Kooperationspartner
- Grundschule Nünchritz
- Integrativer Hort „Schwalbennest“ Nünchritz
- Kindertagesstätte „Bummi“ Glaubitz
- Kindertagesstätte „AQUArellius“ Merschwitz
Grundsätze für die Zusammenarbeit
Seit vielen Jahren besteht zwischen den Einrichtungen eine bewährte und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Dieses Fundament soll ausgebaut und weiter entwickelt werden.
Besonders bei der Umsetzung der Maßnahmen zur Verbesserten Schuleingangsphase und der Zunahme von Integrationen wurde die Zusammenarbeit mit allen beteiligten Partnern immer notwendiger.
Um den Kindern eine erfolgreiche Entwicklung in einer verständnisvollen und behüteten Umgebung zu ermöglichen, bedarf es eines gemeinsamen pädagogischen Bemühens bei der Förderung jedes einzelnen Kindes durch alle wichtigen Bezugspersonen in seinem Umfeld.
Unsere Grundschüler besuchen drei verschiedene Schulhorte. Bei aller Individualität der pädagogischen Konzepte sollen in einigen Bereichen einheitliche Vorgehensweisen angestrebt werden.
Deshalb wollen wir künftig im Interesse der uns anvertrauten Kinder noch mehr aufeinander zugehen, gleichberechtigt alle Erfahrungswerte in unsere tägliche Arbeit einbringen und den ständigen Austausch von Maßnahmen und Ergebnissen pflegen.
Vorschulische Angebote
Vorbereitung der zukünftigen Schulanfänger auf die Herausforderungen der Schule. Grundlage dafür bilden die Kooperationsverträge der GS Nünchritz mit den einzelnen Kindertagesstätten vor Ort. Die Zusammenarbeit stellt das gemeinsame Verantwortungs- und Handlungsfeld aller Beteiligten dar.
Die Eltern gewinnen, den Schulvorbereitungsprozess entwicklungsfördernd zu begleiten und zu unterstützen, d. h. den Eltern gegenüber Transparenz schaffen durch Informieren, Aufklären und Beraten.
Die Lernstandsermittlung als pädagogisches Verfahren in den Mittelpunkt stellen, um
- die individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten jedes Kindes im Rahmen der Entwicklungsbereiche festzustellen
- die Kinder durch die gezielte Organisation von Lernerfolgen zu motivieren
- die Eltern prozessorientiert zu beraten
- erfolgreiche Lehr- und Lernschritte für den Lehrer als Grundlage für die weitere Planung und Organisation differenzierter Lernangebote im Unterricht zu berücksichtigen und zu nutzen
Übergang zu weiterführenden Schulen
- erste Information der Eltern im Elternabend Klasse 1 über mögliche Bildungswege in Sachsen
- Elternabend in Klasse 3 zu den Bildungswegen und den Anforderungen der einzelnen Schularten unter Einbeziehung von Vertretern einer Mittelschule, eines Gymnasiums und eines Berufsschulzentrums
- ausführliche Information der Eltern zum Ablauf des Übergangs im ersten Elternabend der Klasse 4
- Einladung aller Eltern zu persönlichen Beratungsgesprächen zum weiteren Bildungsweg ihres Kindes
- mit Halbjahresinformation und Bildungsempfehlung erhalten die Eltern eine weitere Entscheidungshilfe
- für die Schüler werden bereits ab Klasse 1 Möglichkeiten des Kennenlernens der Mittelschule am Ort bei verschiedenen Projekten genutzt
- im Rahmen des Unterrichts, Lehrplan Sachunterricht Lernbereich 1 Klasse 4: Kennen von Bildungswegen nach Abschluss der Grundschule
- Nutzung des Schnuppertages an der Mittelschule vor Ort mit allen Kindern der Klasse 4
- Einladung der Schüler und Eltern der Klasse 4 zu den Tagen der offenen Tür an Mittelschulen und Gymnasien
Integration
Schüler mit Teilleistungsschwächen werden auf Antrag der Eltern nach Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs unter Beachtung pädagogischer Aspekte in den Regelklassen integriert.
Grundlage bildet dabei die Schulintegrationsverordnung.
Integrationsstunden sind vom Grundsatz her an planmäßige Stunden der Klasse gebunden. Dabei sind die Fördermöglichkeiten sehr vielfältig:
- Zweitlehrer in der Klasse
- Einzelförderung
- Förderung in Lerngruppen
- Begleitung im Schulalltag
- besonderer Ansprechpartner sein
- besondere Bedingungen tagtäglich absichern
- regelmäßige Gespräche und Austauschmöglichkeiten mit den betreffenden Eltern und den kooperierenden Förderschulen
Dokumentationen:
- Erstellen von Förderplänen
- begleitende Dokumentation
- Entwicklungsbericht