Die montägliche Sitzung in Bolesławiec hatte die grenzübergreifende Zusammenarbeit und die Entwicklungschancen für Niederschlesien zum Thema, wobei die Präsentation der seit 2003 durch die SBA und die polnischen Partner entwickelten Strategie der grenzübergreifenden Zusammenarbeit im Bildungsbereich zwischen Sachsen und Polen einer der Haupttagespunkte des Treffens war.

Minister Grzegorz Schetyna äußerte sich mit großer Anerkennung über die bereits seit 12 Jahren durchgeführten Projekte der Sächsischen Bildungsagentur und deren Effekte. In Ergänzung dessen, was im Zuge der vergangenen Jahre erreicht worden ist, gab Kinga Hartmann Wóycicka, die Leiterin des Koordinierungsbüros Sachsen–Polen in Görlitz, einen Ausblick auf die Pläne der nächsten Zukunft. Dazu gehört die geplante Umsetzung des Leuchtturmprojekts „Sachsen – Niederschlesien. Region der Begegnung. Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft“, dessen Projektantrag im November 2014 vorgelegt wurde und sich in der Abschlussevaluation der Bewertungsgremien befindet.

„Die Nutzung von Entwicklungschancen bedarf eines strategischen Ansatzes. Für dieses Leuchtturmprojekt, welches das Koordinierungsbüro Sachsen – Polen in Görlitz im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg Polen Sachsen 2014–2020 durchführen möchte, haben wir einen eben solchen strategischen Ansatz gewählt.“ fasste Kinga Hartmann-Wóycicka zusammen.

Kinga Hartmann-Wóycicka übergab Minister Schetyna eine Auswahl von Publikationen des Koordinierungsbüros in Görlitz und die Beschreibung der „Strategie der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Bildungsbereich in der sächsisch-niederschlesischen Grenzregion für den Zeitraum 2014–2020“.

An dem Arbeitstreffen nahmen neben Vertretern der Euroregion Neisse auch Kommunalpolitiker u.a. aus Kłodzko, Jelenia Góra, Bolesławiec und Zgorzelec teil.
