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letzte Aktualisierung: 14.04.2019

 

Auf den folgenden Seiten möchte sich die Seeber-Grundschule präsentieren.

Sie erhalten nützliche Informationen zur Schule, zum Schulalltag, wichtige Termine sowie eine Bildergalerie. Weiterhin gibt es einen Bereich für die möglichen Ganztagesangebote.

 

Informationen zur Gemeinde Niederwiesa, zur Lage der Schule im Ort sowie einen geschichtlichen Ausflug in die Bedeutung der Namensgeber unserer Schule runden das Bild ab.

 

 

 

 

Lage

Die Schule befindet sich in Niederwiesa, einer Gemeinde im Landkreis Mittelsachsen.

In Niederwiesa leben ca. 4900 Einwohnern (Stand 2016). Weitere Ortsteile sind Braunsdorf und Lichtenwalde. Der Ort kann auf eine lange Tradition zurückblicken und feierte im Jahr 2016 das 800-jährige Ortsjubiläum.

 

Schulprofil

Als Schule mit ganztäglichem Profil leisten die Lehrerinnen der Seeber-Grundschule einen fachlich-fundierten Unterricht auf Grundlage des Lehrplanes des sächsischen Kultusministeriums.

 

Folgende Lernmethoden kommen zum Einsatz:

  • Freiarbeit
  • Stationsarbeit
  • Partner- und Gruppenarbeit
  • Frontalunterricht
  • fachübergreifender und fächerverbindender Unterricht

Mit den unterschiedlichen Lehr- und Lernmitteln sowie am Computer lernen die Schülerinnen und Schüler, differenzierte Aufgaben zu lösen sowie Ihr Wissen zu erweitern und zu vertiefen.

Zum Tagesablauf gehören der strukturierte Vormittag aufbauend auf dem Stundenplan, die Frühstücks- sowie die Hof- und Mittagspause.

Hier haben die Kinder die Möglichkeit zum Mittagessen. Dieses wird durch einen externen Anbieter gewährleistet, wobei die Möglichkeit besteht, aus zwei Angeboten (alternativ ein Salatteller) im Vorfeld zu wählen.

Nachmittägliche Ganztagesangebote durch die Schule selbst bzw. durch externe Partner haben an unserer Einrichtung lange Tradition.

Es besteht eine enge Kooperation mit:

  • den Erziehern/-innen des Kinderhortes "Pfiffikus" in Niederwiesa
  • der Musikschule Fröhlich
  • der Oberschule Niederwiesa
  • der Volkskunstschule Oederan
  • den Kindertagesstätten
  • der Feuerwehr sowie den Vereinen von Niederwiesa

 

Für weitergehende Informationen können Sie gern die Schuldatenbank des sächsischen Bildungsservers benutzen. Der nachfolgend genannte Link führt direkt zum Angebot.

schuldatenbank.sachsen.de

 

 

Geschichtliches:

Namensgeber unserer Grundschule waren Friedrich Clemens Seeber (*16.12.1851 in Wurzen; † 17.07.1905 in Chemnitz), ein deutscher Pionier und Entwickler der Fotografie und Filmtechnik ebenso wie sein Sohn Friedrich Konrad Guido Seeber (*22.06.1878 in Chemnitz; †02.07.1940 in Berlin), ein deutscher Filmpionier, Fotograf und Kameramann.

Clemens Seeber arbeitete zunächst als Fabrikarbeiter in Chemnitz, bevor er im Atelier von Arthur Napoleon von Rouvroy und Oscar Bach in der Zwingergasse 9 zum ersten Mal in Kontakt mit der Fotografie kam. Hier erlernte er die Kunst der sich gerade entwickelnden Technik und eröffnete danach sein erstes fotografisches Atelier in der Neugasse 5 in Chemnitz. Die Einrichtung wurde in der Stadt zu einer bekannten Adresse, in der später auch sein Sohn Guido nach dessen Schulausbildung durch die Ausbildung zum Fotografen mit der Fotografie- und Filmtechnik in Berührung kam.

Am 01.12.1879 eröffnete Clemens Seeber in der Theaterstraße 33 (später umnummeriert in 22) seine "Photographische Anstalt" in der Chemnitzer Innenstadt. Im Mai 1886 zog die Fotografenfamilie in die Villa Am Hopfenberg 1 in Oberwiesa, welche ab 1888 als Kopieratelier und Filiale diente. Entscheidend hierfür waren die sehr guten Lichtverhältnisse und die durch die Eisenbahnstrecke gute Anbindung an das nahegelegene Chemnitz.

Guido Seeber wurde als drittes Kind der Eheleute Clemens und Juliane Laura Seeber in Chemnitz geboren. Nach der Schule begann er 1893 seine Ausbildung zum Fotografen im väterlichen Atelier.

In der Theaterstraße 22 wirkte Guido Seeber die kommenden Jahre gemeinsam mit seinem Vater.

Beide entwickelten in der Folgezeit die Fotografie weiter. Im Sommer 1896 sah Clemens Seeber auf der Ausstellung des Sächsischen Handwerks- und Kunstgewerbes in Dresden die ersten Filme der Gebrüder Lumiere. Fasziniert von der neuen Technik kauften die Seebers 1897 ihren ersten Projektionsapparat sowie einige Filme von der Firma Oskar Messter, dem führenden Hersteller von kinematografischen Geräten. Am 05.09.1897 gaben sie im Chemnitzer Variete Mosella-Saal ihre erste Vorführung "lebender Photographien".

Die Seebers etablierten die Vorführungen zu einem festen Bestandteil des Varietes, woraus sich in den Folgejahren eine Art Wanderkino entwickelte und sie somit zur Verbreitung der Kinematographie in ganz Sachsen beitrugen.

Nach dem Tod des Vaters am 17.07.1905 erfolgte der Verkauf des Ateliers in der Theaterstraße im Jahr 1907. Guido Seeber verließ seine Heimatstadt Chemnitz und zog mit einem Wanderkino über Paris nach Valencia.

Zurück in Deutschland, arbeitete er als Filmprüfer für die Deutsche Rollfilm Gesellschaft Frankfurt bzw. für die Schleußer AG Köln. Von 1908/09 an war er technischer Betriebsleiter der deutschen Bioskop und drehte dort seine ersten Filme. Er leistete als Kameramann Pionierarbeit und schuf Grundlagen, auf denen andere berühmte Kameramänner der deutschen Stummfilmzeit aufbauen konnten.

Er übernahm 1935 die Leitung der Abteilung Filmtrick der UFA und schrieb mehrere Bücher für Amateurfilmer. Im Jahr 1937 wurde Seeber Ehrenmitglied der Deutschen Kinotechnischen Gesellschaft.

Guido Seeber starb im Juli 1940 und wurde in Berlin beigesetzt. Ein Gebäude der Film- und Medienstadt Babelsberg trägt heute seinen Namen.

(Quelle: wikipedia.org/wiki/Clemens_Seeber bzw. Guido_Seeber)