationales wissenschaftliches Kuratorium (bestehend aus Wissenschaftler/-innen der Technischen Universität Chemnitz, der Universität Wrocław sowie der Universität Zielona Góra) ausgewertet. Auf Grundlage dieser Ergebnisse sollen im weiteren Verlauf des Projektes – vor allem im Hinblick auf die nachfolgende EU-Förderperiode 2014–2020 – Empfehlungen zur Gestaltung der sächsisch-niederschlesischen Bildungszusammenarbeit ausgearbeitet werden.
Wir möchten uns recht herzlich für die Unterstützung aller beteiligten Schulen und Dienststellen der Sächsischen Bildungsagentur wie auch des Niederschlesischen Kuratoriums für Bildung in Wrocław bedanken. Vor allem aber sprechen wir unseren Dank aus den teilnehmenden Schüler/-innen, Lehrer/-innen und Mitarbeiter/-innen der Schulverwaltungsbehörden, dass sie uns mit ihrem Input einen umfassenden Überblick über den Stand und die Prozesse der interkulturellen Bildung in Sachsen und Niederschlesien ermöglichen.