Grundschule Langenbernsdorf 

Aktuelles

Mit Mut in die Grundschule

 

Im Leben braucht es mitunter ganz schön viel Mut. Mut ist und bleibt eine treibende Kraft, mit der wir trotz Angst handlungsfähig bleiben. Wir versuchen Dinge, vor denen wir uns erst fürchten. Daran wächst unser Erfahrungsschatz und wir können stolz darauf sein.

Kommt ein Vorschulkind in die Schule, gibt es viele Situationen, die des Mutes bedürfen. Es bedeutet neue Herausforderungen zu meistern, eine fremde Umgebung anzunehmen, Kontakte zu knüpfen, trotz Misserfolgen weiter zu lernen und selbständiger zu werden. Für Eltern ist der Schulanfang ebenfalls eine Mutprobe. Sie müssen vertrauen, dass ihr Kind den neuen Alltag ohne unmittelbare Hilfe meistert. Sie geben Verantwortung für eine Zeit des Tages ab und üben, die elterlichen Sorgen, nicht auf die Kinder zu projizieren.

Mit der nacherzählten Geschichte des Kinderbuches von Heike Bohne „Ich bin mutig“ konnten am Samstag, den 14.08.2026, traditionell im gut gefüllten „Weißen Roß“ 34 aufgeregte Vorschüler in unsere schöne Schule aufgenommen werden. Sie wurden von den Lehrerinnen, den Hortnerinnen und Bürgermeister Herrn Bär begrüßt. Die Kinder des GTA „Vorhang auf!“ präsentierten, angelehnt an das Kinderbuch, ein kleines Programm. Hierbei ging es um drei kleine Vogelkinder, die in die Vogelschule kommen sollten. Kurz vor dem Start bekamen sie aber große Angst, hatten ein komisches Gefühl im Bauch und Federflattern, weil Erik Elster ihnen einredete, in der Schule sei alles verboten, was Spaß macht. Dank Anni Amsel und den „magischen Mutsteinen“ lernten die Vögel eine wichtige Lektion: Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut bedeutet, es trotzdem zu versuchen. Sie bekamen Mut und freuten sich doch noch auf die Schule.

Mit Mutsprüchen, liebevollen Worten, Blumen, einem kleinen Geschenk der Gemeinde und einer wunderschönen Zuckertüte konnte nichts mehr schief gehen. Niemand verließ mutlos den Saal und das Abenteuer Schule kann nun beginnen.

Wir wünschen unseren Kleinsten und ihren Familien alles Gute für den neuen Lebensabschnitt und ganz viel Freude beim Lernen. Für unsere erfahrenen Grundschüler erhoffen wir ein glückliches und erfolgreiches neues Schuljahr, in dem schon jetzt neben dem Lernen viele tolle Ereignisse geplant werden.

Antje Naumann

 

 

 

Abschied und Neuanfang: Ein erfülltes Schuljahr an der Grundschule Langenbernsdorf geht zu Ende

Schule ist weit mehr als nur ein Gebäude, in dem Deutsch und Mathematik gebüffelt werden. Sie ist ein wundervoller Ort des Lernens und vor allem der Begegnung. Wenn sich nun die Schultüren für die Sommerferien schließen, blickt die Grundschule Langenbernsdorf auf ein ereignisreiches Jahr zurück, das den Lebensradius der Kinder nachhaltig erweitert hat.

Vom vertrauten Heim in die große Welt

Der menschliche Horizont beginnt ganz klein – beim vertrauten Geruch der Mutter, der Familie und dem ersten sozialen Miteinander in der Kindertagesstätte. Mit dem Schuleintritt öffnet sich ein völlig neues Kapitel. Hier werden die Grundlagen gelegt, um später gestärkt im Beruf und als Teil der Gesellschaft Fuß zu fassen.

Dieses Hineinwachsen in die Welt spiegelt sich im Lehrplan der Grundschule wider: Während sich die Erstklässler zunächst mit ihrer eigenen Schule vertraut machen, weitet sich der Blick in der zweiten Klasse auf den Heimatort. Unserer Schule ist es eine Herzensangelegenheit, dass die Kinder tief mit Langenbernsdorf verbunden bleiben. In der dritten Klassestufe wird der Landkreis erkundet, bevor sich die Viertklässler intensiv mit dem Freistaat Sachsen beschäftigen.

Höhepunkte im Schuljahr und Abschlussfahrt der vierten Klassen

Hinter den Schülern liegt ein Jahr voller Höhepunkte. Es gab ergänzend zum Lernstoff auch Wandertage, Exkursionen und Lesenächte. Unser Familiensporttag hat uns große Freude bereitet. Besonders die vierten Klassen durften in den vergangenen Monaten bleibende Erinnerungen sammeln. Ein Ausflug führte sie in die Landeshauptstadt Dresden, wo sie den Landtag besuchten und sogar den Ministerpräsidenten trafen. Neben der erfolgreich absolvierten Fahrradausbildung, war die Klassenfahrt ins schöne Vogtland – nach Netzschkau an die imposante Göltzschtalbrücke – ein emotionaler Meilenstein. Mit viel Engagement wurden die ältesten Kinder unserer Schule auf den Wechsel an die weiterführenden Schulen vorbereitet. Ihr Wirkungskreis wird nun größer.

Abschiedsschmerz und Vorfreude auf die Neuen

„Jedes Kind, das unser Haus verlässt, hinterlässt eine Lücke, die in uns wirkt“, heißt es aus der Schule. Doch im August wird diese Lücke bereits wieder geschlossen, wenn die neuen Vorschüler das Gebäude mit Leben füllen.

Ein solch lebendiger Wohlfühlort, wie unsere Grundschule, funktioniert jedoch nicht ohne ein starkes Netzwerk. Ein großer Dank der Schulleitung und des Kollegiums gilt daher allen Unterstützern: den verständnisvollen Eltern, den GTA-Leiterinnen und -Leitern, allen lokalen Vereinen, dem evangelischen Hort des Schulvereins für die wertvolle Zusammenarbeit sowie den engagierten Elternsprechern. Wir schätzen jegliche Hilfe und Unterstützung. Auch der Gemeinde gebührt Dank, die stets das Bestmögliche für die Ausstattung des Hauses realisiert.

Die Grundschule Langenbernsdorf wünscht allen Viertklässlern einen erfolgreichen Start an den neuen Schulen sowie ihnen und allen anderen Schülerinnen und Schülern mit ihren Familien erholsame Ferien, tolle Eindrücke in der Ferne und das schöne Gefühl, am Ende wieder gern nach Hause zu kommen.

Antje Naumann im Namen des Grundschulteams

 

 

 

 

 

Wir wollen „Schule mit Herz“ werden

Zu Beginn des Schuljahres 2025/26 bewarben wir uns als Grundschule bei der Unfallkasse Meißen um die Teilnahme an einem gemeinsamen Projekt, in dem wir nach einer Laufzeit von fast zwei Jahren die Qualifizierung „Schule mit Herz“ bekommen. Was liegt uns näher? In einer Zeit, in der Werte mitunter verloren gehen, versuchen wir Kindern zu zeigen, welche Freude es macht, füreinander da zu sein, mitzuwirken und schließlich gesund zu bleiben. Ziel der Unfallkasse ist es dabei, Schulen langfristig zu sichern und gesunde Routinen zu entwickeln, in denen gelernt und gearbeitet wird. Grundlage bildet das „Haus der Arbeitsfähigkeit“, in dem Gesundheitsprävention, Kompetenzen, Werte wie Schulklima und Schulkultur sowie Arbeit im Sinne der Schulorganisation und -gestaltung vereint sind. Regelmäßig finden Ideentreffen statt und wir kommen voran. Was haben wir schon geschafft?

Unser Grundpfeiler Nummer 1: Wir achten auf Werte und zeigen gemeinsam Herz. Wir wollen Gutes tun.

In der Adventszeit gab es an der Grundschule einen „Adventskalender der Herzen“, welcher tägliche Aufforderungen mit kleinen Gesten für andere enthielt und allen so richtig Freude machte. In Zusammenarbeit mit den Eltern der Grundschule und dem Gremium der Schulkonferenz wurden Aktionen für „gute Taten“ ins Leben gerufen. Dabei entstanden jede Menge Ideen, wie man anderen helfen, sie unterstützen oder ihnen einfach eine Freude bereiten. Es reichte von Besuchen des Seniorenheimes Trünzig „Haus Elisabeth“, über Ostergrüße für eine Krankenstation in der Pleißentalklinik, von Müll-Sammelaktionen über Waffeln backen für andere und Blumengrüßen mit wertschätzenden Worten. Es gab Aktionen mit den Kindern der Kindertagesstätten, Frühsport für alle und Glückssteine sammeln auf dem Schulhof. Die Küche wurde geputzt, und es gab helfende Hände beim Hochstellen der Stühle in anderen Klassenzimmern.

Neben den guten Taten fanden fest etablierte Workshops für unsere Grundschulkinder zum Umgang mit dem Internet und digitalen Medien und zur Prävention gegen Gewalt sowie ein kostenloser, aber kostbarer beratender Elternabend durch die Polizei statt.

Grundpfeiler Nummer 2: Wir wollen gemeinsam in Bewegung und gesund bleiben.

Dazu wurde von Spendengeldern eine große Spielekiste für die Hofpause finanziert, die Geschicklichkeit, Ausdauer und Balance schult. Natürlich sind dort Teilen und gegenseitige Rücksichtnahme von großer Bedeutung.

Besonderes Highlight des Schuljahres war unser, am 08.05.26, stattfindender Familiensporttag. Er begann mit einem Kindermusiktheater zur Gesundheitsprävention. Am Nachmittag wurde so richtig gesportelt. Dabei mussten keine sportlichen Höchstleistungen erbracht werden, sondern die gemeinsame Freude an Bewegung und das Zusammensein konnten an vielen Stationen in und um unser Gebäude erlebt werden. Auch da freuten wir uns, dass so viele Menschen mithalfen. Wir waren überwältigt von der regen Teilnahme. Die gute Zusammenarbeit von Hort und Grundschule schuf einen unvergesslichen gemeinsamen Nachmittag. „Schule mit Herz“ ist Schule im Dorf. Wir danken allen Unterstützern und Spendern herzlich für ihre Mithilfe und die Preise für die Tombola.

Neben Trinkbrunnen und Obst, welches wir momentan von „Casandra´s Schlemmerkörbchen“ gesponsert bekommen, steht auch die gesunde Ernährung im Fokus. Auch dafür danken wir herzlich.

Grundpfeiler Nummer 3: Wir wollen unsere Strukturen erleichtern und den Eingangsbereich neugestalten und sanieren.

Dabei arbeiten wir an neuen Gestaltungsideen sowie Wegweisern, die unser Schulgebäude schön und lebenswert machen. Dazu wird unser Eingangsbereich, dank der Unterstützung durch die Gemeinde, frisch gemalert und erneuert.

Wir arbeiten stetig am Projekt und mit jeder „guten Tat“ werden Herzen gesammelt, die in einen Bilderrahmen kommen. Wenn viele unserer Ideen umgesetzt sind und dieser gut gefüllt ist, bekommen wir dann endlich den Titel „Schule mit Herz“.

Antje Naumann im Namen des Grundschulteams